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	<title>Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle) – Are you series?</title>
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	<title>Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle) – Are you series?</title>
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		<title>Euphoria Staffel 3 – Ein Ende mit Schrecken. Review</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die dritte und finale Staffel von „Euphoria” ist kaum wiederzuerkennen. Aus einer depressiven, stylischen, versexten und drogengetränkten Coming-of-Age Geschichte wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Die dritte und finale Staffel von „Euphoria” ist kaum wiederzuerkennen. Aus einer depressiven, stylischen, versexten und drogengetränkten Coming-of-Age Geschichte wird eine typische Gangrivalität im Drogenmilieu. Dazu gesellt sich eine breite OnlyFans-Story, die zwar ein paar gute Einblicke liefert, aber letztlich oberflächlich bleibt und unnötigerweise mit Kriminalität verwoben wird. Viele altbekannte Figuren kehren zurück, eine Weiterentwicklung ist 4 Jahre später aber kaum zu erkennen. Alles in allem ist die 3. Staffel keine Vollkatastrophe, aber völlig unnötig und nur noch ganz selten „Euphoria”. Dabei habe ich ausdrücklich kein Problem mit den angeblich so „schockierenden Szenen” rund um das OnlyFans-Thema, sondern mit Ideenarmut und dem seltsamen Fokus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://serienempfehlungen.de/euphoria-versextes-depressives-und-drogenverseuchtes-highschool-drama-review-staffeln-12/" title="Euphoria – Versextes, depressives und drogenverseuchtes Highschool Drama. Review Staffeln 1&amp;2">Zum Review von Staffel 1 &amp; 2.</a> Zu Beginn wird viel Zeit damit verbracht die verpasste Zeit zwischen Staffel 2 und 3 nachzuerzählen. Ich verkürze es, somit kann man sich die ersten beiden Episoden fast sparen. Alles ist weiterhin kacke, alle Charaktere sind noch recht ähnlich. Rue (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3918035/?ref_=tt_cst_t_1">Zendaya</a>) arbeitet mittlerweile als <strong>Drogenschmugglerin</strong>, macht das ganz gut und gerät zwischen<strong> zwei rivalisierende Gangs</strong>. Jules (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm9476408/?ref_=tt_cst_t_2">Hunter Schafer</a>) ist jetzt Sugarbaby und Malerin, darüber hinaus passiert bei ihr nichts Relevantes. Cassy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2858875/?ref_=tt_cst_t_5">Sydney Sweeney</a>) will endlich berühmt werden, aber gleichzeitig auch das Ekelpaket Nate (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm8624059/?ref_=tt_cst_t_6">Jacob Elordi</a>, wenige Drehtage) heiraten. Nate wird erpresst, sie will per OnlyFans an Geld kommen. Dabei hilft Maddie (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm7051533/?ref_=tt_cst_t_4">Alexa Demie</a>), die jetzt Mitarbeiterin einer Schauspielagentin in Hollywood ist, aber im Bereich von <strong>OnlyFans</strong> und Content Creatoren eigentlich das große Geld sieht. Fehlt noch Lexi (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2654829/?ref_=tt_cst_t_3">Maude Apatow</a>), die jetzt persönliche Assistentin bei einer Daily Soap im TV ist. Viel mehr passiert um diese Figuren herum auch nicht. Sie haben mal gute Momente, mal schlechte Momente, die die Schattenseiten ihres jeweiligen Businesses zeigen. Viel passiert da nicht. Immerhin liefert die Hochzeit in Folge 3 ein paar schöne Interaktionen der Hauptfiguren untereinander, die sonst in fast keiner Szene am selben Ort sind. Schauspielerisch ist das in Ordnung, mehr aber auch nicht. Ansonsten gibt es nur selten kreative Ideen, wie die Godzilla-Sequenz in Folge 5, die allerdings auch fragwürdig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss einsehen, dass Staffel 3 eigentlich <strong>eine Gangrivalität unter Drogenbanden</strong> (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2194373/?ref_=ttfc_fcr_3_16">Martha Kelly</a> vs. <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0015382/?ref_=ttfc_fcr_3_23">Adewale Akinnuoye-Agbaje</a>) ist und darauf den Großteil der Erzählzeit verwendet. Dabei gerät Rue zwischen die Fronten und wechselt diese mehrfach unglaubwürdig, während sie ungehörig viel Plot Armour hat. Es sorgt nicht gerade für Spannung, die Hauptfigur per Cliffhangern stets größter Gefahr auszusetzen, wenn man ohnehin weiß, dass ihr nichts passieren wird. Mit Elementen des Western, ein paar Slapstick-Momenten, Gore-Sequenzen und ständig dümmlich handelnden Figuren wirkt die 3. Staffel manchmal wie eine<strong> Parodie des Genres</strong>. Ultimativ ist das hart enttäuschend und wird durch viel zu viel Gelaber über die Bibel und Gott am Ende nur noch schlimmer. Es reicht halt nicht nur zu schockieren und eklig zu sein, Die 3. Staffel verkommt in vielen Szenen zum <strong>Selbstzweck</strong>. Levinson scheint sich im ideenlosen Kopieren besserer Serien zu verlieren und darüber seine eigenen Figuren teils fast vergessen zu haben. Erst im <strong>nostalgisch-bitteren Finale </strong>findet er kurzzeitig die alte Atmosphäre zurück, wirft sie aber schon bald wieder zugunsten von Rache und Gott über Bord, während die altbekannten Figuren erschreckend wenig dazu beizutragen haben. Das ist schon arg enttäuschend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem beschissenen „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-idol-the-weeknds-verkanntes-meisterwerk-oder-etwas-fuer-die-muelltonnereview-miniserie/" title="The Idol – The Weeknds verkanntes Meisterwerk oder für die Mülltonne? Review Miniserie">The Idol</a>” hatte ich allerdings auch nicht mehr viel erwartet. Mir wäre es deutlich lieber gewesen, wenn die Serie nach Staffel 2 beendet worden wäre. Denn der Beginn von Staffel 3 ist langatmig, die Mitte schleppt sich mit altbekanntem, maximal solide ausgeführtem Drogenrivalitäten-Kram und OnlyFans “wie werde ich schnell berühmt”-Plot über die Zeit und das Ende, was endlich emotional packen könnte, wird mit komischem Fokus erzählt. Natürlich ist die Produktion weiterhin top und der Soundtrack (Score+bekannte Songs) gefiel mir sehr gut. Aber die Atmosphäre des alten „Euphoria” wird nur in den Nostalgiemomenten wieder eingefangen. Der Rest wirkt wie eine <strong>generische Kopie anderer Serien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte Levinson eine Crime-Gangster-Drogen Geschichte machen wollen, hätte er das gern tun können. Aber doch bitte nicht unter dem Namen „Euphoria”. Vielleicht sehe ich das auch zu engstirnig. Serien sollen und dürfen sich schließlich gerne weiterentwickeln und auch das Genre wechseln. Aber hier passt einfach zu wenig zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch klingt das alles schlechter, als es am Ende ist. Völliger Müll, wie „The Idol”, ist es nicht geworden, auch wenn man der Serie erneut eine misogyne Komponente unterstellen kann. Ich mochte die ersten beiden Staffeln wirklich gern. <strong>Hiervon mochte ich sehr wenig, obwohl sicherlich objektiv nicht alles schlecht ist.</strong> Leider fällt damit „Euphoria” als Gesamtkunstwerk auch aus meinen Top 100 auf den aktuellen Platz 211, was ich angesichts der ersten beiden Staffeln sehr bedaure.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/euphoria-staffel-3-ein-ende-mit-schrecken-review/">Euphoria Staffel 3 – Ein Ende mit Schrecken. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Legends – Das britische „The Wire&#8220;? Starker Undercover-Thriller. Review Miniserie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 20:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenten- & Spionage-Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Legends” ist ein Crimethriller über Undercover Beamte der britischen Zollbehörde, die Anfang der 90er Jahre in Großbritannien die größten Drogenkartelle [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/legends-das-britische-the-wire-starker-undercover-thriller-review-miniserie/">Legends – Das britische „The Wire“? Starker Undercover-Thriller. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Legends” ist ein Crimethriller über Undercover Beamte der britischen Zollbehörde, die Anfang der 90er Jahre in Großbritannien die größten Drogenkartelle zerschlagen wollen. Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten, speziell dem Buch von Undercover-Cop Guy Stanton und erinnert in ihren Themen an „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-wire-klassiker-und-slow-burner-review-ganze-serie-staffeln-1-5/" title="The Wire – Klassiker und Slow Burner. Review ganze Serie (Staffeln 1-5)">The Wire</a>”. Das persönliche Drama wird genauso thematisiert, wie die Anfänge der Einheit sowie die Infiltration der Banden. Mit zahlreichen Rückschlägen und einer immer größer werdenden Bedrohung für die Protagonisten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang der 1990er Jahre</strong>: Großbritannien wird von einer Drogenwelle überschwemmt, zahlreiche junge Menschen sterben daran, was öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtet wird. Premierministerin Margaret Thatcher erklärt daraufhin den Drogen den Krieg. Doch der <strong>Kampf gegen die Drogen</strong> liegt in der Hand einer Zollbehörde, die überhaupt nicht dafür ausgebildet ist. Dennoch bildet sich ein unterfinanziertes vierköpfiges Team. Während Guy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0121895/?ref_=tt_cst_t_1">Tom Burke</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/c-b-strike-review-staffeln-1-4/" title="C.B. Strike – Privatermittler in verschiedenen Fällen. Review Staffeln 1-4">C.B. Strike</a>”) in London den Ring infiltriert, versuchen es seine Kollegen bei einer anderen Bande in Liverpool. Dabei wirken ihre Methoden manchmal etwas amateurhaft. Alles kulminiert in einem gemeinsamen Deal der beiden Banden, einer Reise nach Afghanistan und den Folgen. Neben den Einblicken in die Arbeit des Zolls, wird auch aus dem <strong>Innenleben der Gangstervereinigungen</strong> erzählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>6-teilige Miniserie</strong> ist solide inszeniert, manchmal gibt es Anleihen an Klassiker („<a href="https://serienempfehlungen.de/agent-in-eigener-sache-atmosohaerisch-dichter-spionage-klassiker-review-miniserie/" title="Agent in eigener Sache – Atmosphärisch dichter Spionage-Klassiker. Review Miniserie">Smiley’s People</a>”), mal wirkt es moderner. Das Darstellerensemble agiert in ihren Rollen authentisch und auf gehobenem Niveau. Das Erzähltempo ist naturgemäß zu Beginn langsamer, weil zunächst die Undercover-Truppe zusammengestellt werden muss. Doch schnell nimmt die Handlung Fahrt auf (spätestens Folge 3) und ständig laufen die Ermittler Gefahr entdeckt zu werden. Somit ist die Spannung durchgehend auf einem hohen Niveau. Denn auch der Kampf der Drogenkartelle untereinander sorgt zusammen mit privaten Verflechtungen für Reibungen und Actionmomente. Die Serie ist dabei konsequenter, als man zunächst glaubt. Einige Szenen wirken etwas arg pathetisch, konstruiert oder seltsam. Ein Beispiel dafür ist der Subplot rund um die afghanische Herrschaftsfamilie, ein anderer die komischen Rivalitäten innerhalb der Undercover-Gruppe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fans von Undercover-Ermittlern, Spionage und Serien über Gangstersyndikate kommen bei „Legends” voll auf ihre Kosten.</strong> Speziell Liebhaber von „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-wire-klassiker-und-slow-burner-review-ganze-serie-staffeln-1-5/" title="The Wire – Klassiker und Slow Burner. Review ganze Serie (Staffeln 1-5)">The Wire</a>” werden die Miniserie genießen. Trotz kleinerer Makel kann man die Serie vollumfänglich empfehlen, sie ist ein starker Vertreter ihres Genres.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/legends-das-britische-the-wire-starker-undercover-thriller-review-miniserie/">Legends – Das britische „The Wire“? Starker Undercover-Thriller. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Task – Spannende FBI-Ermittlung und viel Familiendrama. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/task-twistreiche-fbi-ermittlung-und-viel-familiendrama-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2025 11:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Task” ist eine Crime-Serie von HBO, in der ein FBI-Agent mit traumatischer Vergangenheit eine Einheit zusammenstellt, um Raubüberfälle in der [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/task-twistreiche-fbi-ermittlung-und-viel-familiendrama-review-staffel-1/">Task – Spannende FBI-Ermittlung und viel Familiendrama. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Task” ist eine Crime-Serie von HBO, in der ein FBI-Agent mit traumatischer Vergangenheit eine Einheit zusammenstellt, um Raubüberfälle in der Gegend zu untersuchen. Doch schon bald eskalieren die Überfälle und die Ermittlung entwickelt sich zu einer Morduntersuchung im Biker-Drogengang-Milieu. Neben dem eher klassischen FBI-Blickwinkel der Ermittler, fokussiert sich eine zweite Perspektive auf den Haupttäter und seine Beweggründe. Insgesamt werden in der Serie von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2145487/?ref_=tt_ov_1_1">Brad Ingelsby</a>, der zuvor bereits das starke „<a href="https://serienempfehlungen.de/mare-of-easttown-loest-die-knurrige-kate-winslet-den-fall-review-miniserie/" title="Mare of Easttown – Löst die knurrige Kate Winslet den Fall? Review Miniserie">Mare of Easttown</a>” für HBO schuf, die Ermittlungsarbeit und Bandenkriminalität mit vielen blutigen Konsequenzen gezeigt, doch der Racheplot und sehr viel Familiendrama auf allen Ebenen runden die Handlung erst richtig ab. Herausgekommen ist eine intensive, unterhaltsame Serie mit kleineren Abzügen in der B-Note.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste halbe Stunde der Serie wirkt noch etwas langsam und ziellos, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen und einfach weiterschauen. Denn es wird sich viel Zeit für die Exposition der beiden Hauptcharaktere und ihrer Seiten genommen. Hier der vom Leben gezeichnete FBI-Agent, der eigentlich nicht mehr wirklich in den aktiven Dienst zurückkehren möchte, dort der Müllmann Robin Hood, der aus Rache eine <strong>Drogen-Motorrad-Gang</strong> bestiehlt. Was beide gemeinsam haben: Ein schwieriges Familienleben. Diese Themen behandelt die Serie intensiv, die Ermittlungsarbeit gerät teilweise sogar in den Hintergrund. Doch wenn die 7-teilige 1. Staffel nach dem starken Abschluss der Pilotfolge spätestens ab der Hälfte ihr Tempo findet, dann brilliert sie als vielschichtiges Werk, das Familiendrama, Gangrache und Kriminalermittlung gekonnt miteinander verbindet. Überraschend früh gibt es in Folge 5 und zu Beginn der stärksten Episode, der 6., bereits den großen Showdown, der großartig funktioniert (obwohl die Szene auf der Brücke leider nicht sonderlich gut aussah) und vor Konsequenzen nicht zurückschreckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein größter Kritikpunkt ist die Storyline nach dem Showdown. Denn die skizzierte Gefahr, die letztlich auch zum finalen Showdown führt, ist so überdeutlich und sollte für alle so naheliegend sein, dass es mich aktiv störte, dass niemand vorher darauf kam. Ich muss es so umschreiben, um nicht zu spoilern: Kurzum, das ist viel zu vorhersehbar und diese mögliche Bedrohung hätte auch für die FBI-Leute überdeutlich sein müssen. Darüber hinaus kann die ganze Geschichte durch die vielen Nebenhandlungsstränge manchmal etwas aufgebläht oder nicht ganz auserzählt wirken. Das störte mich lange Zeit allerdings fast gar nicht, doch das Ende rund um Ethan konnte mich nicht überzeugen. Auf der positiven Seite beeindruckten mich die <strong>dichte Atmosphäre, die twistreiche Handlung und die Charaktere mit Tiefe</strong> sowie ihren eigenen Hintergrundgeschichten. Besonders gelungen fand ich den Plot rund um einen möglichen Maulwurf, wodurch man miträtseln kann und niemandem so richtig vertraut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Faustpfand ist natürlich das <strong>starke Ensemble</strong>. <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0749263/?ref_=tt_cst_t_1">Mark Ruffalo</a> funktioniert sehr gut in der Rolle des persönlich schwer gebeutelten FBI-Agents. Sein Gegenpart auf der anderen Seite wird stark von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1670601/?ref_=tt_cst_t_7">Tom Pelphrey</a> als Räuber mit gutem Herzen verkörpert. Doch das wahre zweite schauspielerische Highlight neben <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0749263/?ref_=tt_cst_t_1">Mark Ruffalo</a> bietet <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm4454223/?ref_=tt_cst_t_2">Emilia Jones</a> (Hauptdarstellerin im Oscar-Film <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt10366460/?ref_=nm_knf_t_1">Coda</a>), die zeigt, dass sie eine große Schauspielkarriere vor sich haben könnte. Generell überzeugt der Cast auf ganzer Linie, was zu einer starken Immersion und erhöhter Glaubwürdigkeit beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Task” ist eine <strong>sehenswerte HBO-Crime-Serie mit interessanten Charakteren und einer ungewöhnlichen Mischung aus Familiendrama, Krimi und Robin Hood-Rache. </strong>Aufgrund eines für mich nicht ganz stimmigen letzten Abschnitts reicht die Serie nicht ganz an „<a href="https://serienempfehlungen.de/mare-of-easttown-loest-die-knurrige-kate-winslet-den-fall-review-miniserie/" title="Mare of Easttown – Löst die knurrige Kate Winslet den Fall? Review Miniserie">Mare of Easttown</a>” heran, sie lohnt sich aber für Fans des vielschichtigen, wendungsreichen Krimis, die auch privaten Problemen nicht abgeneigt sind. Die Serie war wohl ursprünglich als Miniserie gedacht, wodurch die 1. Staffel in ihrer Handlung auch komplett abgeschlossen ist. Dennoch soll es wohl noch mehr geben und ich werde gerne zu Staffel 2 zurückkehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/task-twistreiche-fbi-ermittlung-und-viel-familiendrama-review-staffel-1/">Task – Spannende FBI-Ermittlung und viel Familiendrama. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fargo – Unterhaltsame Krimi/Satire-Serie. Review Staffeln 1-5</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/fargo-review-staffeln-1-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 13:39:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell gilt: Wer den Film mag, wird die ersten beiden Staffeln mögen. Denn diese sind wirklich Kunst, danach ging es [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/fargo-review-staffeln-1-5/">Fargo – Unterhaltsame Krimi/Satire-Serie. Review Staffeln 1-5</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-pale-cyan-blue-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-13f9518552e41a000b8a8fc5764d848f wp-block-paragraph"><strong>Generell gilt: Wer den Film mag, wird die ersten beiden Staffeln mögen. Denn diese sind wirklich Kunst, danach ging es jedoch leider stetig bergab.</strong> <strong>„Fargo&#8220; ist eine wunderbar groteske Krimi-Thriller-Serie, die meistens im Schnee spielt, vor Gewalt nicht zurückschreckt und wunderbare Charaktere zu bieten hat. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die (weitgehende) Anthologie-Serie „Fargo” ist in ihrer Gesamtheit schwer einzuschätzen und zu bewerten. Zunächst weil in jeder Staffel ein Großteil des Casts sowie die Story ausgetauscht werden, wodurch es naturgemäß zu starken qualitativen Schwankungen kommt. Außerdem ist die Genre-Einteilung schwierig. Meist geht es bei „Fargo&#8220; um Morde, kriminelle Organisationen, aber auch klassische Polizeiarbeit, allerdings eben mit der Fargo-Note. Zumindest zu Beginn noch im Schnee, aber vor allem mit viel Satire,Gesellschaftskritik und teilweise krudem (Slapstick)-Humor, ergeben sich hieraus spannende Fälle, rund um hochinteressante, teils groteske Charaktere. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend bieten die Staffeln stets eine absurde, dialog-getriebene Handlung mit seltsamen, interessanten, teils dümmlichen, aber nachvollziehbaren Charakteren, die eine gewisse Komik mitbringen. Dazu ist der deutsche Untertitel des Films „Blutiger Schnee” auch hier fortwährend Programm und wird mit einer überraschenden Konsequenz untermalt. <strong>Dieses sehr positive Gesamtbild gilt für die ersten beiden Staffeln</strong>, danach wird es etwas komplizierter, weil die Serie sich arg von ihren Wurzeln entfernt. Jede Staffel kann allerdings mit einem starken Schauspieler-Ensemble punkten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Staffel 1</strong> stolpert der introvertierte und häufig gemobbte Lester Nygaard (Martin Freeman) in ein Zusammentreffen mit Auftragskiller Lorne Malvo (Billy Bob Thornton), der ihn fragt, ob er seinen Highschool Mobber ermorden soll. Weil Lester das nicht eindeutig verneint, bringt Malvo den Job zu Ende und nun ist nicht nur die Polizei den beiden auf der Spur, sondern auch ein Gangster-Syndikat aus Fargo, da der Ermordete Mitglied dessen war. Eine herrliche Groteske mit überzeugenden Schauspielern bis hinein in die Nebenrollen. Billy Bob sorgt für großen Spaß und viele Tote.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 2 </strong>beginnt mit einem folgenschweren, tödlichen Autounfall, den das Ehepaar Blumquist (Kirsten Dunst und Jesse Plemons) zu vertuschen versucht. Blöderweise war der Getötete ein Sohn eines Fargo-Verbrecher-Syndikats. Erneut ist auch die Polizei auf den Versen, doch im Laufe der Staffel rückt ein Gangkrieg zwischen zwei rivalisierenden Banden immer weiter in den Vordergrund, der in einem fulminanten Finale gipfelt. Gilt gemeinhin als die beste Staffel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 3</strong> ist eigentlich die Evan McGregor Show, der in einer Doppelrolle aufspielt und dessen Figur Ray Stussy eigentlich nur seinen Bruder beklauen möchte, dabei allerdings zufälligerweise in einem Doppelmord hineingerät. Die Show wird im kalten Minnesota des Jahres 2010 allerdings von V.M. Varga (David Thewlis) gestohlen, der wiederum die Verbindung in die Gangster-Unterwelt bedeutet. Nicht mehr so stark, wie die vorherigen beiden Staffeln, aber immer noch weitgehend unterhaltsam, wenn auch mit mehr spürbaren Längen und weniger interessanten Charakteren als die beiden Vorgänger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 4</strong> war leider wenig. Ich muss gestehen, dass ich sie nicht ganz durchgehalten habe, weil das Erzähltempo wirklich quälend langatmig war. Anfang und Ende komplett geschaut, in der Mitte ein bisschen geskipped. Die Verlegung in Kansas City der 1950er mit zwei rivalisierenden Gangsterbanden hat zwar eine interessante Ausgangssituation zu bieten: Um für Frieden zu sorgen, tauschen 2 Gangsterfamilien jeweils einen Sohn aus, der bei der anderen Familie lebt und integriert wird. Doch daraus wird zu wenig gemacht und die Geschichte kommt in der Mitte überhaupt nicht vom Fleck. Ich würde empfehlen Staffel 4 auszusparen und stattdessen direkt von Staffel 3 zur 5. Staffel zu springen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 5 </strong>ist durchaus wieder ein „Return to form”. Die erste Folge ist für mich das Highlight der Staffel. Die Entführungs-Sequenz wird erfrischend inszeniert wird, Hauptfigur Dot (Juno Temple, sehr stark) muss in bester „Kevin Allein zu Haus” Manier immer wieder neue Abwehrideen entwickeln. Jon Hamm als waffenbesessener, erzkonservativer, pseudo-christlicher, rechter, frauenverachtender Spinner: Auch gut. Diesmal gibt es auch seltsamerweise eine übernatürliche Komponente (Sam Spruell), die sich überraschend gut ins Gesamtkonstrukt einfügt. Die Staffel hat ein paar nicht so spannende Folgen in der Mitte, aber Anfang und Ende sind überzeugend. Gutes, wenn auch nicht überragendes, Gesamtende einer spannenden Serie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinhin wird die 2. Staffel als die stärkste angesehen, also <strong>2&gt;1&gt;3&gt;5&gt;4. Ich sage 1&gt;2&gt;5&gt;3&gt;4.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/fargo-review-staffeln-1-5/">Fargo – Unterhaltsame Krimi/Satire-Serie. Review Staffeln 1-5</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Narcos: Mexico – Spinoff auf gutem Niveau. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/narcos-mexico-spinoff-auf-gutem-niveau-review-ganze-serie-staffeln-1-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 10:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Spinoff zu Narcos beschäftigt sich mit dem Beginn der Drogenkartelle in Mexiko. Allerdings fühlt sich das Spinoff vollständig wie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-mexico-spinoff-auf-gutem-niveau-review-ganze-serie-staffeln-1-3/">Narcos: Mexico – Spinoff auf gutem Niveau. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Das Spinoff zu Narcos beschäftigt sich mit dem Beginn der Drogenkartelle in Mexiko. Allerdings fühlt sich das Spinoff vollständig wie Staffel 4 der <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/" title="Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)">Hauptserie</a> an, als hätten die Verantwortlichen direkt weiter gefilmt. Entstanden ist dabei etwas, was mehr an die 3. Staffel des Originals, als an die beiden überragenden ersten beiden Staffeln heranreicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich mal wieder schön eine Serie lesen. Meine Warnung und Bitte, die Untertitel-Hürde zu überspringen, ist bei Narcos: Mexico noch etwas deutlicher zu formulieren als beim Original. Denn obwohl wir erneut zwei verschiedene Blickwinkel im Hauptfokus haben, DEA auf der einen Seite, Drogenkartelle auf der anderen Seite, schlägt das Pendel im Spinoff mehr in Richtung Kartelle aus. Somit ist der <strong>Spanisch-Anteil</strong> noch etwas höher als im Original, geschätzt vielleicht bei <strong>60-70%</strong>. Wenn man allerdings schon Narcos geschaut und gemocht hat, dann war das die perfekte Vorbereitung für das Spinoff. Andersherum anschauen, ergibt aber auch grundsätzlich wenig Sinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handlung ist zunächst in den <strong>1970er angesiedelt</strong> und basiert auf realen Ereignissen in Mexiko, ebenfalls leicht dramatisiert und verändert, aber eben im Kern an der wahren Geschichte orientiert. Dort versucht Felix Gallardo (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0526019/?ref_=tt_cst_t_5" title="Diego Luna">Diego Luna</a>) zunächst das weltweit größte Cannabis-Geschäft auf die Beine zu stellen, zunächst noch von örtlichen Drogenbaron beauftragt. Dabei schließt er zahlreiche Kooperation und agiert unter dem Schutz des korrupten hochrangigen Mitglieds der Ermittlungsbehörden, die Arbeit der eigene Behörde immer wieder sabotiert. Somit entsteht das <strong>Guadalajara-Kartell</strong>. Doch Cannabis alleine reicht natürlich nicht aus für ein Drogenimperium, so ist der Wunsch nach einer Expansion in den florierenden Kokainhandel dominierend. Man möchte etwas vom Kuchen aus Kolumbien, rund um Escobar, abhaben, in dem man die Drogen durch Mexiko schmuggelt. Doch die DEA und der US-amerikanische Kongress intensivierten in den 1980er die Jagd auf die Drogenbarone.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion ist weiterhin auf einem hohen Niveau, es gibt diesmal auch <strong>stark konzipierte, schön stilisierte Actionsequenzen</strong>, die dank guter Kameraarbeit hervorragend eingefangen werden. Die Kartell-Seite ist schauspielerisch etwas stärker als die DEA Seite, was sich auch in den Hauptdarstellern (Diego Luna &gt; <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0671567/?ref_=tt_cst_t_15" title="Michael Pena">Michael Pena</a>) widerspiegelt, aber <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1058940/?ref_=tt_cst_t" title="Scoot McNairy">Scoot McNairy</a> als Erzähler und DEA-Agent überzeugt. Die Handlung und die Dialoge sind etwas schwächer als im Vorbild, teilweise ist die Spanisch- und Dialogdichte doch etwas sehr hoch um die jeweilige Folge nicht als etwas langatmig zu empfinden. Die <strong>absolute Highlightfolge ist natürlich die 5. Episode der 1. Staffel, die Nostalgiefolge</strong>, die an die Hauptserie anknüpft und einen alten bekannten zeigt. Auch das Ende der 1. Staffel ist allerdings stark.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 2 </strong>dreht sich um die <strong>Phase der Macht</strong> der von Diego Luna gespielten Figur. Highlights bleiben weiterhin die bekannten Gesichter aus Kolumbien, aber auch die Nebencharaktere der verschiedenen mexikanischen Kartells werden gut aufgebaut. Die Lesezeit ist aber bei gefühlt 70%, es wird sich noch etwas mehr in den Dialogen verloren, während die Hauptgeschichte nicht so viele Sprünge oder Höhepunkte zu bieten hat, wie noch in der 1. Staffel. Auch die DEA Seite bekommt genügend Raum mit einem durchaus interessanten neuen Charakter. Insgesamt ist Staffel 2 allerdings leicht schwächer als Staffel 1.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 3</strong> bringt die Geschichte um die <strong>mexikanischen Narcos-Kartelle zu Ende</strong> bzw. zu einem vorläufigen Ende. Ein neuer Handlungsstrang über einen lokalen Polizisten in Mexiko passt nicht so ganz in die Hauptgeschichte, sie bietet allerdings etwas Neues und funktioniert auf ihre eigene Art letztlich doch gut. Insgesamt merkt man schnell, dass die Serie aufs Gesamt-Ende zugeht und einige Konflikte eskalieren. Somit wird die Actionschraube noch etwas hochgedreht. Die Erzählerin der Geschichte ist diesmal eine mexikanische Journalistin, die einen anderen interessanten Blickwinkel mit hineinbringt. Die Charaktere sind breiter gefächert, was grundsätzlich zu mehr Abwechslung, dennoch wird am Ende der Blick auf das Wesentliche beibehalten. <strong>Staffel 3 ist ein schöner, gelungener Abschluss</strong> von insgesamt <strong>6 Staffeln Narcos.</strong></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-mexico-spinoff-auf-gutem-niveau-review-ganze-serie-staffeln-1-3/">Narcos: Mexico – Spinoff auf gutem Niveau. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 09:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DIE Netflix-Serie, die den Status von Netflix als Zuhause für wahre Qualitätsserien zementierte (nach dem starken House of Cards-Auftakt). Plata [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/">Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>DIE Netflix-Serie, die den Status von Netflix als Zuhause für wahre Qualitätsserien zementierte (nach dem starken House of Cards-Auftakt). Plata o plomo – Silber oder Blei, Bestechung oder Tod. Die (weitgehend) wahre Geschichte der Narcos in Kolumbien, wie sie ihr Drogenimperium aufbauten und vor allem auch den US-amerikanischen Markt damit überschwemmten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Blickwinkel befasst sich mit <strong>Pablo Escobar</strong> und den <strong>Kartell-Strukturen</strong>, ein zweiter Fokus liegt auf der <strong>DEA</strong>, genauer relativ wenigen einzelnen Ermittlern, die die mächtigen Kartelle zerschlagen wollen. Zu Beginn eine Warnung, eine Bitte und einige Informationen: „Narcos” konnte bei seinem Release einige Sehgewohnheiten durchbrechen. Etwa <strong>50% der Serie</strong> (die Kartell-Angelegenheiten) wird aus Authentizitätsgründen <strong>auf spanisch</strong> erzählt. Während vorher große Untertitel-Müdigkeit herrschte, konnte Narcos zumindest im Kleinen dazu beitragen, diese Barriere einzureißen, denn dieses <strong>Meisterwerk</strong> (zumindest Staffeln 1&amp;2) wollten sich viele zurecht nicht entgehen lassen. Somit ist Narcos glücklicherweise kein Geheimtipp, aber einige werden deshalb bis heute auf das Anschauen eines mutmaßlich zeitlosen Klassikers verzichtet haben: Ein Fehler. Generell eröffnet das Überspringen der Untertitel-Hürde so viele Möglichkeiten auf dem Film- und Serienmarkt, es öffnen sich neue spannende Türen in neue Kulturen (wie in „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0198781/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_7_nm_1_in_0_q_die%2520monster%2520ag" title="Die Monster AG">Die Monster AG</a>”). Wenn man noch keine Serie komplett mit Untertiteln schauen möchte, lohnt es sich, mit Narcos zu beginnen, denn hier muss man immerhin nur grob 50% lesen (wenn man sich für gelungene deutsche Synchronisation entscheidet oder gut genug englisch versteht).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie erzählt die <strong>Geschichte des Aufstiegs und Falls der Drogenkartelle in Kolumbien in den 1970-1990er Jahren</strong>, die schon bald den kompletten amerikanischen Kontinent mit ihrem <strong>Kokain</strong> dominierten. Staffel 1 und 2 befassen sich vor allem mit dem Medellin-Kartell rund um Pablo Escobar, die 3. Staffel mit dem Cali-Kartell. Dabei wird sich an den wahren Begebenheiten maßgeblich orientiert, es gab zahlreiche der dargestellten Charaktere und auch die Haupthandlungsstränge sind historisch verbrieft, dennoch werden einige Figuren zu einer zusammengeführt, einige zeitliche Abläufe verändert, Dinge weggelassen. Narcos ist eben keine Dokumentation, sondern eine dramatisierte Geschichte, die allerdings deutlich weniger dramatisiert ist, als man glauben mag. Denn viele der krassen Aktionen sind wirklich passiert. Escobar ließ wirklich im kolumbianischen Urwald Kokain anbauen und über mehrere Routen (darunter Flugzeuge) schmuggeln, er hatte innerhalb des Kartells genauso Probleme wie mit anderen Kartellen und vor allem gab es tatsächlich auch <strong>Bürgerkriegs-ähnliche Zustände</strong> im Konflikt mit der kolumbianischen Regierung (ein dritter Fokus der Serie). Die DEA war den Kartellen – mal mit mehr, mal mit weniger Unterstützung der US-Regierung – immer auf den Versen, die Serie wird aus der Sicht eines der Agenten erzählt, der sich an die damalige Zeit erinnert. Eine Serie, die nach dem Ansehen zum Nachlesen der Realität auf Wikipedia und Co. einlädt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion der Serie ist auf einem absoluten <strong>Top-Niveau</strong>. Die Authentizität stimmt, die Action ist gut inszeniert, auch Spannungs- und Thrillerelemente werden von einer überwiegend guten Regie gekonnt verbaut. Das veranschlagte Tempo ist manchmal etwas gemächlich und die Serie generell <strong>dialoglastig</strong>, jedoch bringen immer wieder krasse Gespräche oder Action-Sequenzen das notwendige Salz in der Suppe. Ich war nach kurzer Zeit von dieser sehr spannenden Geschichtsepoche gefangen, wollte immer mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die großen Stars sind allerdings die Darsteller. Wie der bisher vor allem in Südamerika für Telenovelas bekannte <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0609944/?ref_=tt_cst_t_1" title="Wagner Moura">Wagner Moura</a> den Pablo Escobar mimt, ist ein wahrer Augenschmaus. Dieser eigentlich unscheinbare, dickliche Herr, manchmal liebevoller Vater, der so unfassbar brutal und konsequent sein Imperium leitet. <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0050959/?ref_=tt_cst_t" title="Pedro Pascal">Pedro Pascal</a>, damals noch vor seiner riesigen Popularität von heute, spielt den Agent Pena, der durch seine Sprachkenntnisse und dem Wissen um die lokale Kultur die Verbindung zwischen dem Zuschauer (und der DEA aus den USA) und den absurden Geschehnissen vor Ort herstellt. Auch <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2933542/?ref_=tt_cst_t_2" title="Boyd Holbrook">Boyd Holbrook</a> überzeugt in der Rolle als Steve Murphy, der wie ein <strong>Fisch ins kalte Wasser</strong> geschmissen wird. Nicht umsonst haben nach der Serie alle drei Hauptdarsteller noch weiter Karriere machen können und in Hollywood Fuß gefasst. Pedro Pascal am stärksten, aber ich freue mich auch heute noch, wenn ich Wagner Moura in anderen Rollen sehe, wie beispielsweise in „Civil War”.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt verzichte ich auf eine genauere Analyse der einzelnen Staffeln, weil das Ansehen der Serie bei mir nun auch schon einige Jahre her ist. Die ersten beiden Staffeln bieten allerdings eine Haupthandlung, sie sind daher auf einem ähnlichen Niveau. Die dritte Staffel wirkt schon etwas nachgeschoben, das Cali-Kartell war nicht mehr so spannend, wie das Medellin-Kartell. Dennoch weiterhin sehenswert, war Staffel 3 damals dennoch eine leichte Enttäuschung, die jedoch den Maßstab für die Qualität der Spinoff-Serie <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-mexico-spinoff-auf-gutem-niveau-review-ganze-serie-staffeln-1-3/" title="Narcos: Mexico – Spinoff auf gutem Niveau. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)">„Narcos: Mexico&#8220;</a> setzte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 3 zieht die Gesamtbewertung leicht hinunter, aber „Narcos” sollte in seiner Gesamtheit kein Serien-Enthusiast aussparen</strong>, die Untertitel sollten keine Hürde sein.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/">Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Tokyo Vice – Starke Unterwelt-Thrillerserie in Japan. Review ganze Serie (Staffeln 1-2)</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/tokyo-vice-starke-unterwelt-thrillerserie-in-japan-review-ganze-serie-staffeln-1-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 08:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungs- und Politthriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Tokyo Vice” ist eine vielschichtige Neo-Noir Unterwelt-Thriller-Serie, die in Japan zum Ende der 1990er Jahre spielt, auf wahren Begebenheiten basiert [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/tokyo-vice-starke-unterwelt-thrillerserie-in-japan-review-ganze-serie-staffeln-1-2/">Tokyo Vice – Starke Unterwelt-Thrillerserie in Japan. Review ganze Serie (Staffeln 1-2)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Tokyo Vice” ist eine vielschichtige Neo-Noir Unterwelt-Thriller-Serie, die in Japan zum Ende der 1990er Jahre spielt, auf wahren Begebenheiten basiert und tief ins Yakuza-Milieu eintaucht. Ähnlich wie „<a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/" title="Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)">Narcos</a>” ist „Tokyo Vice“ eine gute Serie zum Lesen, denn in mehr als 50% der Serie wird japanisch gesprochen. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Tokyo Vice” ist gut besetzt mit <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5052065/?ref_=tt_cst_t" title="Ansel Elgort">Ansel Elgort</a> in der Hauptrolle, der den realen <strong>Journalisten Jake Adelstein</strong> spielt, auf dessen Erzählungen diese Serie basiert und fiktionalisiert wurde. Außerdem ist <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0913822/?ref_=tt_cst_t_1" title="Ken Watanabe">Ken Watanabe</a> als Polizist Kagiri ein Faustpfand von „Tokyo Vice”, das gut produziert ist und eine <strong>stimmige Atmosphäre erzeugt</strong>. Es geht um das Leben von Jake, der sich entscheidet, nach Tokio auszuwandern und der erste westliche Journalist für eine japanische Zeitung werden möchte. Dafür liest er zahlreiche Bücher und möchte viel von der Kultur aufsaugen, sprechen und schreiben kann er japanisch bereits auf hohem Niveau. Er beginnt als <strong>Polizeireporter</strong>, ist aber immer den größeren Fischen und Geschichten auf der Spur, das dümmliche Verfassen von nüchternen Berichten, was von seinen Chefs zunächst gefordert wird, reicht ihm nicht. Diese Neugier bringt ihn schnell in einen Escort-Club, in dem er die, auch aus den USA stammende, Samantha (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5043859/?ref_=tt_cst_t_2" title="Rachel Keller">Rachel Keller</a>) trifft und sich in sie verguckt. Sam wird aber in der Folge zu einer weiteren wichtigen Nebenfigur, die viele Handlungsstränge erhält und ins <strong>Yakuza Territorium</strong> überleitet, das die Handlung fortan komplett einnimmt. Dabei stehen vor allem Intrigen und Korruption im Fokus, verschiedene Blickwinkel und Charaktere aus Polizei, Presse und unterschiedlichen Yakuza-Clans illustrieren dies.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 1: </strong>Die <strong>Pilotepisode ist ein Traum</strong>, die Regie führte Altmeister Michael Mann. Der an den Tag gelegte Beat, das Tempo, ergibt eine perfekte Symbiose in Kombination mit dem treibenden Score. Gleichzeitig funktioniert die Folge aber auch als Exposition, sie ist spannend und interessant. Dieses Niveau kann der Rest der Serie zwar nicht ganz halten, auch weil danach der Fokus auf die Hauptfigur immer mehr schwindet und es eher zu einer <strong>Ensemble-Serie </strong>wird. Reporter Jake, Kommissar Katagari, Hostess Sam, Yakuza Mitglied Sato und viele kleinere Nebenfiguren sorgen dafür, dass eine gewisse Sogwirkung entsteht. Als Zuschauer wird in die Untergrundwelt hineingezogen, auch wenn das nicht zwingend etwas Neues beinhaltet. Aber die Serie ist stylisch, die starke Musik untermalt die Atmosphäre passend, gute Darsteller (beeindruckend der Englisch/japanisch Wechsel) runden das positive Bild stimmig ab. Leichte Unstimmigkeiten gibt es beim Pacing, manchmal ist „Tokyo Vice” etwas langsam und verliert den roten Faden. Zudem stoppt Staffel 1 mitten in der Haupthandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 2:</strong> Die Geschichte wird glücklicherweise in der 2. und letzten Staffel nahtlos weitererzählt, ohne Zeitsprung wird man sofort in die spannende Situation des Endes der 1. Staffel hineingeworfen. Doch das entbrannte Feuer wird enttäuschenderweise schnell gelöscht und verwässert damit leider auch etwas den Höhepunkt der 1. Staffel. Die Folgen 2-4 sind danach etwas ruhiger und enthalten viel Exposition. Generell wirkt die Geschichte manchmal etwas überfrachtet durch die zahlreichen Charaktere mit ihren ganz eigenen Hindernissen, die es zu überwinden gilt. Etwas schade ist beispielsweise, dass Samantha fast nur als Katalysator für andere Storylines verwendet wird und warum Maruyamas Bruder so wichtig ist, habe ich beispielsweise nicht verstanden. Somit tritt die Hauptgeschichte etwas auf der Stelle, das Tempo wird zu Beginn unnötig verringert. Zumindest bis zur starken 5. Folge, die einen gelungenen Startschuss für den spannenden, starken Rest der Serie bedeutet. Gerade die letzten zwei Folgen sind auf sehr hohem Niveau, das Ende ist erstaunlich gut gelungen. Tatsächlich werden viele Handlungsstränge der zahlreichen Charaktere am Ende der Serie zusammengeführt und eben nicht vergessen, das sorgsam gesponnene Netz aus Handlungssträngen läuft in einem guten Abschluss zusammen. Somit ist Staffel 2 aufgrund des <strong>sehr gelungenen Serien-Endes</strong> sogar noch etwas besser als Staffel 1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern bietet „Tokyo Vice” zwar auch vor allem das Innenleben mafiöser Strukturen ab, in Serienform sind die Yakuza allerdings noch nicht so weit verbreitet, so dass sich das Milieu als weitgehend frisch anfühlt. Gerade die Eigenheiten der Yakuza rund um Ehre führen zu interessanten Entscheidungen. Die zusätzliche journalistische und die Polizei-Perspektive bilden gemeinsam eine spannende Collage und damit eine sehenswerte Serie, die nach zwei Staffeln ihr Ende fand. Das <strong>Überspringen der Untertitel-Hürde</strong> lohnt sich erneut sehr.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/tokyo-vice-starke-unterwelt-thrillerserie-in-japan-review-ganze-serie-staffeln-1-2/">Tokyo Vice – Starke Unterwelt-Thrillerserie in Japan. Review ganze Serie (Staffeln 1-2)</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kurzreviews Biohackers &#038; Beat – Deutsche Serien mit deutschen Problemen.</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/kurzreviews-biohackers-beat-deutsche-serien-mit-deutschen-problemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 15:29:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genremix/Special Interest]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=1476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Biohackers und Beat sind zwei deutsche Serien, bei denen sich eine Verbindung nicht zwingend erschließt. Mir auch nicht, ich wollte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/kurzreviews-biohackers-beat-deutsche-serien-mit-deutschen-problemen/">Kurzreviews Biohackers & Beat – Deutsche Serien mit deutschen Problemen.</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-ast-global-color-6-color has-cool-to-warm-spectrum-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2bca2297e4ab32353345461db80de262 wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.imdb.com/de/title/tt9849210/?ref_=nv_sr_srsg_0" title="Biohackers">Biohackers</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt7095194/?ref_=nv_sr_2" title="Beat">Beat</a> sind zwei deutsche Serien, bei denen sich eine Verbindung nicht zwingend erschließt. Mir auch nicht, ich wollte die beiden dennoch in einem abhaken, weil sie beide ähnliche Probleme haben: Eine unausgegorene Story und vor allem einen Haufen von wenig überzeugenden Darstellern und teils schlimmen Dialogen, die leider an die alte deutsche Dialogschule erinnern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Biohackers</strong>&#8220; bietet schon mal einen schön beknackten Namen für diese deutsche Serie, der sicher in irgendwelche Ohren sehr cool klingt – leider nicht in meinen. Die Serie ist eine Mischung aus Drama mit einem Freiburger Universitäts-Setting und einer Gegenwarts-Dystopie, denn das Hauptmotiv behandelt die <strong>Genforschung</strong>. Die Erstsemester Studentin Mia (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6953501/?ref_=tt_cst_t_1">Luna Wedler</a>) kommt an die Uni Freiburg und schreibt sich dort bei einer Vorlesung einer Genforschungs-Koryphäe, gespielt von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0777594/?ref_=tt_cst_t_2">Jessica Schwarz</a> an. Da steckt allerdings mehr dahinter, vielleicht lauert sogar noch irgendwo eine dunkle Vergangenheit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie spielt mit zwei Zeitebenen, die uns in den ersten Folgen bei der Stange halten und über den nervigen, immer wieder gleichen Teeniekram (bei Anfang 20-jährigen, ich weiß) hinweg blicken lassen sollen. Das funktioniert zum Teil ganz gut, die erste Szene der Serie ist wirklich toll. Leider muss man mit absolut unwirklichen Figuren leben, die in Sachen Dialogen, Interessengebieten und Handlungen keinerlei Bezug zur Realität haben. Die wahre Science-Fiction dieser Serie ist nicht die Story, sondern die Charaktere und wie quatschig sie handeln. Die Figuren sind meistens dumm-naiv-dämlich-seltsam, aber in irgendeiner Sache absolute Genies, damit der Plot auch vorwärts kommt. Das klingt ja alles sehr negativ, gibt es denn auch Positives? Schon, man muss zwar die ein oder andere Scheuklappe aufhaben, aber darunter liegt ein <strong>kurzer, fast-paced Thriller</strong> mit moralischen Fragen und zwei guten Gegenspielerinnen. Alles um diese beiden herum ist zwar arg klischeeüberladen und konstruiert, aber die Hauptgeschichte hat durchaus was und wird von den beiden Hauptdarstellerinnen gut vermittelt. Die Konstruktions- und Logikfragen wollte ich eigentlich weitgehend ignorieren, aber leider werden sie in der letzten Folge der 1. Staffel dann doch etwas haarsträubend. Die 2. Staffel dreht inhaltlich mit <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0299811/?ref_=tt_cst_t_8">Benno Fürmann</a> ordentlich am Rad und ist leider noch etwas schwächer als Staffel 1. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt am Ende? Zwei gute Hauptdarstellerinnen, eine solide Produktion und gute Grundthemen. Allerdings leider auch unrealistische Klischeefiguren, dumme Dialoge und Handlungen, sowie Konstruktionsfehler.. Wenn man nicht zu lange darüber nachdenkt und die Grundthematik mag, kann man mal einen Blick wagen, das muss aber auch nicht sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 69%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Beat&#8220;</strong> ist eine deutsche Serie mit der Berliner Techno-Szene als Aufhänger und Setting. Die Story ist ganz schön beknackt. Beat (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1753704/?ref_=tt_cst_t_1">Jannis Niewöhner</a>) ist ein drogen- und sexsüchtiger Clubpromoter, der eines Tages vom europäischen Geheimdienst kontaktiert wird, um irgendwelche bösen mafiösen Strukturen und Hintermänner auffliegen zu lassen. Weil er so gute Kontakte in der Szene hat und jeden kennt, soll er als Informant der Polizei behilflich sein. Seine Kontaktperson bei den Ermittlungsbehörden ist Emilia (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0378932/?ref_=tt_cst_t_2">Karoline Herfurth</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Beat” ist eigentlich eine <strong>recht klassische Informant/Polizei/böser Gangster/Intrigen Story mit der üblichen Prise Freundschaft, Drogen, Sex und Musik.</strong> Die Serie ist solide produziert, teilweise spannend und auf einem etwa gleichbleibenden Niveau. Leider ist dieses nicht besonders hoch, was nicht an der konstruierten Story liegt, sondern an den Darstellern und ihren Dialogen. Ich möchte darum bitten, dass man Karoline Herfurth bitte keine Rollen mit Polizei-Hintergrund mehr geben sollte, unglaubwürdiger geht es kaum. Das war bei der Welt-Serie „You are wanted”, der besten aller Zeiten, selbstverständlich noch oscarreif, aber jetzt ist es einfach nur grauenvoll. Ihr Spiel ist eine Zumutung und sie zieht das Ganze leider etwas herunter. Auch Jannis Niewöhner brilliert mit Ausdruckslosigkeit. Die Dialoge wirken kaum authentisch. Zudem reicht am Ende dann auch das Setting rund um Techno nicht aus, um nur eine relativ beliebige Gangster-Informanten Story zu erzählen. Dennoch sind die Ansätze und einige Versatzstücke gut gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 72%</strong></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/kurzreviews-biohackers-beat-deutsche-serien-mit-deutschen-problemen/">Kurzreviews Biohackers & Beat – Deutsche Serien mit deutschen Problemen.</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Minireviews Krimi, Gangster &#038; Thriller: Seven Seconds, Startup, McMafia, Capitani, Twelve Monkeys</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/minireviews-krimi-gangster-thriller-seven-seconds-startup-mcmafia-capitani-twelve-monkeys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2025 13:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=1452</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seven Seconds stellt eine große Vertuschungsaktion der Polizei in den Vordergrund. Ein weißer Cop überfährt unabsichtlich einen schwarzen Teenager. Als [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/minireviews-krimi-gangster-thriller-seven-seconds-startup-mcmafia-capitani-twelve-monkeys/">Minireviews Krimi, Gangster & Thriller: Seven Seconds, Startup, McMafia, Capitani, Twelve Monkeys</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt6297682/?ref_=nv_sr_1"><strong>Seven Seconds</strong></a> stellt eine große Vertuschungsaktion der Polizei in den Vordergrund. Ein weißer Cop überfährt unabsichtlich einen schwarzen Teenager. Als er seinen Kollegen davon berichtet, entscheiden sie schnell, dass sie den Unfall vertuschen werden. Angeblich um die ohnehin schon großen Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen in New Jersey nicht noch weiter zu befeuern. Doch eine schwarze Staatsanwältin bekommt Wind von dem Fall und ermittelt darin. Ich empfand die Darsteller in der Miniserie als allesamt wenig überzeugend, auch das Pacing konnte mich letztlich nicht bei der Stange halten. Ich wollte die Serie aufgrund ihres Themas mehr mögen, als ich es letztlich tat. Sie ist aber dennoch absolut solide, ich kann nicht so recht festmachen, was mich störte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 70%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt5028002/?ref_=nv_sr_1"><strong>StartUp</strong></a> paart die Idee eines Startup-Unternehmens mit der Welt der Gangster, der Kriminalität. Der Sohn eines korruption Bankers investiert dessen Geld in ein legales Startup für eine neue unabhängige Währung, zudem zeckt sich noch ein wachechter Gangster aus Little Haiti mit ins das Geschäft, da ihm ein Teil des ursprünglich gestohlenen Geldes gehörte. Doch natürlich ist das FBI und viele andere dem ungleichen Trio auf der Spur. Das führt zu viel Gangster-Kram, ein bisschen Copkram und Katz und Maus Spielem, sowie ein paar krassen Szenen. Faustpfand der Serie sind ihre starken Darsteller rund um die 3 Hauptdarsteller <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0111013/?ref_=tt_cst_t_1">Adam Brody</a>, <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1346230/?ref_=tt_cst_t_2">Edi Gathegi</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6569399/?ref_=tt_cst_t_3">Otmara Marrero</a>, spielen nämlich auch <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0293509/?ref_=tt_cst_t_6">Martin Freeman</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000579/?ref_=tt_cst_t_7">Ron Perlman</a> mit, die jede Szene an sich reißen, in denen sie mitspielen. Ich sah die ersten beiden Staffeln und war danach etwas ermüdet, dennoch hat mir der Großteil der Serie bis dahin gefallen. Doch zum großen Wurf reichte es für mich deutlich nicht, da ich zu viele Klischees sah.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 73%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt6271042/"><strong>McMafia</strong></a> stellt die Figur des Alex Godman in seiner 8-teiligen 1. Staffel in den Vordergrund, der alles in seinem Leben dafür tat sich von seiner kriminellen Familie wegzubewegen und ein legales, vernünftiges Leben mit seiner Freundin aufzubauen. Doch ein Angriff auf die Familie bringt alles ins Wanken. Die Serie spinnt ein relativ klug gestricktes Netz der organisierten Kriminalität mit Fokus auf Russland. Hauptfigur und Finanzberater Alex wandelt nun im Spannungsfeld zwischen organisiertem  Verbrechen, seiner russischen Familie und seiner englischen Freundin. Eigentlich ist auf dem Papier vieles da, was gut funktionieren sollte, aber irgendwie hat es für mich nicht ganz geklickt. Die ein oder andere Entscheidung war für mich nicht nachvollziehbar, zudem wirkt die Mitte langatmig und der Hauptdarsteller <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3584268/?ref_=tt_cst_t_1">James Norton</a> konnte mich nicht überzeugen. Die Serie ist aber durchaus empfehlenswert für Leute mit diesem Interessengebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 71%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt10483610/?ref_=nv_sr_srsg_0"><strong>Capitani</strong></a> ist ein kleiner Abstecher nach Luxemburg zu einer Krimiserie. In 30-minütigen Folgen wird in Staffel 1 der Mordfall an einem von zwei Zwillingsmädchen in einem Dorf untersucht. Hinzu kommt noch ein alter Fall, der den Hauptkommissar einholt. Es werden ständig Fährten gelegt und der Zuschauer weiß häufig deutlich vor den Ermittlern von Zusammenhängen Bescheid. Das führt dazu, dass viele Fährten präsentiert werden, aber keine davon eine falsche ist. So konzipiert man Krimiserien eigentlich nicht… zudem habe ich das Ende spätestens in Folge 3 bereits erahnt und es ist auch nicht gerade gut oder nachvollziehbar. Deswegen ging die erste Staffel der Serie für mich in Ordnung für nebenher, für mehr reichte es aber auch nicht. Auch nicht dafür, dass ich mit Staffel 2 nochmal einstieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 68%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/title/tt3148266/?ref_=nv_sr_1"><strong>12 Monkeys</strong></a> ist eine Serie, die auf dem großartigen <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0114746/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_twelve%2520monkey" title="gleichnamigen Film">gleichnamigen Film </a>basiert und auf die ich mich damals durchaus gefreut hatte. Die Serie streckt die Filmhandlung im Wesentlichen erheblich. Es soll weiterhin die Freisetzung eines tödlichen Virus in der Gegenwart verhindert werden von einem Zeitreisenden aus der Zukunft. Doch wie bitte streckt man einen 2 stündigen Film auf so viel mehr Content? Das führt zwangsläufig zu viel Leerlauf. Darüber hinaus sind die Schauspieler leider weder aus dem A noch B noch C Regal, vielleicht passt die Leistung eher aufs K-Regal. Die Handlung ist stellenweise ganz gut, stellenweise dümmlich. Ich glaube, ich war am Ende von Staffel 2 raus. Die Serie hat durchaus etwas, aber für mich zu viele Makel. Da kann man lieber den Film nochmal schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewertung: 71%</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/minireviews-krimi-gangster-thriller-seven-seconds-startup-mcmafia-capitani-twelve-monkeys/">Minireviews Krimi, Gangster & Thriller: Seven Seconds, Startup, McMafia, Capitani, Twelve Monkeys</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ozark – Eine Familie rutscht ins Drogenimperium. Breaking Bad? Nein, Ozark! Review ganze Serie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/ozark-eine-familie-rutscht-ins-drogenimperium-breaking-bad-nein-ozark-review-ganze-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 10:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ozark” ist Netflix Antwort auf „Breaking Bad” mit Jason Bateman und Laura Linney in den Hauptrollen, deren Familie bedroht wird, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/ozark-eine-familie-rutscht-ins-drogenimperium-breaking-bad-nein-ozark-review-ganze-serie/">Ozark – Eine Familie rutscht ins Drogenimperium. Breaking Bad? Nein, Ozark! Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Ozark” ist Netflix Antwort auf „Breaking Bad” mit <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000867/?ref_=tt_cst_t_1">Jason Bateman</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0001473/?ref_=tt_cst_t_2">Laura Linney</a> in den Hauptrollen, deren Familie bedroht wird, weswegen sie als sinnvolle Rädchen in einem Drogenimperium funktionieren müssen. Man darf sich zurecht die Frage stellen: Brauche ich eine ähnliche Familien-Drogengeschichte, aber doch anders mit schwächeren Darstellern und schlechterer Story? Das ist „Ozark” gegenüber natürlich nicht komplett fair, aber der Vergleich beherrscht leider meine Gedanken zur Serie. Letztlich bleibt ein: Kann man machen, muss man aber nicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn kommt es durch einen unglücklichen Umstand dazu, dass die Familie Byrde, bestehend aus Marty (Bateman), Wendy (Linney) und ihren 2 Teenager Kindern von Chicago in die sumpfigen Ozarks ziehen und dort für ein <strong>Drogenkartell Geldwäsche</strong> betreiben müssen. Denn leider ging ein Geldwäsche-System mit dem mexikanischen Drogenkartell so gar nicht auf und das Leben der Byrde-Familie ist erheblich bedroht, so dass Marty in einem schlauen Moment anbietet in den Ozarks ein großes Geschäft aufzuziehen. Doch auch in den Ozarks gerät die Familie schnell in Konflikte mit der <strong>lokalen Kriminalität</strong>, zunächst Kleinkriminellen in ihren Wohnwagen, wie den Langmores, deren Abkömmling Ruth (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3400186/?ref_=tt_cst_t_5">Julia Garner</a>) das charakterliche und darstellerische Highlight der Serie bildet, aber auch mit einem größeren Drogenimperium. Marty geht in seiner Rolle als wichtiges Zahnrad mit Überblick über die Zahlen im Drogengeschäft allerdings beruflich auf, da er Finanzberater ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf der insgesamt <strong>4 Staffeln</strong> steht die <strong>Familie stets am Rand des Abgrunds</strong> und muss die Kriminellen, sowie die Ermittlungsbehörden clever gegeneinander ausspielen um selbst am Leben zu bleiben und gleichzeitig auch einen möglichen Ausweg aus ihren kriminellen Verwicklungen zu finden. Dabei müssen sie sich immer wieder korrekt positionieren im Spannungsfeld von häufig neu geschickten Drogenkartell-Beaufsichtigern, den lokalen Gangstern, dem FBI, der Politik und dabei auch noch die Kinder bei Laune halten, die keine Lust auf den Umzug hatten. Dabei entwickelt sich die Geschichte fortwährend weiter und hat einige <strong>vernünftigere und schwächere Wendungen und Twists</strong> parat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend (einige werden sagen, dass das der Serie nicht gerecht wird) ist „Ozark” eine schlechtere Variante von „Breaking Bad”, die sehr viele Versatzstücke von der Erfolgsserie übernimmt oder leicht abändert, ein etwas schlechteres Darsteller-Ensemble zu bieten hat und der etwas der lange rote Faden fehlt, stattdessen stehen die Staffeln mehr für sich. Auch bei „Ozark” gibt es stets den nächstbesten <strong>Antagonisten</strong>, den man aus dem Weg räumen oder unschädlich machen muss, aber auch diese Figuren sind einfach nicht so stark wie im Vorbild. Einige Verläufe der Handlung konnten mich leider nicht überzeugen, sie wirken eher seltsam, ich brauche auch nicht den möglicherweise tiermordenden (und deshalb Serienkiller-) Sohn. Besonders in Staffel 3 werden krampfhaft neue Paare gebildet, damit die Story am Ende funktioniert. Darin erfindet man auch schon mal lange verschollene Brüder und Co, damit die Konstruktion am Ende irgendwie zu einem halbwegs sinnvollen Punkt gelangt. Auch in Staffel 4 geht es mit neuen Figuren munter weiter, die für Twists in der Story sorgen sollen. Gerade in der Abschlussstaffel empfand ich die Drehbücher als etwas faul, so dass am Ende ein Grundgefühl von „hätte man besser machen können” verbleibt. Langatmigkeit wechselt sich ab mit akuter konsequenzbeladener Action, während man keine Figur und keinen Charakter mehr wirklich nachvollziehen kann und die letzten <strong>Sympathiepunkte</strong> verfliegen. Somit war ich mit der finalen Staffel leider nicht zufrieden, was die Serie in ihrer Gesamtheit leider einige Prozentpunkte kostet. Die ersten beiden Staffeln mit dem Setup sind zwar nicht sonderlich originell, aber noch auf einem relativ hohen Niveau, danach büßte die Qualität etwas ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Kritikpunkte klingen vielleicht etwas zu negativ oder unfair, aber für mich steht „Breaking Bad” so deutlich im Raum, dass ich diesen Vergleich leider anstellen muss. Diesen Vergleich verliert „Ozark” deutlich. Doch auf der positiven Seite ist „Ozark” eine<strong> gute, hochwertige Produktion, die sich Zeit für ihre Charaktere nimmt</strong> und immer wieder krasse, harte Szenen zeigt und auch vor Konsequenzen nicht zurückschreckt. Leider wird die Serie im weiteren Verlauf nach Staffel 2 schwächer, aber dennoch ist das nach 4 Staffeln und 44 Episoden beendete „Ozark” eine <strong>insgesamt unterhaltsame</strong>, wenn auch manchmal etwas ziellose Serie.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/ozark-eine-familie-rutscht-ins-drogenimperium-breaking-bad-nein-ozark-review-ganze-serie/">Ozark – Eine Familie rutscht ins Drogenimperium. Breaking Bad? Nein, Ozark! Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Das Mädchen aus Kyjiw – Solide kroatisch-ukrainische Krimiserie. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/das-maedchen-aus-kyjiw-solide-kroatisch-ukrainische-krimiserie-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 13:10:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Mädchen aus Kyjiw” ist eine kroatisch-ukrainische Koproduktion, die vom klassischen Krimidrama schnell in die Unterwelt hinüberwechselt und in fiesen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/das-maedchen-aus-kyjiw-solide-kroatisch-ukrainische-krimiserie-review-staffel-1/">Das Mädchen aus Kyjiw – Solide kroatisch-ukrainische Krimiserie. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Das Mädchen aus Kyjiw” ist eine kroatisch-ukrainische Koproduktion, die vom klassischen Krimidrama schnell in die Unterwelt hinüberwechselt und in fiesen Handlungssträngen auch Menschenhandel thematisiert. Die Geschichte spielt sowohl in der Ukraine als auch hauptsächlich in Kroatien, allerdings vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben einem <strong>klassischen Kommissaren-Duo</strong> stehen auch ein Journalist und die Frau des kommenden Innenministers Kroatiens im Mittelpunkt einer Geschichte, die sich zunächst nach einer typischen Krimiserie anfühlt, in der ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Doch relativ schnell wird deutlich, dass hinter den Verbrechen die <strong>organisierte Kriminalitä</strong>t steckt. Apropos Verbrechen: Im kroatischen Osijek werden kurz nacheinander zwei Leichen von Mädchen angespült, die Polizei und der darauf aufmerksam werdende Journalist versuchen den Fall zu lösen. Dabei gerät ein Veteran in den Hauptverdacht. Die Frau des Innenministers wird in den Fall involviert, weil ihre 15-jährige Nichte aus Kyjiw verschwindet und schon bald bemerkt man, dass alle diese Fälle zusammenhängen könnten und ins düstere Milieu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die solide produzierte Serie vergeudet zu Beginn viel Zeit mit einem Tatverdächtigen, bei dem von Anfang an deutlich wird, dass der Verdacht quatschig ist. Immerhin wird diese Zeit dafür genutzt, um die Unfähigkeit und den großen Hang zur<strong> Korruption</strong> innerhalb der Polizei aufzuzeigen. Als der Plot sich in der 2. Hälfte der 6-teiligen 1. Staffel in die richtige Richtung bewegt, wird es spannender und besser. Das halb offene Ende konnte mich nicht vollends zufrieden stellen, aber vielleicht hätte ich auch die 2. Staffel weiterschauen müssen. Ich blieb aber bei Staffel 1.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das <strong>frische Setting in Kroatien und teilweise der Ukraine</strong>, wirkt die Serie interessanter als klassische Krimiserien, über eine gewisse Härte, das düstere Milieu und die fiesen Themen hinaus, konnte mich die Serie allerdings leider nicht vom Hocker reißen. Als Exot ist „Das Mädchen aus Kyjiw” aber vielleicht mal einen Blick wert.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/das-maedchen-aus-kyjiw-solide-kroatisch-ukrainische-krimiserie-review-staffel-1/">Das Mädchen aus Kyjiw – Solide kroatisch-ukrainische Krimiserie. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Farzi – Gelddrucken in Indien. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/farzi-gelddrucken-in-indien-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2025 08:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine weitere indische Crime-Thriller-Serie, von den Machern von „Family Man&#8222;, was man der Serie deutlich anmerkt. Denn tolle Cinematography, Atmosphäre, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/farzi-gelddrucken-in-indien-review-staffel-1/">Farzi – Gelddrucken in Indien. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Eine weitere indische Crime-Thriller-Serie, von den Machern von „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-family-man-agentenserie-trifft-slapstick-comedy-in-indien-review-staffeln-12/" title="The Family Man – Agentenserie trifft Slapstick-Comedy in Indien. Review Staffeln 1&amp;2">Family Man</a>&#8222;, was man der Serie deutlich anmerkt. Denn tolle Cinematography, Atmosphäre, sozialpolitischer Kommentar und etwas (Slapstick-) Comedy sind erneut vorhanden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt allerdings auch ein Plot, der ein paar Probleme hat. Dennoch ist „Farzi” unterhaltsam und qualitativ konstanter als noch Family Man. Zudem ist das Grundtempo etwas höher, was besonders an der häufig treibenden, sehr präsenten Musikauswahl liegt (gerade im hinteren Teil). Doch worum geht es genau?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sunny ist ein wenig erfolgreicher Künstler, der immer mit seinem Kindheitsfreund Firoz rumhängt. Sie wurden Familie, weil beide von ihren Eltern verlassen wurden. Sunny hat nur noch seinen Opa, der eine revolutionäre Zeitung betreibt, die aber schon lange nicht mehr rentabel ist und man sich mit Kredithai-Leihen über Wasser halten muss. Was ist also die große Lösung? Na klar, <strong>Geld fälschen</strong>. Zuerst im kleinen, später im großen Stil. Selbstverständlich wird auch die polizeiliche Gegenseite porträtiert, bestehend aus dem alkoholkranken Michael mit tragischer Vergangenheit, dem Anführer einer Taskforce und Megha, einer weiteren Expertin auf dem Gebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handlung der Serie entspinnt sich sehr klassisch und wirkt dabei ordentlich konstruiert und weitgehend vorhersehbar. Dabei wird auch vor Anleihen bei „<a href="https://serienempfehlungen.de/breaking-bad-wirklich-die-beste-serie-aller-zeiten-review-ganze-serie/" title="Breaking Bad – Die beste Serie aller Zeiten? Review ganze Serie">Breaking Bad</a>&#8220; und Co. nicht zurückgescheut, die Atmosphäre und die Darsteller sind auf einem guten Niveau. Doch was hält „Farzi” von den großen Höhen ab? <strong>Der Anfang ist etwas langatmig, die Mitte etwas zu typisch mit seiner Lovestory, zum Ende hin wirkt es ein bisschen gehetzt.</strong> Dennoch gelingt mit einer guten letzten Showdown-Folge ein gelungener Abschluss der 1. Staffel. Grundsätzlich klingen diese kleineren Kritikpunkte negativer als es ist, letztlich ist „Farzi” eine unterhaltsame, gut komponierte Serie.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/farzi-gelddrucken-in-indien-review-staffel-1/">Farzi – Gelddrucken in Indien. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Copenhagen Cowboy – Ist das Kunst oder kann das weg? Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/copenhagen-cowboy-ist-das-kunst-oder-kann-das-weg-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 11:26:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach „Too Old to Die young&#8220; die zweite Refn Serie, denn auch diese Serie stammt aus der Hand des Drive-Schöpfers, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/copenhagen-cowboy-ist-das-kunst-oder-kann-das-weg-review-miniserie/">Copenhagen Cowboy – Ist das Kunst oder kann das weg? Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Nach „<a href="https://serienempfehlungen.de/too-old-to-die-young-refns-quaelend-langatmige-serie-mit-starken-highlights-review-miniserie/" title="Too old to die young – Refns quälend langatmige Serie mit starken Highlights. Review Miniserie">Too Old to Die young</a>&#8220; die zweite Refn Serie, denn auch diese Serie stammt aus der Hand des Drive-Schöpfers, der sich jetzt lieber „NWR“ nennt, immerhin besser als NRW. Doch kann diese mehr überzeugen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir begleiten Miu, eine junge Frau, die sich durch die Unterwelt Kopenhagens bewegt. Zunächst wird sie von einer Frau mit albanischem Hintergrund gekauft (Miu kommt scheinbar aus Osteuropa und hat keine Papiere), weil Miu eine Art Glücksbringer ist und ihr helfen soll schwanger zu werden. Nachdem das nicht klappt, geht Mius Reise durch die verschiedene <strong>Gangsterorganisationen</strong> weiter. Irgendeine absurde <strong>Superkraft</strong> ist auch noch Teil der Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was kann die Serie denn nun? Sie kann wenig überraschend <strong>Neonlichter</strong>. In fast jeder verdammten Szene leuchtet eine Neonröhre. Bevorzugt in den <strong>Farben rot, violett, orange oder blau</strong>. Hat das irgendeinen Sinn? Nein, Refn ist einfach nur verliebt in diese Ästhetik, die alles automatisch unauthentisch und unecht wirken lässt, aber auch irgendwie kunstvoll wirkt und auf jeden Fall stilisiert. Mal, wenn es passt, schön und gut, aber das hier ist <strong>Overkill</strong> und ich hab auch den Sinn nicht erkennen können. Weiterhin wird „gepannt“, also die Kamera geschwenkt. In so ziemlich jeder Szene, gerne im Kreis, gerne quälend lang. In guten Momenten hat man bei den Zooms und der passenden Musik dazu, leichte Kubrick (vor allem Clockwork Orange) Gefühle, andere Sequenzen erinnern stark an den Quatsch von Twin Peaks Season 3, aber irgendwie noch gut gemacht. Wieder andere Szenen wirken geradezu amateurhaft und nur noch dem <strong>Selbstzweck </strong>verfallend. Eine seltsame Melange, weil sich auch in dieser Serie (ähnlich wie „2 old 2 die young“) <strong>schöne Bilder und Momente </strong>verstecken. Aber sie sind begraben unter der immer wieder gleichen Machart und den immer wieder gleichen Bildern. Abwechslung ist das Zauberwort. Man kann seinen Stil haben ohne ihn zum Erbrechen durchzuexerzieren. Das ist Refn in früheren Jahren viel besser gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immerhin der Soundtrack ist wie immer (Cliff Martinez wieder am Start) passend und kraftvoll. Reißt es denn die Story raus? Naja, ich mag tatsächlich den Beginn und auch die Langsamkeit. Es ist diesmal nicht ganz so schlimm mit den viel zu langen Kameraeinstellungen und Dialogen, das ist besser, dennoch ist das Tempo immer noch gemächlich. Miu ist der Ankerpunkt, die durch die immergleichen Gangsterorganisationen gespült wird und dann kommt dieser <strong>übernatürliche Aspekt</strong> hinzu. Der bei Miu selbst irgendwie cool ist, bei der komischen absolut absurden, overactenden, reichen, ekelhaften Schweinebesitzer-Pseudoarier-Vampir-Familie (wtf) aber nur noch blöd. Was bleibt, ist eine letzte Folge, die nur noch weird ist und ein Ende, wo man sich eher den Kopf hält oder ihn gegen die Wand hauen möchte. Aber Kojima ist dabei, das ist cool.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/copenhagen-cowboy-ist-das-kunst-oder-kann-das-weg-review-miniserie/">Copenhagen Cowboy – Ist das Kunst oder kann das weg? Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Too old to die young – Refns quälend langatmige Serie mit starken Highlights. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/too-old-to-die-young-refns-quaelend-langatmige-serie-mit-starken-highlights-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 11:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=421</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Too old to die young&#8220; ist aufgrund seines geringen Tempos im absoluten Special Interest Bereich einzuordnen, allerdings auch ganz klar [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/too-old-to-die-young-refns-quaelend-langatmige-serie-mit-starken-highlights-review-miniserie/">Too old to die young – Refns quälend langatmige Serie mit starken Highlights. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Too old to die young&#8220; ist aufgrund seines geringen Tempos im absoluten Special Interest Bereich einzuordnen, allerdings auch ganz klar im Cop/Kartell/Selbstjustiz Bereich. Die Serie stammt aus der Feder von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0716347/?ref_=tt_ov_wr_2" title="Nicolas Winding Refn">Nicolas Winding Refn</a>, der sich unter anderem für einen meiner Lieblingsfilme „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0780504/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_drive" title="Drive">Drive</a>&#8222;, die <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0117407/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_pusher" title="Pusher">Pusher</a>-Trilogie oder auch „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt1974419/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_6_nm_2_in_0_q_neon%2520demon" title="The Neon Demon">The Neon Demon</a>&#8220; verantwortlich zeigt. Wer mit seiner Arbeit vertraut ist, weiß in etwa was ihn erwartet: Neon-Optik, betonte Langsamkeit, horrende Gewaltspitzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Miniserie wird das Ganze auf die Spitze getrieben, gerade die Langatmigkeit sticht sich als Hauptfeature hervor. Die <strong>10 Folgen</strong> (meist zwischen 1h und 1.30h, nur die letzte pendelt sich bei 30 Minuten ein) erzählen die Geschichte des Cops Martin (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1886602/?ref_=tt_ov_st_1" title="Miles Teller">Miles Teller</a>) und von Jesus, dessen Mutter Leiterin eines amerikanischen Ablegers eines mexikanischen Kartells war. Das Pacing der Handlung an sich ist sogar gar nicht mal schlecht, pro Folge passieren genügend Dinge. Problematisch ist nur, dass jede Sequenz einfach unglaublich unnatürlich lang wirkt. Das macht sich besonders in den Dialogen bemerkbar. Was sonst in 30 Sekunden erzählt wird, dauert hier 3 Minuten. Das Feature des schnelleren Abspielens käme hier sehr gelegen. Die erste Folge funktioniert gerade in den ersten <strong>20 Minuten somit als hervorragender Stimmungstest</strong>, ob man mit dieser Machart grundsätzlich klarkommt oder nicht. Wer dran bleibt, wird nämlich mit herausragenden Bildern belohnt, die<strong> starken Arthouse-Kino Charme</strong> haben. Die Hauptdarsteller spielen meist sehr zurückhaltend, im Kontrast dazu haben einige Nebendarsteller seltsame Ticks und overacten ihre überzeichneten Charaktere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lohnt sich der Spaß denn? Für mich als Drive-Fanboy anteilig schon. Die ganze Handlung um Martin in einem Spannungsfeld zwischen dem <strong>Cop-Dasein und Selbstjustiz ist stark erzählt</strong>, die Handlung rund um seine minderjährige Freundin bringt einen unnötigen, zusätzlichen Grundton hinein. Gerade die Folgen in der Mitte (3-8 etwa) sind sehr lohnenswert mit der Kracherfolge 5. Der Beginn und das Ende der Miniserie sind allerdings weniger interessant, weil sie sich eher auf das Kartell fokussieren, bei dem altbekannte Dinge gezeigt werden. Darüber hinaus wird dies dann allerdings verbunden mit<strong> etwas mystischen Hokus-Pokus</strong>, Folter und einer gehörigen Prise ödipaler Komplexe, was in einem wirr-seltsamen Kommentarende in Folge 10 endet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sehr special interest und sehr wechselhaft</strong>, fällt es schwer die Serie ordentlich zu bewerten. Ungewöhnlich ist, dass die Mitte einer Serie die stärksten Momente hervorbringt. Die Atmosphäre passt, wenn man sich darauf einlassen kann. Aber ich verstehe auch jeden, der nach 20 Minuten keine Lust mehr hat.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/too-old-to-die-young-refns-quaelend-langatmige-serie-mit-starken-highlights-review-miniserie/">Too old to die young – Refns quälend langatmige Serie mit starken Highlights. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Pflicht und Schande (Giri/Haji) – Japanisch-englische Yakuza-Fusion als kleiner Geheimtipp. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/pflicht-und-schande-giri-haji-japanisch-englische-yakuza-fusion-als-kleiner-geheimtipp-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 10:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine britisch-japanische Koproduktion. Das japanische „Narcos&#8220; in der Hinsicht, dass wir nun viel mit Yakuza zu tun haben und dass [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/pflicht-und-schande-giri-haji-japanisch-englische-yakuza-fusion-als-kleiner-geheimtipp-review-miniserie/">Pflicht und Schande (Giri/Haji) – Japanisch-englische Yakuza-Fusion als kleiner Geheimtipp. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Eine britisch-japanische Koproduktion. Das japanische „<a href="https://serienempfehlungen.de/narcos-zeitloser-klassiker-mit-ueberragenden-darstellern-review-ganze-serie-staffeln-1-3/" title="Narcos – Zeitloser Klassiker mit überragenden Darstellern. Review ganze Serie (Staffeln 1-3)">Narcos</a>&#8220; in der Hinsicht, dass wir nun viel mit Yakuza zu tun haben und dass man etwas weniger als die Hälfte des Plots in japanischen Untertiteln serviert bekommt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dürfte aus meiner Sicht auch zu einigen der eher schwächeren Bewertungen geführt haben. Denn „Giri/Haji” ist eine wirklich gut konzipierte, zum Teil stilistisch frische Serie. Ein <strong>japanischer Kommissar</strong> wird, um den <strong>Frieden zwischen den Yakuza in Tokio</strong> aufrechtzuerhalten, nach <strong>London</strong> geschickt, um seinen totgeglaubten Bruder zu verhaften und auszuliefern. Dieser hatte dort mit dem Familienschwert einer Yakuza-Familie das Mitglied einer anderen ermordet. Nun beginnt eine Jagd, die die Themen Familie, Yakuza/britische Gangster, Polizei, Ehre und Moral abbildet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicher teilweise etwas klischeehaft und manchmal etwas zu sehr auf die Nase, schafft es die Serie die meisten Charaktere hintergründig zu beleuchten, so dass man ihre Entscheidungen vollumfänglich verstehen kann. Dabei schafft es die Serie, dass man <strong>Sympathien zu den Charakteren aufbaut</strong>, obwohl diese eigentlich immer stark ambivalent sind. Ein bisschen gelungene (und teils auch weniger gelungene) Situationscomedy lockert die ansonsten recht schweren Themen auf. In Sachen Produktion und Machart kann man einige <strong>schöne optische Spielereien</strong> bemerken. So sind z.B. die Rückblenden in einem gezeichneten Filter gehalten und auch sonst gibt es mit Splitscreens und Co. einige schöne Ideen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie nimmt sich zu Beginn vielleicht etwas zu lange Expositionszeit mit vielen Dialogen und kommt erst mit der <strong>starken Folge 4 </strong>richtig in Schwung. Etwas problematisch ist, dass die Serie einfach zu konstruiert ist. Kommissar Zufall spielt schon sehr häufig die Hauptrolle, um die Geschichte voranzutreiben, indem er immer für die richtigen Figurenkonstellationen und Zeitabläufe sorgt. Ich konnte darüber, aufgrund der guten Atmosphäre und der frischen Yakuza Japan-London Verbindung aber meist darüber hinwegsehen. „<strong>Pflicht und Schande” ist ein kleiner Geheimtipp</strong>, weil das Setting gut funktioniert und sich stilistisch etwas getraut wurde, bis hin zu einer ganz absurden Entscheidung innerhalb der letzten Folge.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/pflicht-und-schande-giri-haji-japanisch-englische-yakuza-fusion-als-kleiner-geheimtipp-review-miniserie/">Pflicht und Schande (Giri/Haji) – Japanisch-englische Yakuza-Fusion als kleiner Geheimtipp. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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