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	<title>Comedy – Are you series?</title>
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	<description>Serienempfehlungen &#38; Serientipps</description>
	<lastBuildDate>Wed, 27 May 2026 08:23:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Comedy – Are you series?</title>
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		<title>The Boys Staffel 5 – Kein glorreicher Abschluss, aber „okay&#8220;. Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/the-boys-staffel-5-kein-glorreicher-abschluss-aber-okay-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 08:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix/Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Review für die gesamte Serie. Staffel 5 präsentiert die finale Konfrontation zwischen Butcher und Homelander.  „The Boys” ist weiterhin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Zum <a href="https://serienempfehlungen.de/the-boys-comedy-superhelden-parodie-mit-viel-actionblut-review-staffeln-1-4/" title="The Boys – Comedy-Superhelden-Parodie mit viel Action&amp;Blut. Review Staffeln 1-4">Review</a> für die gesamte Serie.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 5</strong> präsentiert die finale Konfrontation zwischen Butcher und Homelander.  „The Boys” ist weiterhin hochgradig politisch und versucht sich an der Satire. Das gelingt in dieser Staffel wieder besser, weil man hemmungslose Blasphemie betreibt. Denn Homelander und seine Schergen wollen ihn als <strong>legitimen Nachfolger von Jesus </strong>inszenieren, gründen eine eigene Kirche und beenden die Trennung von Kirche und Staat. Homelander soll Gott sein. Währenddessen versuchen Butcher und die Boys (die sich überraschend schnell zusammengerauft haben) „V One”, das ursprüngliche Superhelden-Mittel, in die Hände zu bekommen und parallel einen Virus gegen alle Superhelden zu entwickeln. Den wollen aber nicht alle aus der Gruppe freisetzen, was zu internen Streitigkeiten führt. Generell wechseln in dieser Staffel die Charaktere häufiger die Seiten als ihre Unterwäsche und werden überraschend problemlos bei der Gegenseite aufgenommen. Hinterfragt wird nicht viel, nachgedacht noch weniger, stattdessen hangelt man sich von einer Actionsequenz zur nächsten und streut stets „emotional harte” Gespräche ein. Als <strong>Parodie auf Superheldenfilme</strong> funktioniert dies hervorragend, etwas Qualität bleibt aber auf der Strecke. Das Tempo bleibt hingegen in der gesamten Staffel hoch. Furz-, Wichse-, Pisse- und Kacke-Momente sind weiterhin in großen Massen vorhanden und bilden zusammen mit den Blutfontänen eine unvergleichliche Symbiose, wodurch man die Serie unter 1000 schnell erkennt. Die schauspielerischen Leistungen sind okay.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die große Konfrontation ist überraschend konventionell, klein und ereignislos</strong>, zudem wird auf die neue „V One”-Kraft kaum eingegangen. Die Actionsequenzen sind nicht mehr zwingend eine Stärke der Serie. Auch das Finale ist seltsam Standard und viele Abschlüsse für Charaktere wirken gewollt und gehetzt. Zudem gibt es kein Verständnis von Zeit und Raum (was vor allem nervt, wenn Charaktere nicht fliegen können). Somit scheitert die Serie letztlich nicht an ihrem Ende, aber sie ist nicht ausgereift – so sind beispielsweise das „<a href="https://serienempfehlungen.de/generation-v-typisches-the-boys-feeling-trifft-auf-teenie-drama-im-spinoff-review-staffel-1/" title="Generation V – Typisches „The Boys“-Feeling trifft auf Teenie-Drama im Spinoff. Review Staffel 1">Gen V”</a> Spin-off und seine Charaktere auch überraschend egal. Man hat das Gefühl, dass mehr möglich war und man sich für das Finale mehr Zeit hätte nehmen sollen. Mir gefiel der Handlungsstrang rund um die Göttlichkeit allerdings als frisches und mutiges Satireelement sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit hat die Serie leider keinen glorreichen Abschluss bekommen, sondern einen etwas <strong>gehetzten und überraschend konventionellen</strong>. Eine Katastrophe ist es aber nicht geworden.  Denn die Serie ist als Parodie auf Superhelden und als extrem politische Satire auf die USA gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ich auf das Spin-off Prequel <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt33041431/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_4_nm_1_in_0_q_vought%20risi" title="„Vought Rising&quot;">„Vought Rising&#8220;</a> aber noch Bock habe, weiß ich aktuell nicht.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-boys-staffel-5-kein-glorreicher-abschluss-aber-okay-review/">The Boys Staffel 5 – Kein glorreicher Abschluss, aber „okay“. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sirens – Skurrile Superreiche und ihre Mitarbeiter. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/sirens-skurrile-superreiche-und-ihre-mitarbeiter-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 22:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sirens” ist eine gut inszenierte Dramaserie mit skurrilen Charakteren im Milieu der Superreichen mit leichten „White Lotus”-Vibes und einer tragischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Sirens” ist eine gut inszenierte Dramaserie mit skurrilen Charakteren im Milieu der Superreichen mit leichten „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-white-lotus-die-absurde-satire-ueber-reiche-im-urlaub-review-staffeln-1-3/" title="The White Lotus – Die absurde Satire über Reiche im Urlaub. Review Staffeln 1-3">White Lotus</a>”-Vibes und einer tragischen Schwestern-Geschichte. Durch Comedy-Momente, Gesellschaftskritik und starke Schauspieler entsteht eine interessante Dramedy, die auf Twists und Zufällen aufgebaut ist. Aufgrund einiger fragwürdiger Charakterentscheidungen wirkt die Story trotz guter Ansätze allerdings leider nicht ganz rund.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht die <strong>persönliche Assistentin</strong> Simone (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6854116/?ref_=tt_cst_t_2">Milly Alcock</a>), die für Michaela (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000194/?ref_=tt_cst_t_7">Julianne Moore</a>) und Milliardär Peter Kett (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000102/?ref_=tt_cst_t_6">Kevin Bacon</a>) arbeitet. Michaela widmet sich vor allem wohltätigen Zwecken und die beiden beschäftigen einen ganzen Haufen von Mitarbeitenden. Nebenbei hat Simone auch noch eine Affäre mit einem reichen Nachbarn. Ihr Leben scheint perfekt, doch dann holt sie die Vergangenheit in Form ihrer wütenden Schwester Devon (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3627601/?ref_=tt_cst_t_1">Meghann Fahy</a>) ein, die sie auf der Arbeit überrascht und von ihrer kleinen Schwester verlangt sich auch um den demenzkranken Vater (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0131966/?ref_=tt_cst_t_4">Bill Camp</a>) zu kümmern. Infolgedessen kommt es zu einem <strong>Culture Clash</strong>, denn die bodenständige Devon kommt mit der gekünstelten Welt der Superreichen und ihrer Attitüde überhaupt nicht zurecht und eckt bewusst überall an. Immer wieder steht die sehr finstere Familiengeschichte der DeWitt-Schwestern im Mittelpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erzähltempo der <strong>5-teiligen Miniserie</strong> ist gut, die Inszenierung ist überwiegend gelungen und auch das <strong>starke Ensemble</strong> kann auf ganzer Linie überzeugen. Einige Szenen wirken etwas zu absurd und gestellt (das Hinterherlaufen am Strand), so dass sich die Serie zeitweise wie Slapstick anfühlt. Einige Figuren wirkten wie eindimensionale Stereotype. Zudem muss die Story in Teilen arg gebogen werden, um noch zu funktionieren. Dass Devon nach diesem Auftakt „eine zweite Chance” erhält, ist beispielsweise schon Quatsch und danach spielt äußerst häufig der unwahrscheinliche Zufall eine zu große Rolle. Dennoch war ich über weite Strecken gut unterhalten und mochte den Zynismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Sirens” ist nicht der große Wurf geworden, aber dennoch eine durchaus <strong>gelungene, wenn auch etwas zu oberflächliche und sprunghafte Dramaserie mit bizarren Charakteren.</strong> Freunde von „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-white-lotus-die-absurde-satire-ueber-reiche-im-urlaub-review-staffeln-1-3/" title="The White Lotus – Die absurde Satire über Reiche im Urlaub. Review Staffeln 1-3">White Lotus</a>” können einen Blick hinein wagen, müssen allerdings Abstriche bei der Handlung machen. Zudem fügt die Serie dem Thema Arm und Reich wenig Neues hinzu und aus der interessanten Schwesternbeziehung entwickelt sich zu wenig. Somit bleibt eine überwiegend unterhaltsame Serie mit Makeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/sirens-skurrile-superreiche-und-ihre-mitarbeiter-review-miniserie/">Sirens – Skurrile Superreiche und ihre Mitarbeiter. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beef Staffel 2 – Erpressung, Rivalitäten und White Lotus Vibes. Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/beef-staffel-2-erpressung-rivalitaeten-und-white-lotus-vibes-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 2. Staffel der Anthologie-Serie „Beef” tauscht den ganzen Cast und die Handlung aus. Was bleibt? Eine Rivalität, die sich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/beef-staffel-2-erpressung-rivalitaeten-und-white-lotus-vibes-review/">Beef Staffel 2 – Erpressung, Rivalitäten und White Lotus Vibes. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Die 2. Staffel der Anthologie-Serie „Beef” tauscht den ganzen Cast und die Handlung aus. Was bleibt? Eine Rivalität, die sich hochschaukelt und immer größer wird – diesmal zwischen zwei Paaren in einem US-Country Club. Doch die reiche koreanische Milliardärin mit problematischem Ehemann, die den Country Club kauft, wird später zum (sehr großen) Zünglein an der Waage. Staffel 2 entfernt sich etwas vom absurden Humor hin zum Drama mit Gesellschaftssatire. Kurzum: mehr „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-white-lotus-die-absurde-satire-ueber-reiche-im-urlaub-review-staffeln-1-3/" title="The White Lotus – Die absurde Satire über Reiche im Urlaub. Review Staffeln 1-3">White Lotus</a>”. Mir gefiel die neue Ausrichtung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://serienempfehlungen.de/beef-die-absurdesten-rivalen-in-einer-dramedy-review-staffel-1/" title="Beef – Dramedy über absurde Rivalen. Review Staffel 1">Zum Review von Staffel 1</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl „Beef” nur als Miniserie geplant war, sorgte der Erfolg für eine 2. Staffel der Netflixserie. Glücklicherweise ist der Creator <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2768206/?ref_=tt_ov_1_1">Lee Sung Jin</a> erneut federführend und auch häufiger auf dem Regiestuhl dabei, so dass die Qualität hochgehalten wird. Die Symbiose zwischen dem US-amerikanischen Rache- und Rivalitäten-Drama und dem koreanischen K-Drama gelingt sehr gut. Dafür sorgt vor allem der <strong>unfassbar gute Cast</strong>. Die Hauptrollen spielen <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1659547/?ref_=tt_cst_t_7">Carey Mulligan</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1209966/?ref_=tt_cst_t_6">Oscar Isaac</a> als älteres Pärchen, die bereits in einem meiner Lieblinge „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0780504/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_7_nm_1_in_0_q_drive">Drive</a>” eine toxische Beziehung darstellen, und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm8314228/?ref_=tt_cst_t_8">Cailee Spaeny</a> mit <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6217576/?ref_=tt_cst_t_9">Charles Melton</a> als jüngeres Pärchen, die versuchen ihren Arbeitgeber zu erpressen. Auf koreanischer Seite überzeugt <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0950926/?ref_=tt_cst_t_10">Youn Yuh-jung</a> als Milliardärin und besonders freute ich mich über die kurzen Auftritte von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0814280/?ref_=ttfc_fcr_3_30">Song Kang-ho</a> („<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt6751668/?ref_=nm_knf_t_3">Parasite</a>”, „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0353969/?ref_=nm_knf_t_1">Memories of Murder</a>”). Allein für die schauspielerischen Leistungen, die alle etwas overacten und ziemlich egoistische Arschlöcher verkörpern, die gerne das Gesetz zum eigenen Vorteil brechen, lohnt sich die 2. Staffel. Alle sind im „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-white-lotus-die-absurde-satire-ueber-reiche-im-urlaub-review-staffeln-1-3/" title="The White Lotus – Die absurde Satire über Reiche im Urlaub. Review Staffeln 1-3">White Lotus</a>”-Modus. Doch natürlich muss auch der Inhalt passen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Handlung ist diesmal komplizierter gestaltet. Weg von den Kleinigkeiten eines Streits auf der Straße bei dem man sich anhupt, hin zu waschechter <strong>Erpressung</strong>. Das jüngere Pärchen filmt eines Abends einen gewalttätig aussehenden Ehestreit zwischen dem Leiter des Country Clubs und seiner Frau, die nach außen hin die perfekte Ehe führen. Ashley (Spaeny) wittert sofort ihre Chance. Eigentlich ist sie eine Kellnerin ohne College-Abschluss, doch nun kann sich durch Erpressung zur Sekretärin von Josh (Isaac) aufsteigen, zudem versucht sie ihren Freund auch im Country Club unterzubringen. Denn sie haben Geldsorgen und sie hat einen starken Kinderwunsch, der in einer herrlich absurden und für sich stehenden 4. Folge stark porträtiert wird. Das ältere Pärchen möchte sich das natürlich nicht gefallen lassen und sucht nach Möglichkeiten Ashley auffliegen zu lassen. Doch nicht nur ihre Streitigkeiten untereinander, sondern auch die Milliardärin, die den Club kauft, sorgen dafür, dass sich die Geschichte ganz anders entwickelt. Denn ab der Hälfte geht es primär um die Vertuschung eines Mordes, um Geldwäsche und wer zum Strohmann des großen Finanzbetrugs wird und dafür büßen muss. Alles gipfelt in einer recht absurden letzten Folge in Seoul, mit einer brillanten Kampfsequenz in der Mitte, in der sich alle Figuren zwischen <strong>Moral, Liebe und dem Geld</strong> für ihre eigene Zukunft entscheiden müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der etwas ernsthaftere Ansatz mit einer Erpressung im Country Club und dem vermeintlichen <strong>Kampf zwischen Arm und Reich</strong> wird von der noch reicheren koreanischen Milliardärin schön satirisch beendet. Im Angesicht der Superreichen, die sich alles erlauben können, kämpfen am Boden alle mit ähnlichen Mitteln, egal ob sie Schulden haben oder ein Haus besitzen. Wenn auf einmal Attentäter auf einen angesetzt werden können oder man dazu gezwungen wird Finanzbetrug zu begehen, gleicht sich alles in der Mitte an und wird mit Füßen getreten. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, wird aber hervorragend herausgestellt. Einige haben mit dem Ende ihre Probleme, auch ich war damit auf menschlicher Ebene natürlich nicht einverstanden und ich empfand es auch nicht zu 100% nachvollziehbar. Dennoch illustriert das Ende perfekt auf satirischer Ebene, wer eben gewinnt. Spoiler: Es ist nicht die Moral.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Produktion der Serie ist ausgesprochen hochwertig, die Drehorte werden schön miteinander verknüpft. Die Inszenierung bildet gemeinsam mit einer gelungenen musikalischen Untermalung eine schöne Verbindung und zeigt einige kreative Einfälle. Das Erzähltempo der Serie ist gelungen, ich mochte den Einstieg und hatte nur in der 5. und 6. Episode das Gefühl, dass die <strong>8-teilige Staffel</strong> kurz durchhängt. Danach kulminiert alles in einem<strong> verrückten Finale</strong>, das man in Folge 1 so sicherlich nicht kommen sah. Die absurden Racheaktionen stehen nicht mehr so im Fokus, aber ab und an blitzt das Skurrile, das Bizarre weiterhin durch, was zu unterhaltsamen Momenten führt. Dennoch ist Staffel 2 keine Comedy mehr, sondern ein klares Drama mit Thrillerelementen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Staffel von „Beef” bleibt dem Grundkonzept treu, geht aber eigene Wege. Mir gefiel die Weiterentwicklung in Richtung „White Lotus”, andere werden vielleicht etwas den Vibe und die Essenz der ersten Staffel vermissen. <strong>Ich möchte die 2. Staffel für alle Fans von Dramen, Rivalitäten und Gesellschaftssatire mit einem Hang zur Absurdität empfehlen.</strong> Da es sich um eine Anthologie-Serie handelt, muss man die 1. Staffel nicht gesehen haben.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/beef-staffel-2-erpressung-rivalitaeten-und-white-lotus-vibes-review/">Beef Staffel 2 – Erpressung, Rivalitäten und White Lotus Vibes. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>One Piece – Gelingt die Realfilm Adaption des Klassikers? Review Staffel 1 &#038; 2</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/one-piece-gelingt-die-realfilm-adaption-des-klassikers-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 20:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Netflix One Piece Serie bietet die groß erwartete Adaption des unendlichen Mangas/Animes mit echten Schauspielern. Im Vorfeld glaubten viele, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/one-piece-gelingt-die-realfilm-adaption-des-klassikers-review-staffel-1/">One Piece – Gelingt die Realfilm Adaption des Klassikers? Review Staffel 1 & 2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-cool-to-warm-spectrum-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-2c7024fa9afc4f8b733efd2afa5d5f21 wp-block-paragraph"><strong>Die Netflix One Piece Serie bietet die groß erwartete Adaption des unendlichen Mangas/<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0388629/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_7_nm_1_in_0_q_one%2520piece">Animes</a> mit echten Schauspielern. Im Vorfeld glaubten viele, dass dies nur kolossal schief gehen könnte, doch dann war das Echo überraschend positiv. Ich bin nicht der große Fan des Animes, ich habe einige Folgen gesehen und entschieden nicht an Bord dieser endlosen Odyssee zu gehen, insofern fehlen mir – abseits der Hauptfiguren – einige Referenzpunkte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Live-Action Netflix Variante profitiert von Manga-Schöpfer <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Eiichiro_Oda">Eiichiro Oda</a>, der als „creative consultant” an der Serie beteiligt ist – vielleicht kommt die Serie auch deshalb gut bei Fans an. <strong>Die 1. Staffel</strong> umfasst die sogenannte <strong>Eastblue-Saga des Mangas</strong>, verändert dabei allerdings auch etwas. Der schrullige Pirat Monkey D. Ruffy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm7838852/?ref_=tt_cst_t_1">Iñaki Godoy</a>) schart in einer <strong>Fantasiewelt</strong> eine Reihe von anderen Piraten um sich, die sich zur Strohhut-Bande formieren um letztlich den „One Piece”, den sagenumwobenen großen Schatz, zu finden, damit Ruffy seinen Traum verwirklichen kann. Doch dies wollen auch viele andere Piraten und somit stellen sich der Gruppe stets neue Gefahren und Gegner in den Weg. Noch zu erwähnen ist, dass One Piece ordentlich in den Fantasybereich hineingleitet, weil verschiedene Figuren <strong>Superkräfte</strong> haben. So kann beispielsweise Ruffy nach dem Genuss einer bestimmten Frucht seine Gliedmaßen bis in die gefühlte Unendlichkeit verlängern, ansonsten sind viele Figuren begnadete Schwert- oder Faustkämpfer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der deutschen Synchronisation setzt man clevererweise auf Altbewährtes, ein <strong>Großteil der Anime-Stimmen vertont auch in der Netflix-Variante ihre Figuren</strong>, vor allem Ruffy funktioniert sehr gut und schafft eine gewisse Vertrautheit. Generell fängt die Serie den Vibe des Animes mit seiner Mischung aus Comedy und Kampfsequenzen gut ein und bleibt dem Ausgangsmaterial wohl relativ treu. Hervorzuheben sind die vielen schön gebauten Sets, nicht alles wird hier mit CGI gelöst, die Produktion der Serie ist ziemlich gut. Auch deswegen passt dieser <strong>wilde Mix aus Abenteuer, Fantasy und Comedy überraschend gut</strong>. Die Kampfchoreographien sind überwiegend ganz gut, der Humor ist quatschig dämlich, die Figuren bekommen mit ihren Origin-Stories eine ordentliche Tiefe, die visuellen Effekte sind meistens hübsch anzusehen. Das Ensemble spielt ihre Charaktere überwiegend gut, für meinen Geschmack sind viele der Figuren „komplett drüber“, so dass ich mich schon wieder in einem Anime wähnte. Das bedient nicht zwingend meine Interessen, aber es führt dazu, dass Fans von Manga &amp; Anime sich schnell zuhause fühlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>2. Staffel</strong> der Action-Abenteuer Serie mit vielen Kampfszenen und dem eigenartigen Anime-Humor knüpft nahtlos an Stärken und Schwächen der 1. Staffel an. Inhaltlich begibt sich die Strohhutbande auf die Grand Line und muss sich dort einigen Herausforderungen stellen, meist auf verschiedenen Inseln. Dabei treffen die Helden beispielsweise auf einen riesigen Wal, Riesen oder auch Dinosaurier. Doch auch die Barockfirma mit ihren zahlreichen Schergen, die teils <strong>abenteuerliche Superheldenkräfte</strong> haben, ist ihnen stets auf den Fersen. Großer Bösewicht der Staffel ist Wapol. Ich bin weiterhin Fan von der offensichtlichen Liebe für das Vorbild, das ist schließlich nicht bei allen Adaptionen der Fall. Die meisten Kampfsequenzen sehen ganz gut aus und wirken aufwändig, wenngleich es manchmal ein paar zu viele Schnitte gibt, um fehlende Kampfskills der Schauspieler zu kaschieren. Generell sind die Darsteller weiterhin maximal solide und viele overacten hemmungslos, so dass man sich im Anime wähnt. Mir fiel es manchmal schwer Charaktere ernst zu nehmen, wie den Typen der explosive Popel wirft oder Smoker, der stets zwei Zigarren im Mund hat. Das funktioniert für mich im Anime besser als in einer Realserie, aber aus dieser Absurdität kann man auch einen gewissen Unterhaltungswert ziehen. So absurd wie One Piece ist kaum eine Realserie. Auch die Requisiten und Kulissen erkennt man manchmal etwas zu deutlich, wodurch sich die Serie manchmal eher wie ein Fanprojekt als wie eine Millionenproduktion anfühlt. Jedoch stimmt – wie auch bei den meisten Fanprojekten – die Leidenschaft und die Freude am Projekt, <strong>das Herz sitzt sicherlich am rechten Fleck</strong>. Somit bleibt ein ähnliches Fazit wie für die 1. Staffel. Fans des Anime finden es super, alle anderen werden es aufgrund des ganzen Wahnwitzes etwas schwerer haben. Dennoch ist die Adaption weiterhin gelungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Somit ist die Netflix-Adaption eine <strong>schöne, bunte, drollige Serie</strong> für jeden, der einem Crew-Abenteuer mit vielen Kämpfen und jeder Menge Comedy nicht abgeneigt ist. Fans von Anime und Manga werden die Serie tendenziell sogar noch etwas besser finden. Ich bin gespannt, wie viele Staffeln die Netflix Serie letztlich umfassen wird, die 3. soll bereits 2027 folgen.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/one-piece-gelingt-die-realfilm-adaption-des-klassikers-review-staffel-1/">One Piece – Gelingt die Realfilm Adaption des Klassikers? Review Staffel 1 & 2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bait – James Bond oder die Familie? Ein Selbstfindungstrip. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/bait-james-bond-oder-die-familie-ein-selbstfindungstrip-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2026 09:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix/Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Bait” ist eine Meta-Satire über einen erfolglosen britischen Schauspieler pakistanischer Herkunft, der für die Rolle des James Bond vorspricht. Durch [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/bait-james-bond-oder-die-familie-ein-selbstfindungstrip-review-miniserie/">Bait – James Bond oder die Familie? Ein Selbstfindungstrip. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-cool-to-warm-spectrum-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-6ae129c7385bbf52b5a5b1d08b8ba4a2 wp-block-paragraph"><strong>„Bait” ist eine Meta-Satire über einen erfolglosen britischen Schauspieler pakistanischer Herkunft, der für die Rolle des James Bond vorspricht. Durch dieses (zunächst wenig erfolgreiche) Casting gerät sein Leben völlig aus den Fugen und schickt ihn auf einen Selbstfindungstrip, auf dem er mit einem Schweinekopf redet und dabei durch verschiedene Genres stolpert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein starker <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1981893/?ref_=ttfc_fcr_3_1">Riz Ahmed</a> trägt die Serie auf seinen Schultern, ein paar gute Gastauftritte amüsieren. Nach dem gescheiterten Versuch beim Casting, hat seine Figur Shah nur noch eine verzweifelte Idee relevant zu bleiben. Er liefert sich den Paparazzi aus, um so Gerüchte zu erzeugen, dass er <strong>der nächste James Bond </strong>werden könnte. Zunächst genießt er die Anerkennung, aber schnell wird er von ablehnenden Online-Kommentaren eingeholt und ein Schweinekopf wird durch das Fenster seiner Familie als Drohung geworfen. Diese plötzliche Popularität zwingt ihn dazu sich mit seiner eigenen Identität als Sohn pakistanischer Einwanderer zu befassen. Dabei bemerkt er, dass er sich auf Wunsch wie ein Chamäleon verändert und <strong>für beide Seiten ein Bindeglied ist, ohne sich irgendwo zuhause zu fühlen.</strong> Eine große Eid Mubarak-Feier, ein Trip mit der Exfreundin und eine mutmaßliche Entführung sollen ihm dabei helfen sich selbst zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aufgedrückte „Comedy”-Stempel ist für die Serie nicht zuträglich. Denn stattdessen handelt es sich um ein <strong>klassisches Drama, das als Meta-Satire funktioniert.</strong> Die Idee das Bond-Casting so prominent in einer Handlung zu verwenden, ist brillant. Leider ist der Culture Clash und die Frage nach der Identität zu Beginn etwas arg klassisch gehalten und fügt kaum Neues hinzu. Auch die Buddy-Comedy konnte für mich nicht so recht greifen. Außerdem ist Shah speziell anfangs wirklich keine sympathische Figur, was den Einstieg erschwert. Ich konnte mit der zweiten Hälfte, die immer absurder wurde, besser connecten. Eine starke Plansequenz leitet in Episode 4 eine Roadmovie-Nacht ein, in der eine alte Liebe verhandelt wird. <strong>Folge 5 ist wie ein Actionfilm inszeniert.</strong> Natürlich ist auch vorher in Folge 3 der Bollywood-Exkurs großartig, aber die Nebenhandlung von Online Hatern und Entschuldigungsvideos empfand ich als zu oberflächlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die nur <strong>6-teilige</strong>, insgesamt nicht mal dreistündige, Miniserie „Bait” verhandelt die <strong>Frage nach der eigenen Identität</strong> durchaus gekonnt, bot mir darin aber zu wenig Neues. Doch die Reise durch die verschiedenen Genres, die stark inszeniert und von einer gekonnten Kameraarbeit begleitet ist, holte mich besser ab. Insofern ist „Bait” nicht der große Wurf geworden, aber in seiner Meta-Satire durchaus gelungen. Am besten kann man sich bei einer solchen Kürze aber an einem oder zwei Abenden selbst eine Meinung dazu bilden.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/bait-james-bond-oder-die-familie-ein-selbstfindungstrip-review-miniserie/">Bait – James Bond oder die Familie? Ein Selbstfindungstrip. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kacken an der Havel – Comedy meets Rapkarriere und Familie. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/kacken-an-der-havel-comedy-meets-rapkarriere-und-familie-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 10:46:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> „Kacken an der Havel” ist eine deutsche Familiendrama-Comedy mit Rap-Thematik und völlig absurden Figuren und Handlungssträngen. Überraschenderweise fand ich die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong> „Kacken an der Havel” ist eine deutsche Familiendrama-Comedy mit Rap-Thematik und völlig absurden Figuren und Handlungssträngen. Überraschenderweise fand ich die Comedy stellenweise ganz amüsant und musste häufiger schmunzeln, auch wenn nicht alles Gold ist, was in „Kacken” glänzt. Die Serie wandelt zwischen „cringe” und „witzig”, ist aber überwiegend unterhaltsam. Sei es über die ständigen Metagags, Referenzen oder die recht liebevolle Familiengeschichte mit mehreren ungleichen Vater-Sohn-Duos.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgangslage ist absurd: Toni (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3164249/?ref_=tt_cst_t_1">Anton „Fatoni” Schneider</a>) versucht sich in Berlin als Rapper, hat aber kaum Erfolg und arbeitet stattdessen als Pizzabäcker. Kurz vor einem <strong>bevorstehenden Rap Battle</strong> erhält er den Anruf, dass seine Mutter verstorben ist, was er zum Thema macht und damit Aufsehen erregt. Zur Beerdigung seiner wenig geliebten Mutter kehrt er in sein Heimatdorf, das titelgebende „Kacken an der Havel” in der brandenburgischen Provinz zurück, wo ihn auch <strong>sein 13-jähriger Sohn (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm12012044/?ref_=tt_cst_t_2">Sky Arndt</a>) erwartet, von dem er bisher nichts weiß</strong>. Doch eigentlich will er nur schnell zurück nach Berlin, weil dort ein Label nach seinem Battle-Rap-Auftritt Interesse an ihm zeigt und ihn eventuell unter Vertrag nehmen möchte. Nun muss Toni Familie und die große Chance auf die Musikkarriere unter einen Hut bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist die Story eher sekundär und dient nur als Vehikel für einen Haufen von Absurditäten, Referenzen, Gags und Metakommentaren. Wie man diese Comedy bewertet, wird sehr subjektiv sein. Ich war froh, dass es sich nicht um ein Feuerwerk von Fäkal uns Sexualhumor handelt, sondern man auch offensichtlich Spaß an anderen Dingen hatte. Großartig ist beispielsweise die <strong>völlig verrückte Obsession mit dem Film „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0120591/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_armage" title="Armageddon">Armageddon</a></strong>&#8222;, die in einer fantastisch-kitschigen letzten Folge mündet. Auch dass <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0274704/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_0_nm_8_in_0_q_veronica%20ferre">Veronica Ferres</a> das Dorf als Bürgermeisterin mit harter Hand regiert, ist sehr amüsant. Auch die <strong>Netflix und Streaming-Metagags</strong> (Tudum) haben mich abgeholt, genau wie einige schöne anderen Referenzen und Musikeinlagen (Haddaway), die ich nicht alle vorwegnehmen möchte. Ich bin sicher, dass es für Deutsch-Raps Fans noch zahlreiche andere Eastereggs gibt, die ich aber aufgrund fehlender Vorbildung nicht bemerkt habe. Natürlich gibt es auch einige seltsamere Handlungsstränge, wie die Cousinen-Geschichte, die Stiefvater-Nummer und das sprechende Entlein namens Tupac, womit die Serie vielleicht etwas (unnötig) übertreibt. So wandelt die Serie auf dem Mittelweg zwischen cringe und lustig, die Bewertung, was einem gefällt, bleibt subjektiv. Auf jeden Fall <strong>bietet die Serie aber viel an.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich waren einige Charaktere zu stark überzeichnet und das Erzähltempo nimmt sich in der Mitte einen Hänger. Die Darsteller sind alle recht zweckmäßig und schienen Spaß bei der Sache gehabt zu haben, obgleich man keine überragenden Leistungen finden wird. <strong>Mich konnte die Serie mit einigen guten Gags, einem interessanten Start und einem tollen Ende überzeugen.</strong> Somit ist „Kacken an der Havel” deutlich besser als es der schwache Titel vermuten lässt. Ich empfehle mal einen Blick zu wagen. Man wird schnell feststellen, ob die Familiengeschichte oder der spezielle Humor einen erreicht oder nicht.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/kacken-an-der-havel-comedy-meets-rapkarriere-und-familie-review-staffel-1/">Kacken an der Havel – Comedy meets Rapkarriere und Familie. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ponies – Buddy-Komödie trifft Spionagethriller im Moskau der 70er. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/ponies-buddy-komoedie-trifft-spionagethriller-im-moskau-der-70er-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 08:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agenten- & Spionage-Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ponies” ist eine US-amerikanische Serie, die den Agententhriller mit der Buddy Komödie in einem 70er Jahre Setting in Moskau verbindet. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Ponies” ist eine US-amerikanische Serie, die den Agententhriller mit der Buddy Komödie in einem 70er Jahre Setting in Moskau verbindet. Dort werden zwei Sekretärinnen in der US-Botschaft unverhofft zu CIA-Agentinnen, als ihre CIA-Männer nach einer Operation nicht lebendig zurückkehren. Fortan wollen sie die Tode aufklären und die Hintermänner finden. Figurenkonstellation und Setting wecken Erinnerungen an „The Nice Guys”, „Die Zwei”, ganz viel „James Bond”, aber auch „Booksmart”, den beliebten Film der Schöpferin <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2573005/?ref_=tt_ov_1_1">Susanna Fogel</a>. Der Spagat zwischen Comedy und hartem Spionagethriller gelingt meistens überraschend gut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Männer von Bee (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3592338/?ref_=tt_cst_t_1">Emilia Clarke</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/game-of-thrones-auf-dem-weg-in-den-serien-olymp-abgestuerzt-review-ganze-serie/" title="Game of Thrones – Auf dem Weg in den Serien-Olymp abgestürzt. Review ganze Serie">Game of Thrones</a>&#8222;) und Twila (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm4726634/?ref_=tt_cst_t_2">Haley Lu Richardson</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-white-lotus-die-absurde-satire-ueber-reiche-im-urlaub-review-staffeln-1-3/" title="The White Lotus – Die absurde Satire über Reiche im Urlaub. Review Staffeln 1-3">The White Lotus</a>&#8222;) werden bei einer Mission getötet, mutmaßlich vom KGB. Weil speziell Bee das nicht auf sich sitzen lassen kann, setzen sie beim Moskauer CIA-Station Agent Dane Walter (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0504412/?ref_=tt_cst_t_3">Adrian Lester</a>) durch, dass <strong>sie selbst nachspionieren dürfen</strong>, allerdings nur in einem kleinen Team. Bee scheint dafür zunächst besser geeignet, weil sie russisch spricht und bekommt schnell einen gefährlichen Auftrag erteilt. Sie soll mit einem KGB-Agenten anbandeln, der die Ränge aufsteigen will und im Verdacht steht seine Kollegen &amp; CIA-Agenten zu erpressen. <strong>Die CIA möchte den Überwachungsort finden, wo alles Tapes zusammenlaufen.</strong> Während Bee ihren Job sofort voller Ernst und ausgesprochen gut bewältigt, fällt es bei der extravaganten Twila schwer sie korrekt einzusetzen. Doch mit der Zeit findet auch sie ihren Platz. Speziell in den letzten beiden Folgen nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ponies” tut sich mit seinem <strong>eher klamaukigen Beginn</strong> nicht zwingend einen Gefallen. Anfangs ist der Humoranteil noch sehr hoch, alles wirkt überaus grotesk. Doch nachdem die Spionageermittlung ins Rollen gerät, lugt hinter dem Comedyvorhang ein knallharter, gut konzipierter Agententhriller hervor, der in einem spannenden Setting erzählt wird. Natürlich ist das alles nicht neu, <strong>CIA gegen KGB</strong>, vorgetäuschte Beziehungen um an Informationen zu gelangen, die Platzierung von Wanzen, das Einweihen weiterer Beteiligter, zahlreiche knappe Momente, in denen man als Zuschauer glauben soll, dass es jetzt um die Hauptperson geschehen ist. Dass es diesmal Agentinnen sind, erfindet das Rad zwar nicht neu, wirkt aber zumindest etwas frisch. Zudem funktioniert die Chemie zwischen Clarke und Richardson sehr gut, auch wenn primär Richardson lange Zeit darauf warten muss mal mehr als die überdrehte, tollpatschige und dennoch clevere Frau mit einem aufgescheuchten Blick zu spielen. Emilia Clarke ist durchgehend überzeugender.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Darstellerinnen sind gut, das Pacing könnte zu Beginn etwas schneller sein. Spätestens ab Folge 4 hat die Handlung ihren Groove gefunden, weil alle ihre korrekten Rollen eingenommen haben und das Erzähltempo bleibt bis zum Ende hin hoch. Natürlich gibt es auch noch einige Nebenhandlungsstränge, die ich nicht alle gebraucht hätte und teils darf man sich die Frage stellen, wie logisch die Figuren tatsächlich handeln. Dass beispielsweise gen Ende der große Auftrag eigentlich erfüllt wurde, die Person aber keine Anstalten macht dies zu melden und der Chef währenddessen irgendwo anders rumhängt, wirkt etwas seltsam. Solche kleineren Drehbuchprobleme gibt es immer wieder, wenn man sich darauf aber nicht fokussiert, stört es nur kaum. <strong>Ganz wundervoll ist der Soundtrack</strong>, der die Atmosphäre und das Setting unter einen Hut bringt und dabei einen 70er Jahre Banger nach dem anderen raushaut. Durch eine teils kreative Kamera und einen stilsicheren Schnitt, gelingt eine passende Inszenierung des Agententhrillers in glorreichem 4:3 Format.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend ist „Ponies” für <strong>Fans von Buddy-Komödien und Spionagethrillern gleichermaßen sehenswert.</strong> Egal, ob man nur eines oder sogar beides mag, ist die Serie einen Blick wert. Dass dabei nicht alles großartig ist und es ein paar kleinere Makel gibt, kann man leicht verschmerzen. Ich würde gern noch mehr sehen, bislang ist eine 2. Staffel allerdings noch nicht bestätigt.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/ponies-buddy-komoedie-trifft-spionagethriller-im-moskau-der-70er-review-staffel-1/">Ponies – Buddy-Komödie trifft Spionagethriller im Moskau der 70er. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Two Weeks to Live – „Arya Stark&#8220; in einer Klamauk-Gangsterstory. Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/two-weeks-to-live-arya-stark-in-einer-klamauk-gangsterstory-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 08:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Two Weeks to Live” ist eine Mischung aus Klamauk-Comedy und Gangster-Rache-Thriller mit etwas peinlicher Teenie-Romance von Anfang 20-jährigen gepaart. Vorbild [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/two-weeks-to-live-arya-stark-in-einer-klamauk-gangsterstory-review/">Two Weeks to Live – „Arya Stark“ in einer Klamauk-Gangsterstory. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Two Weeks to Live” ist eine Mischung aus Klamauk-Comedy und Gangster-Rache-Thriller mit etwas peinlicher Teenie-Romance von Anfang 20-jährigen gepaart. Vorbild war vielleicht Guy Ritchie, aber primär die Actionsequenzen können damit nicht mithalten. Dennoch ist die britische Serie ordentlich blutig und kann durch den frischen Blick der Hauptfigur ein paar satirisch-gute Beobachtungen über unseren Alltag vermitteln. Aber es wird auch viel rumgeblödelt von Figuren, die völlig überzeichnet und “cringe” sind, woraus ein Großteil der Comedy gebastelt wird. Als Comedyfan anschaubar, ansonsten weniger.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Folge beginnt interessant, allerdings eher in Sketch Form. Die junge Kim (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3586035/?ref_=tt_cst_t_1">Maisie Williams</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/game-of-thrones-auf-dem-weg-in-den-serien-olymp-abgestuerzt-review-ganze-serie/" title="Game of Thrones – Auf dem Weg in den Serien-Olymp abgestürzt. Review ganze Serie">Game of Thrones</a>”, positiver Fixpunkt der Serie) kommt in einen Imbiss in England und scheint keinen Plan von der Welt und deren Funktionsweise zu haben („fish out of water”). So wird sie schnell vom Besitzer abgezockt, als sie ihr ganzes Geld zückt. Weil sie das Unrecht später erkennt, brät sie ihm eins über. Danach wankt sie in einem Pub hinein, wo sie die Brüder Nicky (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm4289705/?ref_=tt_cst_t_3">Mawaan Rizwan</a>) und Jay (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm9832382/?ref_=tt_cst_t_4">Taheen Modak</a>) trifft. Die beiden sind sehr peinlich und wirken pubertär. Nicky fühlt sich zu Kim hingezogen und bemerkt, dass sie eine <strong>To-do-Liste in ein altes Buch geschrieben hat</strong> und die Asche ihres Vaters herumträgt. Eine spannende Figur! Woher kommt Kim? Ist sie ein Alien? Was hat es mit dem Titel auf sich? Gibt es eine Apokalypse? Das deutet Kim zumindest an, als sie mit den beiden Jungs spricht, ihre Mutter ist vom bevorstehenden Atomkrieg überzeugt und hat ihr das eingeimpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider entscheidet sich die Serie in keine dieser möglicherweise spannenden Sci-Fi oder Apokalypse-Richtungen zu gehen. Stattdessen ist Kim nur die Tochter der Prepperin Tina (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5427486/?ref_=tt_cst_t_2">Sian Clifford</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/fleabag-die-beste-dramedy-serie-review-ganze-serie/" title="Fleabag – Die beste Dramedy-Serie? Review ganze Serie">Fleabag</a>”), die mit ihrer Tochter einsam im Wald lebt, ihr vom Weltuntergang erzählt und sie im Survival-Training schult. Das alles hat natürlich interessante Gründe aus der Vergangenheit und <strong>schnell wird es aus der mysteriösen Serie eine klassische Rache- und „Gangster wollen mich ermorden”-Geschichte mit viel Klamauk und Blut.</strong> Es wirkt, als hätten die Macher „<a href="https://serienempfehlungen.de/utopia-grossartiger-blutiger-britischer-verschwoerungs-geheimtipp-review-ganze-serie/" title="Utopia – großartiger, blutiger, britischer Verschwörungs-Geheimtipp. Review ganze Serie">Utopia</a>” gut gefunden, diese Klasse erreichen sie aber nie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anfang zog mich durchaus in seinen Bann, nachdem das Mysterium aber schnell und für mich recht unspannend aufgelöst wurde, konnte ich keinen rechten Zugang mehr zu der nur <strong>6-teiligen Serie mit Folgen à 25 Minuten</strong> finden. Das Erzähltempo und die Actionsequenzen sind durchaus in Ordnung, aber speziell die Figuren der beiden Brüder sind wirklich so weit draußen und „cringe”, dass es manchmal schmerzt. Zudem wirkt die Handlung etwas wie ein Abhaken bestimmter Punkte auf einer Liste, die es eben in diesem Genre braucht. Die ein oder andere Sequenz ist dennoch cool inszeniert oder gut beobachtet, aber das war mir leider am Ende zu wenig.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Comedyfans können bei „Two Weeks to Live” mal reinschauen.</strong> Wer allerdings mehr als Klamauk-Comedy gemischt mit einem Gangsterdrama und einer peinlich-naiven Lovestory erwartet, wird wohl enttäuscht. Ganz offensichtlich wollten die Macher eine 2. Staffel, die es aber wohl nie geben wird. Verständlich.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/two-weeks-to-live-arya-stark-in-einer-klamauk-gangsterstory-review/">Two Weeks to Live – „Arya Stark“ in einer Klamauk-Gangsterstory. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>The Great – Kostümdrama trifft skurrile Comedy. Review ganze Serie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/the-great-kostuemdrama-trifft-skurrile-comedy-review-ganze-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 11:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Historiendramen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Great” ist ein absurdes, satirisches Comedy-Kostümdrama mit zahlreichen Intrigen am Hof, das lose auf der historischen Figur der russischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„The Great” ist ein absurdes, satirisches Comedy-Kostümdrama mit zahlreichen Intrigen am Hof, das lose auf der historischen Figur der russischen Kaiserin Katharina in der Mitte des 18. Jahrhunderts basiert und eine Hassliebe mit Kaiser Peter III. porträtiert. Nach einer schnellen Heirat bemerken beide, dass sie nicht zueinander passen und entwickeln Ideen, die jeweils andere Person zu ermorden, um die eigene Macht zu sichern. Die Historien-Groteske greift sich wenige Punkte aus der Realität heraus und strickt daraus eine ganz eigene Geschichte, die häufig mit sexuellem und morbidem Humor angereichert wird – muss man mögen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die deutsche Sophie von Anhalt-Zerbst (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1102577/?ref_=tt_cst_t_1">Elle Fanning</a>) wird mit dem russischen Kaiser Peter III. (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0396558/?ref_=tt_cst_t_9">Nicholas Hoult</a>) vermählt. Doch Peter stellt sich als vollkommen inkompetenter Herrscher und Lebemann heraus, der das Feiern, den Alkohol, viel Sex, etwas Krieg und zahlreiche Gewaltmomente als zentrale Elemente seiner Herrschaft versteht. Die junge Katharina ist davon angewidert und fühlt sich mehr zu den aufklärerischen Ideen rund um Voltaire hingezogen. Auch durch einige Vertraute am Hof, die der jeweils anderen Seite die Pest an den Hals wünschen, schaukelt sich die Rivalität so hoch, <strong>dass die beiden Mordpläne gegeneinander entwickeln.</strong> Dieses Thema zieht sich durch alle 3 Staffeln der Serie, die insgesamt <strong>30 Episoden á 50-60 Minuten</strong> umfasst. Es gibt offene Konflikte, Situationen der Gefangenschaft, es wird sich aber auch überraschend zusammengerauft und in Teilen liegt der Fokus auf anderen Kriegen (mit Schweden oder den Osmanen) oder den Nebenfiguren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Faustpfand der Serie sind ihre <strong>wunderbaren Darsteller</strong>. Speziell Fanning und Hoult brillieren als übergroße Figuren, die sowohl Comedy als auch großes Drama bieten. Aber auch das restliche Ensemble überzeugt. Das Erzähltempo der Serie ist in Ordnung, speziell in der Mitte der Staffeln (mit Ausnahme der letzten) gibt es einige Exkursfolgen, die etwas das große Ziel aus den Augen verlieren, aber dennoch unterhalten können. Primär der Anfang und das Ende der jeweiligen Staffeln sind allerdings Highlights.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Humorfarbe ist dunkel, sexuell und makaber mit etwas Fäkalhumor. Es gibt ständig neue Liebschaften, Sex in Kostümen und Intrigen.</strong> Anfangs empfand ich diese freche, teils wirklich bösartige und überraschend gewalttätige Darstellungsform für eine Comedy als sehr erfrischend, interessant und überwiegend lustig. In den Folgestaffeln stellte sich aber eine gewisse Sättigung ein, speziell zu den stets ähnlichen Sexwitzchen. Der satirische Aspekt ist hingegen durchgehend überzeugend und konzentriert sich vor allem auf die Machtgier der zahlreichen Figuren – von weltlich bis religiös. Doch Humor und Satire sind wie immer subjektiv. Viele werden damit nichts anfangen können, für andere trifft es genau ins Schwarze. Handwerklich ist die komödiantischen Momente gut gemacht, schön aufgebaut und stimmig von den Darstellern vorgetragen. Für mich nutzte sich die Comedy etwas ab, weil man sich humoristisch nicht genügend neu erfindet, um mich ständig am Schmunzeln zu halten. Stattdessen gefielen mir später die <strong>machtpolitischen Auswüchse</strong> besser – wenn es tatsächlich um Strategien zum Mordkomplott, die Umsetzung von Reformen oder Verhandlungen und Kriegen mit anderen Nationen geht. In Sachen Kostüme und Produktion ist die Serie ohnehin überzeugend (bis auf einige CGI-Tiere).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Historisch akkurat ist davon wenig</strong>, die Story hangelt sich an einigen realen Figuren und Ereignissen entlang, erfindet aber auch einiges dazu und fiktionalisiert viel. Daher eignet sich „The Great” nur anteilig für Geschichtsfans und ist nicht mehr als ein Einstiegspunkt, wenn man mehr über die Zeit wissen möchte. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„The Great” ist eine sehenswerte Comedy mit fortlaufender Handlung, die Machtpolitik, Intrigen und Kostümdrama gekonnt mit Humor verbindet.</strong> Eine gewagte Mischung, die allerdings aufgeht. Fans von Kostümdramen oder Comedys sollten sich die erste Folge ansehen. An dessen Ende weiß man, ob man etwas mit dem schrägen Humor und dem Vibe der Serie anfangen kann. Mir gefiel es zu Beginn sehr gut, allerdings gab es mit der Zeit einige Abnutzungserscheinungen. Dennoch ist „The Great” eine ganz eigene und ungewöhnliche Serie mit starken Darstellern.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-great-kostuemdrama-trifft-skurrile-comedy-review-ganze-serie/">The Great – Kostümdrama trifft skurrile Comedy. Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>I Love LA – „Girls&#8220; in der Influencer-Bubble? Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/i-love-la-girls-in-der-influencer-bubble-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2025 10:17:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=1983</guid>

					<description><![CDATA[<p>„I Love LA” ist eine HBO-Comedy über eine überwiegend weibliche Freundesgruppe in Los Angeles in ihren Zwanzigern. Auf den Spuren [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/i-love-la-girls-in-der-influencer-bubble-review-staffel-1/">I Love LA – „Girls“ in der Influencer-Bubble? Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„I Love LA” ist eine HBO-Comedy über eine überwiegend weibliche Freundesgruppe in Los Angeles in ihren Zwanzigern. Auf den Spuren von „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt1723816/?ref_=nv_sr_srsg_5_tt_5_nm_1_in_0_q_girls">Girls</a>” oder „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0159206/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_sex%2520an">Sex and the City</a>” wandelnd, konzentriert sich „I Love LA” vor allem auf die Influencer und Agenten-Bubble. Dabei wird klassischer popkulturell aktueller (Web &amp; Meme-) Humor mit viel Fremdscham, überzeichneten Charakteren und einigen guten Beobachtungen gemischt. Die Charaktere sind allerdings (bewusst) überwiegend unsympathisch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6976735/?ref_=tt_ov_1_1">Rachel Sennott</a>, die ich in <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt11317142/?ref_=nm_flmg_job_1_accord_2_cdt_t_18">Shiva Baby</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt17527468/?ref_=nm_flmg_job_1_accord_2_cdt_t_10">Bottoms</a> ganz fantastisch fand, spielt nicht nur Hauptfigur Maia, sondern ist auch die Creatorin der Serie, die teilweise auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich ist. Es ist ihr Baby und insofern wundert es nicht, dass die Dialoge am Puls der Zeit sind oder das zumindest versuchen zu sein. Die dargestellte <strong>Influencer und Agenten-Bubble</strong> dürfte allerdings auf viele etwas abschreckend wirken. Die sehr starken Gegenreaktionen online kann ich allerdings nicht ganz verstehen oder teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn feiert Maia ihren 27. Geburtstag und hat den Wunsch in ihrer Agentur für Influencer, Models und Co. Karriere zu machen. Daheim wartet ihr „normaler” Freund Dylan (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1242688/?ref_=ttfc_fcr_3_5">Josh Hutcherson</a>), doch ihr Leben wird von ihrer früheren besten Freundin Tallulah (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5570560/?ref_=ttfc_fcr_3_2">Odessa A&#8217;zion</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/grand-army-eine-authentische-high-school-serie-gen-z-im-fokus-review-miniserie/" title="Grand Army – Eine authentische High School-Serie? Gen Z im Fokus. Review Miniserie">Grand Army</a>”) auf den Kopf gestellt, die aus New York zu ihrem Geburtstag anreist. Tallulah ist Influencerin und hatte auch mal einige größere Jobs, doch nun ist bei ihr Flaute angesagt. Nach etwas hin und her entscheidet sich Maia Tallulah zu managen und schnell gelingen erste Erfolge. Die erweiterte Freundesgruppe hat währenddessen mit <strong>Selbstfindung, Liebschaften und weiteren Problemen</strong> zu kämpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Comedy zieht sich vor allem aus der Absurdität des Influencer-Geschäfts und den klassischen Mechanismen dessen. Klickfarmen, <strong>durchgescriptete, „spontane” Tik Toks, Fake-Freundschaften, verlogene Werbekampagnen, Machtgeschacher und ein bisschen #Metoo</strong>. Überraschen konnte mich davon allerdings nichts, wenig ist wirklich entlarvend, stattdessen bleibt die Handlung eher an der Oberfläche für ein paar eher billigere Gags. Manchmal funktionieren die, manchmal weniger, häufig gibt es Cringe-Momente. Highlights sind die selbstreferentiellen Sennott Gags (ihr „jüdisches Aussehen”) und der Gastauftritt von Elijah Wood. Ich war überwiegend <strong>solide unterhalten</strong> und habe verstanden, dass die unsympathischen Charaktere Teil des Konzepts sind. Sie nerven dennoch manchmal. Aber auch in den offensichtlichen Vorbildern fand man nicht alle Figuren super.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich sagte Sennott, dass für sie <strong>„<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt1723816/?ref_=nv_sr_srsg_5_tt_5_nm_1_in_0_q_girls">Girls</a>”</strong> eine riesige Inspiration in vielerlei Hinsicht war. Insofern muss man nicht lange suchen, um die Prämisse von „I Love LA” zu verstehen: <strong>„<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt1723816/?ref_=nv_sr_srsg_5_tt_5_nm_1_in_0_q_girls">Girls</a>” im modernen LA in der oberflächlichen ans Smartphone geketteten Gen Z-Influencer-Bubble.</strong> Ob „I Love LA” dem Vorbild gerecht wird, muss die Generation selbst entscheiden. Ich belasse es gern bei der 1. Staffel, weil die Serie mir zu wenig Neues erzählt und die Figuren bisher nicht genügend Tiefe besitzen. Denn „I Love LA&#8220; ist aktuell <strong>primär eine Comedy</strong> und keine großartige Dramedy mit emotionalen Spitzen.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/i-love-la-girls-in-der-influencer-bubble-review-staffel-1/">I Love LA – „Girls“ in der Influencer-Bubble? Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Weihnachten zu Hause – Daten fürs Familien-Weihnachtsessen. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/weihnachten-zu-hause-daten-fuers-familien-weihnachtsessen-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:31:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> „Weihnachten zu Hause” ist eine norwegische Romantic Comedy/Dramedy, in der eine zu Beginn 30-jährige Krankenschwester endlich (und aufgrund von familiärem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong> „Weihnachten zu Hause” ist eine norwegische Romantic Comedy/Dramedy, in der eine zu Beginn 30-jährige Krankenschwester endlich (und aufgrund von familiärem Druck) den Partner fürs Leben oder zumindest zum Weihnachtsessen bei den Eltern finden möchte. Die Serie ist ganz amüsant, lädt zum Schmunzeln ein und ist generell überwiegend locker-leicht. Die 3 Staffeln umfassen 20 Folgen à etwa 30 Minuten, ich sah mir (bisher) nur die 1. Staffel an.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Johanne (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2639419/?ref_=tt_cst_t_1">Ida Elise Broch</a>) sitzt mal wieder zuhause zum Dinner bei ihrer Familie mit Mutter, Vater, Geschwistern und Neffen. Platziert wurde sie zwischen den beiden Babys, „weil sie so gut mit Kindern kann”, aber eigentlich lassen sie besonders die Eltern spüren, dass sie <strong>ohne Partner eher ein Hintergedanke in der Familie ist</strong>. Als sich das Gespräch mal wieder um Johanne und ihr Datingleben dreht, macht sie das, was jede selbstbewusste 30-jährige Frau bei ihren Eltern machen würde: Sie antwortet süffisant, dass sie nächstes Jahr ihren Hund mitbringt, dass sie das nichts angeht und dass sie bitte nicht in der Familie nur über einen möglichen Partner definiert werden möchte! Moment… nein, genau das tut sie eben nicht, auch wenn ich es mir gewünscht hätte. Stattdessen sagt sie, dass sie doch einen neuen Freund habe, obwohl das nicht stimmt. Um die Lüge aufrecht zu erhalten, <strong>gilt es für sie vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember einen Freund zu finden, den man an Weihnachten der Familie präsentieren kann.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prämisse ist etwas krude, aber daraus erwächst dennoch eine recht <strong>charmante Dramedy</strong>, in der Johanne auf zahlreiche verrückte Vertreter der männlichen Spezies trifft. Alles sind Stereotypen, alles ist überspitzt, woraus „Weihnachten zu Hause” auch Teile seiner Comedy zieht. Johanne datet also jeden Tag einen anderen Typen, der komplett weird ist, kommt zu spät zur Arbeit, muss sich von jungen Eltern „tolle” Tipps anhören und bemerkt auch noch, dass das Familienleben ihrer Eltern vielleicht gar nicht so gut ist, wie sie dachte. Daraus ergeben sich einige konstruierte, aber ganz spaßige Momente (Weihnachtsfeier). Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass auch die anderen Charaktere neben Johanne etwas mehr Tiefe erhalten und sie ihre Ansprachen auch mal an die Familie richtet. Obwohl leichte „<a href="https://serienempfehlungen.de/fleabag-die-beste-dramedy-serie-review-ganze-serie/" title="Fleabag – Die beste Dramedy-Serie? Review ganze Serie">Fleabag</a>&#8220; bei mir aufkamen, bleibt „Weihnachten zu Hause” leider ein gutes Stück hinter diesen Möglichkeiten und der Tragik (bewusst) zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>norwegische Setting, die sympathische Hauptfigur und die Beobachtungen der Gesellschaft</strong> (im Hinblick auf Singles Ü30 und Eltern) heben die Serie positiv von Vergleichbarem ab und können einen in Weihnachtsstimmung bringen. Auch wenn die Nebencharaktere allzu karikaturesk, klischeebehaftet und überzeichnet sind und die Prämisse etwas halbgar wirkt, funktioniert „Weihnachten zu Hause” als<strong> schöne, kurzweilige, atmosphärische Serie zu Weihnachten</strong>.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/weihnachten-zu-hause-daten-fuers-familien-weihnachtsessen-review-staffel-1/">Weihnachten zu Hause – Daten fürs Familien-Weihnachtsessen. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sweetpea – Gemobbte wird zur grotesken Serienkillerin. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/sweetpea-gemobbte-wird-zur-grotesken-serienkillerin-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:22:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sweetpea” ist eine Comedy-Thriller-Serie mit Young Adult-typischen Romanzen und Krimielementen, die vor allem durch ihren grotesken Plot heraussticht. Denn Hauptfigur [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/sweetpea-gemobbte-wird-zur-grotesken-serienkillerin-review-staffel-1/">Sweetpea – Gemobbte wird zur grotesken Serienkillerin. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Sweetpea” ist eine Comedy-Thriller-Serie mit Young Adult-typischen Romanzen und Krimielementen, die vor allem durch ihren grotesken Plot heraussticht. Denn Hauptfigur Rhiannon wird zur Serienkillerin, weil sie sich nicht gesehen fühlt, Tragödien aus der Gegenwart und Vergangenheit mit sich herumschleppt und diverse Rachegefühle hegt. Wird dem Mauerblümchen, dem niemand so etwas zutrauen würde, in dieser Buchadaption jemand auf die Spur kommen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Rhiannon (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3480246/?ref_=tt_cst_t_2">Ella Purnell</a>, ganz gut, „<a href="https://serienempfehlungen.de/fallout-gelungene-verfilmung-der-videospiel-sci-fi-apokalypse-review-staffel-1/" title="Fallout – Gelungene Verfilmung der Videospiel Sci-Fi-Apokalypse. Review Staffel 1">Fallout</a>”), die von ihrem Boss „Sweetpea” genannt wird, kommt es knüppeldick. Die Anfang 20-jährige Frau wird auf der Arbeit ignoriert und nur zum Teekochen verdonnert, obwohl sie Ansprüche hegt „Junior-Reporterin” zu werden, sie lebt und pflegt ihren kranken Vater, auch romantisch läuft bei ihr wenig. Sie wünscht sich nicht mehr als Aufmerksamkeit und gesehen zu werden. Zu ihrer generellen Unzufriedenheit kommen komödiantisch schnell einige Schicksalsschläge, die das Fass zum Überlaufen bringen. <strong>Zunächst verstirbt ihr geliebter Vater, dann am selben Tag auch noch ihr Hund und zusätzlich droht ihre Schwester ihr damit ihr Haus zu verkaufen</strong> – doch das Schlimmste kommt erst nach – an ihren High School Mobberin Julia (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2809182/?ref_=tt_cst_t_5">Nicôle Lecky</a>). Für Rhiannon ist das alles zu viel, so dass ihr eines Abends nach einer Konfrontation mit Julia die Nerven durchbrennen. <strong>Kurzerhand sticht sie einen Zufallspassanten ab</strong>, der ihr quer kam. Dadurch verändert sich ihr ganzes Leben, denn sie erhält auf einmal Selbstvertrauen! So läuft es schlagartig im Job und auch in den Romanzen besser. Doch kann sie jemand aufhalten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte wird danach noch immer wirrer und weniger glaubwürdig, man muss „Sweetpea” als „<strong>High-concept-Thriller”</strong> verstehen, um weiterhin mit der schwarzhumorigen, absurden Handlung Spaß zu haben. Spätestens mit der Wendung nach Julias Entführung, wird die Geschichte völlig absurd und überdreht, was mir leider nicht mehr so gefallen hat. Auch das typische Love-Triangle konnte mich weniger begeistern, doch das Hocharbeiten bei der Zeitung, die zwanghafte Suche nach Makeln der Ermordeten um sie öffentlich zu diskreditieren und eine gewisses Leuchten in den Augen von Rhiannon, nachdem sie gemordet hat, konnten mich positiv stimmen. Der Ergründung ihrer Psyche und warum sie sich durch brutale, blutige Morde endlich lebendig fühlt, hätte man für mich noch etwas mehr auserzählen dürfen. Die Darsteller sind alle recht zweckmäßig, <strong>Ella Purnell ist klar die beste Schauspielerin in dieser Serie voller karikaturesker Figuren.</strong> <strong>Die Comedy zieht sich vor allem aus den absurden Situationen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Staffel endet nach <strong>6 Folgen á etwa 40 Minuten</strong> mit einem Cliffhanger, insgesamt gibt es aktuell (2025) bereits 5 Bücher in der „Sweetpea”-Reihe, somit stehen der Serie theoretisch noch zahlreiche Türen offen – sollte sie denn gut genug ankommen. Ich möchte die Serie als <strong>leichte, recht unterhaltsame, etwas groteske Young-Adult-Comedy-Thriller-Kost</strong> durchaus empfehlen, allerdings kann „Sweetpea” auf keiner Ebene wirklich brillieren.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/sweetpea-gemobbte-wird-zur-grotesken-serienkillerin-review-staffel-1/">Sweetpea – Gemobbte wird zur grotesken Serienkillerin. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Call my Agent Berlin – Wenn Heiner Lauterbach eine Trauerrede hält&#8230; Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/call-my-agent-berlin-wenn-heiner-lauterbach-eine-trauerrede-haelt-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 12:55:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Call my Agent Berlin” ist die Adaption der gleichnamigen französischen Serie, die bereits 2015 erstmals erschien und mittlerweile 4 Staffeln [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/call-my-agent-berlin-wenn-heiner-lauterbach-eine-trauerrede-haelt-review-staffel-1/">Call my Agent Berlin – Wenn Heiner Lauterbach eine Trauerrede hält… Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Call my Agent Berlin” ist die <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt4277922/?ref_=nv_sr_srsg_2_tt_8_nm_0_in_0_q_call%2520my%2520" title="Adaption der gleichnamigen französischen Serie">Adaption der gleichnamigen französischen Serie</a>, die bereits 2015 erstmals erschien und mittlerweile 4 Staffeln umfasst. Das (einzigartige) Konzept der Dramaserie mit deutlichen komödiantischen und satirischen Versatzstücken ist, dass sie das Innenleben einer Schauspielagentur zeigt und zahlreiche bekannte Filmstars sich (überhöht) selbst spielen. Zu einer fiktiven Geschichte rund um einen internen Machtkampf, möglichen Familienzuwachs und das Geflecht Arbeit&amp;Liebe kommen einzelne kleinere Handlungsstränge rund um die bekannten Darsteller (bspw. Freddy Lau, Moritz Bleibtreu, Heike Makatsch, Iris Berben, Jürgen Vogel, etc.).</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofort zu Beginn fragte ich mich, ob die erste große Erkenntnis dieser Adaption bereits ein erster parodistischer Kommentar auf die deutsche Filmlandschaft ist, denn die deutsche Adaption verwendet fantasielos auch die exakt gleichen Haupthandlungsstränge innerhalb der Agentur. Es geht um einen <strong>ausbrechenden Machtkampf, nachdem der Gründer stirbt, um eine junge neue Mitarbeiterin, die eigentlich aus familiären Gründen in die Agentur kommt, um eine Steuerprüfung &amp; Affäre und um eine aufstrebende Schauspielerin an der Rezeption – genau wie im Original.</strong> Vom Original sah ich vor einigen Jahren die erste Staffel, fand es auch recht gelungen, aber final für mich etwas witzlos. Denn abgesehen von den absoluten Granden des französischen Kinos kenne ich wenige Darsteller, so dass die sich selbst spielenden Darsteller für mich damals – aufgrund meiner Unkenntnis – nicht funktionierten. Dasselbe gilt für die deutsche Variante: Wenn man mit deutschem Kino und deutschen Darstellern nichts anfangen kann, kaum einen von den oben genannten (oder Johannes B. Kerner, Christian Ulmen, etc.) kennt, dann gibt einem „Call my Agent Berlin” auch nicht viel. <strong>Denn dass die echten Schauspieler sich überhöht und absurd selbst spielen, ist das Salz in der Suppe dieses Konzepts,</strong> das durchaus aufgeht, wenn man alle kennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus sind die Handlungsstränge zweckmäßig und einigermaßen gut ausgeführt, aber auch nicht weltbewegend. Die Produktion ist solide, nicht alle Darsteller sind auf einem großartigen Niveau (auch schon wieder satirisch?), der Humor funktioniert mal besser und mal schlechter. Die Geschichten rund um die echten Schauspieler sind meist überhöht beknackt, so driftet Kostja Ullmann völlig in den Wahnsinn ab, die Storyline von Freddy Lau und Emilia Schüle wird zu einem Märchen, Bleibtreus Auftakt-Geschichte ist noch eine der bodenständigsten. Doch gerade aus der <strong>Absurdität zieht die Serie ihre Unterhaltung</strong>, zudem sorgen einige gelungene Filmzitate, Referenzen und Beobachtungen in der deutschen Filmbranche für eine gute Atmosphäre und ein glaubwürdiges Setting – dabei helfen auch ein paar Gastauftritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Insgesamt ist „Call my Agent Berlin” eine leichte, lockere und manchmal witzige Serie, in der sich die deutsche Filmbranche etwas selbst feiert/selbst geißelt</strong> und die Agenten in den Mittelpunkt rückt. Ich hätte mir mehr Mut zu eigenen Wegen gewünscht und empfinde einige Kurzgeschichten um die Darsteller besser als andere, aber im Großen und Ganzen funktioniert die Serie und ist unterhaltsam. Dennoch ist sie kein großer Wurf geworden und nur zu empfehlen, wenn man mit den genannten Darstellern auch etwas anfangen kann. Man wird sehen, ob die Serie noch weitergehen wird, die letzte Szene illustriert zumindest deutlich, dass die Macher gerne würden.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/call-my-agent-berlin-wenn-heiner-lauterbach-eine-trauerrede-haelt-review-staffel-1/">Call my Agent Berlin – Wenn Heiner Lauterbach eine Trauerrede hält… Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Upright – Kleiner, feiner Dramedy-Roadtrip in Australien. Review Staffel 1&#038;2</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/upright-kleiner-feiner-dramedy-roadtrip-in-australien-review-staffel-12/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 07:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Upright” ist eine australische Dramedy-Serie, die Humor und große Emotionen mit einem Roadtrip durch Australien verbindet, bei dem zwei ungleiche [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/upright-kleiner-feiner-dramedy-roadtrip-in-australien-review-staffel-12/">Upright – Kleiner, feiner Dramedy-Roadtrip in Australien. Review Staffel 1&2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Upright” ist eine australische Dramedy-Serie, die Humor und große Emotionen mit einem Roadtrip durch Australien verbindet, bei dem zwei ungleiche Charaktere an schwierigen Momenten in ihren jeweiligen Leben im Fokus stehen. Der noch ziemlich unbekannten Serie mit jeweils 8 Episoden à 30 Minuten in ihren bisherigen zwei Staffeln gelingt dabei der Spagat zwischen Comedy und Familiendrama.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 1</strong>: Der mittlerweile nicht mehr allzu erfolgreiche Musiker Lucky, der auch dem Alkohol zugeneigt ist, (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2423358/?ref_=tt_cst_t_1">Tim Minchin</a>, gleichzeitig auch Co-Autor der Serie) begibt sich auf eine sentimentale Reise von Sydney nach Perth mit einem Klavier auf seinem Truck. Schnell kann man erahnen, dass seine Mutter mit Krebs im Sterben liegt, es allerdings innerhalb der Familie große Probleme gibt, weswegen Lucky lange nicht zuhause war. Zufällig kollidiert er auf der Strecke mit einem anderen Auto, dem von Meg (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6854116/?ref_=tt_cst_t_2">Milly Alcock</a>, großartig, „<a href="https://serienempfehlungen.de/house-of-the-dragon-drachen-intrigen-gold-review-staffeln-12/" title="House of the Dragon – Drachen+Intrigen= Gold? Review Staffeln 1&amp;2">House of the Dragon</a>”). Da Luckys Auto den Unfall nicht überlebt hat und auch Megs Hand nicht (weil sie gebrochen ist), bringt Lucky Meg zunächst ins Krankenhaus. Weil Meg 16 ist und Lucky etwa 40, werden die beiden für ein Vater &amp; Tochter Gespann gehalten. Eigentlich sollen sich die Wege danach wieder trennen, doch letztlich entscheiden die beiden den <strong>langen Roadtrip nach Westen gemeinsam anzugehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 2</strong> spielt rund 4 Jahre nach der ersten Staffel, die Leben der beiden Protagonisten haben sich weiterentwickelt, doch Meg möchte nun ihre Mutter suchen. Sie kann Lucky überreden ihr dabei zu helfen, wodurch die beiden einen erneuten Roadtrip angehen, der allerdings zunächst eher in Flugzeugen stattfindet, sich dann etwas im Sande verläuft, bis die Sektengeschichte die Staffel zurück auf Kurs bringt und die letzten beiden Folgen brillieren können – g<strong>erade die Abschlussfolge bietet hervorragend-schönen Kitsch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus meiner Sicht ist die 1. Staffel von „Upright” etwas runder erzählt, da sich die 2. Staffel in größeren Teilen der vorherigen Stärke beraubt, dass die beiden Hauptcharaktere vor allem miteinander interagieren und kaum andere Figuren im Mittelpunkt stehen. Doch das Ende der 2. Staffel hat mich sehr positiv gestimmt. Somit haben beide Staffeln ähnliche Stärken und Schwächen. Ein Faustpfand von „Upright” ist das<strong> feine Gespür für Familiengeschichten von emotionaler Tragweite</strong>, sie räumt den Gefühlen ihren Platz ein und entwertet sie nicht durch ihre Comedy (wie es beispielsweise viele Superhelden-Filme tun). Stattdessen lockert der Humor die Geschichte an den richtigen Stellen auf. Mit dieser <strong>Gratwanderung einer gelungenen Dramedy</strong> weiß „Upright” zu überzeugen, vor allem auch, weil die beiden Hauptdarsteller eine gute Chemie miteinander haben und das Drehbuch an einigen Stellen pointiert sowie schön gesellschaftskritisch geschrieben ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch leider habe ich auch den ein oder anderen Kritikpunkt: Die übergeordneten Roadtrips sind letztlich nicht mehr als Mittel zum Zweck, gerade in Staffel 2 braucht die Handlung etwas zu lang um Fahrt aufzunehmen. Zudem gibt es einige kleinere Schnittfehler, so dass aufeinanderfolgende Szenen nicht perfekt aufeinander passen. Außerdem funktioniert das Alter der dargestellten Figuren und ihrer Darsteller vor allem in Staffel 1 nicht. Warum muss Milly Alcock mit 19 Jahren eine viel jüngere Figur spielen? In Staffel 2 geht die Altersfrage etwas besser auf, in Staffel 1 ist es wirklich unglaubwürdig (klingt vielleicht leicht kryptisch, aber ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen) und riss mich etwas raus, weil es den Twist auch nicht gebraucht hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings sind dies letztlich kleinere Makel, die einfach zu verschmerzen sind. „Upright” ist eine <strong>kleine sympathische Serie im australischen Setting</strong>, das man auch nicht allzu häufig sieht, wodurch die Serie frisch wirkt. Das <strong>ungleiche Duo harmoniert prächtig</strong>, an die teils zufälligen Handlungsverläufe sollte man bei einer Dramedy nicht die größten Erwartungen haben. Doch die Hauptgeschichte stimmt dafür durchgehend. Am Ende ist allerdings das Wichtigste, dass die Serie ihr Herz am rechten Fleck hat und gerade im emotionalen Dramabereich hervorragend funktionieren kann. <strong>Ein Geheimtipp!</strong></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/upright-kleiner-feiner-dramedy-roadtrip-in-australien-review-staffel-12/">Upright – Kleiner, feiner Dramedy-Roadtrip in Australien. Review Staffel 1&2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jury Duty – Geschworener im Comedy-Fall. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/jury-duty-geschworener-im-comedy-fall-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2025 09:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Jury Duty” hat eine sehr interessante Prämisse und gibt dem Geschworenen-Genre einen schönen Twist. Unter dem Deckmantel einen Dokumentarfilm über [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/jury-duty-geschworener-im-comedy-fall-review-staffel-1/">Jury Duty – Geschworener im Comedy-Fall. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-luminous-vivid-amber-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Jury Duty” hat eine sehr interessante Prämisse und gibt dem Geschworenen-Genre einen schönen Twist. Unter dem Deckmantel einen Dokumentarfilm über den Geschworenenprozess von Auswahl bis Urteil zu drehen, entsteht eine Comedy-Serie, in der alle Schauspieler sind – bis auf Juror Nr.6, der denkt, der Fall sei echt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum dieser <strong>Parodie mit Sitcom Elementen</strong> steht der einzige Nicht-Schauspieler: Ronald, Juror Nr.6. Alle anderen stellen ihn in den Mittelpunkt, er wird auch Vorsitzender des Geschworenen-Ausschusses. Im Wesentlichen wird für ihn ein gesamter Fall fabriziert mit fake Richter, fake Anwälten, fake Beklagtem und fake Mitgeschworenen. Bekanntester der Mitjuroren ist <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0005188/?ref_=tt_cst_t">James Marsden</a>, der sich selbst spielt, die restlichen Darsteller erkennt Ronald glücklicherweise nicht. Nach diesem Setup wird das Ganze maximal absurd. Die Geschworenen sind absolut drüber und bescheuert. Mit <strong>Stuhlprothesen, Beziehungsproblemen und Ausrastern</strong>, denkt man häufig, dass vielleicht etwas zu dick aufgetragen würde, da man fast im Sitcom-Bereich angelt. Viele der Probleme und Streitigkeiten sind stets an der Grenze, dass man es eigentlich nicht mehr glauben kann. Aber scheinbar war der ganze fingierte Prozess so beeindruckend, dass Ronald zwar ein paar mal sagt, dass es wie <strong>Reality-TV</strong> wirkt und alles so unfassbar ist, er den Fall im Fall aber nicht aufgeklärt bekommt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Laufzeit gibt es immer mal wieder einige Momente an denen Ronald zweifelt und die weiteren Darsteller ihre Rollen reflektieren und überlegen, ob sie dabei besser etwas anders gemacht hätten. In der 8. und letzten Episode steht dann das große Urteil auf dem Plan, der natürlich mit einem <strong>großen Feelgood-Reveal-Moment</strong> einhergeht. Aufgrund der besonderen Herangehensweise und des parodistischen Blicks auf den Geschworenenprozess ist diese vielleicht etwas zu lang geratene „Verstehen Sie Spaß?”-Variante eine <strong>sehr ungewöhnliche, aber sehenswerte Comedyserie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sah „Jury Duty”<strong> </strong>leider noch als Freevee-Original, also noch mit Werbeunterbrechungen, da der Dienst aber mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, sollte sich die Serie unter dem Prime Banner noch mehr lohnen, weil es wenig bis keine Werbung (je nach Abo Modell) geben sollte.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/jury-duty-geschworener-im-comedy-fall-review-staffel-1/">Jury Duty – Geschworener im Comedy-Fall. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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