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	<title>Simon – Are you series?</title>
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	<title>Simon – Are you series?</title>
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		<title>Waco – Eine Sekte wird vom FBI belagert. Review Dokudrama-Miniserie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 07:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Historiendramen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Waco” ist eine Dokudrama-Miniserie, die sich mit der Belagerung einer Sekte durch das FBI im Jahr 1993 in Texas befasst. [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/waco-eine-sekte-wird-vom-fbi-belagert-review-dokudrama-miniserie/">Waco – Eine Sekte wird vom FBI belagert. Review Dokudrama-Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Waco” ist eine Dokudrama-Miniserie, die sich mit der Belagerung einer Sekte durch das FBI im Jahr 1993 in Texas befasst. Die Serie schildert die damaligen realen Ereignisse und erzählt die Geschichte sowohl von innerhalb der Sekte als auch aus der Perspektive der Verhandlungsführer des FBIs. Anfangs fühlt sich alles nach einer klassischen Erzählung über Sekten rund um einen verrückten Anführer an, der angeblich mit Gott redet und seine Gefolgsleute indoktriniert hat. Doch im Verlauf geraten die Methoden der Behörden ins Visier.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die 6-teilige Miniserie</strong> nimmt sich anfangs kurz Zeit die Vorgeschichte zu präsentieren, bevor in der 3. Episode die Belagerung beginnt. Die Sekte (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Branch_Davidians">Branch Davidians</a>) lebt in ihrem Anwesen mit ihren Kindern unter der Leitung von David Koresh (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2018237/?ref_=tt_cst_t_2">Taylor Kitsch</a>), ihrem Messias, dem sie treu ergeben sind. Koresh zeugt mit den Frauen (und Jugendlichen) mehrere Kinder und frönt der Polyamorie, während er von seinen Leuten sexuelle Enthaltsamkeit und absoluten Gehorsam einfordert. Aussteiger bringen zunächst das Jugendamt (wegen Kindesmisshandlung) und dann auch das ATF (Behörde für Schusswaffen) auf die Spur der Sekte, die sich illegal bewaffnet, weil sie theologisch von großen Konflikten ausgehen. Nach einem fehlgeleiteten Zugriff übernimmt das FBI die Führung. Der erfahrene Verhandlungsführer Gary Noesner (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0788335/?ref_=tt_cst_t_1">Michael Shannon</a>) erzielt schnell erste Erfolge. Doch seinen Vorgesetzten geht alles nicht schnell genug, sie drängen mehr in Richtung einer Eskalation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Waco” ist ein inszenatorisch solides Dokudrama, das von guten Leistungen der Darsteller und einer schockierenden Geschichte lebt.</strong> Ich wusste zuvor nichts von der Handlung und war dementsprechend überrascht, dass es sich um keine klassische Sektengeschichte handelt, sondern um die Erzählung einer Belagerung aus vielen verschiedenen Perspektiven. In den ersten beiden Episoden wird demnach Exposition betrieben, aber spätestens ab Folge 3 nimmt die Handlung spürbar an Fahrt auf und bleibt bis zum Ende spannend und interessant. Im Verlauf kann die Stimmung kippen, wenn die Entscheider des FBIs auf einmal verrückter wirken, als der Sektenführer, der behauptet, mit Gott zu sprechen. Diese Ambivalenz gefiel mir sehr gut. Am Ende bleiben ein paar Zweifel, ob die damaligen Ereignisse in der Serie wirklich realistisch dargestellt wurden, plausibel erscheint es aber komplett.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Waco” ist eine kurzweilige und interessante Miniserie</strong>, die auf wahren Ereignissen basiert und ein erschreckendes Ereignis ins Zentrum stellt. Fans von Dokudrama, die wütend machen und einen ungläubig zurücklassen, und <strong>True-Crime-Fans</strong> kommen dabei auf ihre Kosten.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/waco-eine-sekte-wird-vom-fbi-belagert-review-dokudrama-miniserie/">Waco – Eine Sekte wird vom FBI belagert. Review Dokudrama-Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>1923 – Yellowstone Spin-off zwischen Krieg und Lovestory. Review ganze Serie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/1923-yellowstone-spin-off-zwischen-krieg-und-lovestory-review-ganze-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 22:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Historiendramen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„1923” ist eine weitere „Yellowstone”-Spin-off Serie, in der die Familie Dutton gegen zahlreiche gierige Widersacher kämpfen muss, um ihr Ziel [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/1923-yellowstone-spin-off-zwischen-krieg-und-lovestory-review-ganze-serie/">1923 – Yellowstone Spin-off zwischen Krieg und Lovestory. Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„1923” ist eine weitere <a href="https://serienempfehlungen.de/yellowstone-familienepos-in-cowboystiefeln-review-1-staffel/" title="Yellowstone – Familienepos in Cowboystiefeln. Review 1. Staffel">„Yellowstone”</a>-Spin-off Serie, in der die Familie Dutton gegen zahlreiche gierige Widersacher kämpfen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Mit einem stets drohenden Krieg am Horizont wird eine interessante Ausgangssituation geschaffen. Leider zieht sich die Zeit bis zum Showdown, weil viel Zeit für Nebenstorys und speziell eine große kitschige Lovestory verwendet wird, die eigentlich im Zentrum steht. Dennoch sorgen die Star Power von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000545/?ref_=tt_cst_t_2">Helen Mirren</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000148/?ref_=tt_cst_t_1">Harrison Ford</a> sowie einige starke Episoden für eine gelungene Serie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„1923” schließt grob an <a href="https://serienempfehlungen.de/1883-eine-gelungene-western-romanze-als-yellowstone-prequel-review-miniserie/" title="1883 – Eine gelungene Western-Romanze als Yellowstone-Prequel. Review Miniserie">„1883”</a> an und wurde erneut von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0792263/?ref_=ttfc_fcr_2_1">Taylor Sheridan</a> geschrieben und erschaffen. Nach der blutigen Reise der Vorgängerserie sind die Duttons nun in Montana angekommen, wo sie viel Land und eine große Viehherde besitzen und bewirtschaften. Doch die Probleme folgen ihnen erneut. Eine Dürre führt dazu, dass es kaum noch Land zum Grasen gibt, so dass es zu <strong>Konflikten mit anderen lokalen Farmern kommt</strong> (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0283492/?ref_=tt_cst_t_5">Jerome Flynn</a>, „Game of Thrones”). Doch damit nicht genug. Es gibt auch noch einen superbösen britischen Geschäftsmann (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0001096/?ref_=tt_cst_t_15">Timothy Dalton</a>, gut), der mit seinen reichen Freunden am Tisch alle paar Folgen die Welt unter sich aufteilt (oder so) und das Dutton-Land für seine touristischen Projekte braucht. Zu dieser <strong>spannenden Hauptstory</strong> gesellt sich eine Lovestory rund um Spencer Dutton und seine künftige Ehefrau Alex, die nach Montana kommen sollen, um Krieg zu führen. Außerdem gibt es eine große Storyline rund um eine <strong>amerikanische Ureinwohnerin</strong> (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm12422413/?ref_=tt_cst_t_9">Aminah Nieves</a>), die von Nonnen und einem Priester in einem christlichen Umerziehungsheim schikaniert wird. Generell fand ich diese Geschichte durchaus spannend und natürlich ist es löblich, dass die Schicksale amerikanischer Ureinwohner nicht unter den Tisch fallen. Mit der Hauptstory zu tun, hat es allerdings exakt gar nichts, was befremdlich wirkt, da zwei Erzählstränge nebeneinander herlaufen, ohne sich zu verbinden. Warum auch immer wird auch viel Zeit für die sadistischen Neigungen des Geschäftsmanns verwendet, die er mit Prostituierten auslebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„1923” ist schwer zu bewerten. Ein stimmungsvoller, atmosphärisch dichter Anfang bringt schnell den Krieg auf die Tageskarte und macht Lust auf mehr. Doch dann wird deutlich, dass der Krieg erst heiß werden wird, wenn Spencer zur Familie dazustößt. Leider verbringt er aber seine Zeit als <strong>Abenteurer in Afrika und auf Schiffen</strong>, wobei er sich verliebt und die beiden ein bisschen <a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0120338/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_Titanic">Titanic</a> nachspielen. Das ist ungeheuer schmalzig, generell verfallen einige Dialoge dem Kitsch und viel dieser Geschichte plätschert und pilchert so vor sich hin. Somit wartet man von Folge 5 der ersten Staffel bis zur finalen 7. Folge der zweiten Staffel darauf, dass es endlich zum unvermeidlichen Showdown kommt. Diese Herangehensweise bläht die Episoden dazwischen extrem auf, speziell, weil sich immer wieder redundanten Handlungssträngen gewidmet wird, die für die Hauptgeschichte irrelevant sind oder nichts Neues zu erzählen haben. Generell werden ständig Frauen gequält, was historisch vermutlich absolut korrekt ist, aber in der Häufigkeit befremdlich wirkt. Zwar bekommen einige Frauen ihre Rache, aber leider auch nicht alle und ab und an kann nur der heldenhafte Mann in glänzender Rüstung den Tag retten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In Sachen Produktion und Inszenierung kann man „1923” kaum etwas vorwerfen.</strong> Die Kulissen sind hochwertig, die Bilder der riesigen, weiten Landschaften sind atemberaubend schön. Die Darstellerriege ist sehr gut, auch weit über die beiden Hauptdarsteller hinaus. Die Musik bedient sich vieler Streicher und beherrscht die allzu typische Klaviatur des Kitschkinos. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fans von <a href="https://serienempfehlungen.de/yellowstone-familienepos-in-cowboystiefeln-review-1-staffel/" title="Yellowstone – Familienepos in Cowboystiefeln. Review 1. Staffel">„Yellowstone”</a> und <a href="https://serienempfehlungen.de/1883-eine-gelungene-western-romanze-als-yellowstone-prequel-review-miniserie/" title="1883 – Eine gelungene Western-Romanze als Yellowstone-Prequel. Review Miniserie">„1883”</a> kommen auch bei „1923” auf ihre Kosten, die Reihe sortiert sich nahtlos in das bekannte Universum ein. <strong>Zudem ist die Serie etwas für Fans von Romanzen.</strong> Ich werde mit dem <a href="https://serienempfehlungen.de/yellowstone-familienepos-in-cowboystiefeln-review-1-staffel/" title="Yellowstone – Familienepos in Cowboystiefeln. Review 1. Staffel">„Yellowstone”</a>-Franchise weiterhin nicht so richtig warm und habe kein Interesse mehr an weiteren Spin-offs. Das heißt aber keinesfalls, dass die Serie schlecht ist. Ich mochte den Anfang und das Ende gerne, mir war die Mitte allerdings zu lang.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/1923-yellowstone-spin-off-zwischen-krieg-und-lovestory-review-ganze-serie/">1923 – Yellowstone Spin-off zwischen Krieg und Lovestory. Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>The Curse – Reality-TV Satire trifft Beziehungs-Dramedy. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/the-curse-reality-tv-satire-trifft-beziehungs-dramedy-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Curse” ist eine schwarzhumorige Dramaserie, die das Reality-TV und „Gutmenschentum” satirisch betrachtet und viele Fremdschäm-Momente bietet, aber im Kern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„The Curse” ist eine schwarzhumorige Dramaserie, die das Reality-TV und „Gutmenschentum” satirisch betrachtet und viele Fremdschäm-Momente bietet, aber im Kern ein Beziehungsdrama ist. Diese ungewöhnliche Mischung kulminiert in einem absurden, sehenswerten Finale. Bis dahin tritt die Handlung rund um ein Ehepaar mit starkem Geltungsbedürfnis allerdings leider auch häufiger auf der Stelle.</strong> <strong>Eine mutige Miniserie bei der es nicht zum großen Wurf reicht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Whitney (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1297015/?ref_=tt_cst_t_1">Emma Stone</a>) und Asher (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2358709/?ref_=tt_cst_t_2">Nathan Fielder</a>, gleichzeitig Regisseur) sind seit rund einem Jahr verheiratet und arbeiten mit Ashers altem Freund, Mobber und heutigen Regisseur Dougie (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm1509478/?ref_=tt_cst_t_3">Benny Safdie</a>, Co-Schöpfer) an einer <strong>Reality-TV Show</strong>. Darin wollen sie eine ärmere Nachbarschaft umweltfreundlich umbauen, Passivhäuser liegen ihnen dabei am meisten am Herzen. Allerdings ist ihnen auch sehr wichtig, dass sie die lokale Community bestmöglich unterstützen – zumindest vor den Kameras. Denn bei einer gestellten Szene verschenkt Asher 100 Dollar an ein junges Mädchen, die er allerdings direkt danach wieder haben und gegen ein 20 Dollar Geschenk eintauschen will. <strong>Als Konsequenz verflucht ihn das Mädchen.</strong> Fortan drehen sich sein Leben und seine Beziehung zu Whitney nach und nach zum Schlechten und er fragt sich mehr, ob es diesen Fluch tatsächlich gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 10-teilige Miniserie nimmt sich viel Zeit für das<strong> Parodieren und Sezieren von Reality-TV Shows</strong>. Dabei steht im Fokus, wie gestellt und falsch das alles ist. Zudem gibt es einen Haufen von unsympathischen und stereotypen Figuren und Handlungen, die übertrieben dargestellt sind, woraus sich eine gewisse Comedy entwickelt. Zudem ist der Fremdscham ein großes Thema. Gerade Asher greift permanent daneben und wird von allen Seiten gedemütigt – auch sein kleiner Penis ist beispielsweise sehr schnell Thema. Mir dauerte das, speziell in der Mitte, alles etwas zu lang. Nach einem interessanten Beginn sind die Fronten, Standpunkte und Charakterzüge früh dargelegt, die Handlung verliert sich dann etwas in <strong>belanglosen, teils anstrengenden Nebensträngen</strong>. Das Erzähltempo ist durchweg ziemlich langsam, 8 Episoden hätten sicherlich auch ausgereicht. Die Produktion ist sehr wertig, die Inszenierung gut. Neben den drei bereits genannten Darstellern erweitert <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5831542/?ref_=tt_cst_t_6">Barkhad Abdi</a> das Starensemble, alle spielen überzeugend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Highlight der Serie, die lange Zeit dahin plätschert und nur halbwegs interessante Themen behandelt (und diese teils zu lang), ist definitiv die letzte Episode. Wenn der Fokus auf der Ehe und dem wahren Charakter Whitneys liegt, zeigt die Miniserie ihre größten Stärken. Im Finale wird das metaphorisch und völlig überhöht auf die Spitze getrieben. Aber das ist sehr unterhaltsam und visuell spannend umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„The Curse” ist eine ganz eigene Serie</strong>, die permanent mit der Frage der Ernsthaftigkeit des Fluchs spielt, dabei aber dem Genre des Beziehungsdramas mit Dramedy-Elementen treu bleibt. Fans von Satire, Parodien, Genremixen und neuen, frischen Ideen können mal einen Blick in diese mutige Serie wagen. Ganz einfach ist es allerdings nicht „The Curse” großartig und durchweg unterhaltsam zu finden.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-curse-reality-tv-satire-trifft-beziehungs-dramedy-review-miniserie/">The Curse – Reality-TV Satire trifft Beziehungs-Dramedy. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Woman in the Wall – Mystery trifft auf bittere Vergangenheit. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/the-woman-in-the-wall-mystery-trifft-auf-bittere-vergangenheit-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 10:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Psychothriller und klassische Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Woman in the Wall” ist eine britische Mystery-Krimi-Serie, in der die Hauptfigur eine Leiche in ihrem Haus entdeckt, aber [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-woman-in-the-wall-mystery-trifft-auf-bittere-vergangenheit-review-miniserie/">The Woman in the Wall – Mystery trifft auf bittere Vergangenheit. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„The Woman in the Wall” ist eine britische Mystery-Krimi-Serie, in der die Hauptfigur eine Leiche in ihrem Haus entdeckt, aber keine Ahnung hat, wie diese dorthin kam. Dieses Mysterium verbindet sich mit ihrer überaus schockierenden Vergangenheit. Sie war in einer sogenannten katholischen Magdalenen-Wäscherei in Irland, in der man den Frauen ihre Kinder wegnahm. Ein bekannter Priester, der damit in Verbindung stand, wird nun tot aufgefunden. Nach einem unnötig wirren Beginn findet die 6-teilige Miniserie durch den Krimi ihren roten Faden, so dass man wissen möchte, was damals wirklich geschah.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lorna (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2235721/?ref_=tt_cst_t_1">Ruth Wilson</a>, „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-affair-eine-affaere-aus-unterschiedlichen-blickwinkeln-review-ganze-serie/" title="The Affair – Eine Affäre aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Review ganze Serie">The Affair</a>”, „<a href="https://serienempfehlungen.de/luther-review-ganze-serie-staffeln-1-5/" title="Luther – Idris Elba als außergewöhnlicher Kommissar. Review ganze Serie (Staffeln 1-5)">Luther</a>”) ist eine von der Vergangenheit stark gebeutelte Frau. Sie schlafwandelt häufig und ist in ihrem Dorf als Person mit psychischen Problemen und einem gewissen Hang zur Wut bekannt. Eines Tages findet sie eine tote Frau in ihrer Wand, die allerdings später nicht mehr da zu sein scheint. Halluziniert Lorna? Und was hat sie eigentlich zu der Frau werden lassen, die sie heute ist? Im Verlauf der Handlung wird das immer deutlicher, speziell als der Kommissar Colman Akande (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm7580109/?ref_=tt_cst_t_2">Daryl McCormack</a>) dazu kommt und <strong>den Todesfall eines bekannten Priesters untersucht</strong>. Dabei fördert er eine Verbindung zu sogenannten Magdalenen-Wäschereien zu Tage. Dort wurden die Frauen zur Arbeit gezwungen, zudem wurden ihnen ihre Kinder abgenommen. Viele Kinder starben kurz darauf, einige wurden aber wohl auch adoptiert. Colman ermittelt, dass auch er eines dieser Kinder sein könnte. Währenddessen versucht Lorna das Grab ihrer Tochter zu finden. Daran schließt sich eine größere Handlung über <strong>die Vergangenheit, den Verbleib der Kinder und die tiefen seelischen Narben der Frauen und Mütter an</strong>, die damals unter dem Deckmantel der christlichen angeblichen Hilfseinrichtung gequält wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise <strong>verwebt die Miniserie reale Ereignisse mit einer fiktiven Mysterystory mit Krimielementen.</strong> Denn leider gab es die Magdalenen-Wäschereien und die Quälereien der Frauen in solchen Einrichtungen in Irland tatsächlich. Der historische Hintergrund ist demnach bitter, schockierend und der stärkere Teil der Geschichte. Denn leider ist die Mysterygeschichte rund um Lorna anfangs unnötig wirr. Erst in der Mitte wird die Geschichte durch größeren Fokus auf Kriminalfall und Vergangenheit spannend, sie bekommt Gewicht. Leider werden bis dahin allerdings nicht alle durchhalten. Ich würde es aber empfehlen, denn sobald sich das große Bild mehr und mehr zusammensetzt, wird die Serie wirklich sehenswert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Darsteller sind alle gut, die musikalische Untermalung hat mir an vielen Stellen gut gefallen. Inszenatorisch treffen bewährte Einstellungen auf ein paar kreative Ideen, das Setting ist gut getroffen. Nicht jeder Dialog trifft ins Schwarze und manchmal handeln Figuren etwas komisch, aber im Großen und Ganzen hat „The Woman in the Wall” viele Qualitäten. Man muss allerdings festhalten, dass es auch harter Tobak ist. Wie mit den Frauen umgegangen wurde, war wirklich das Allerletzte und das ist zutiefst verabscheuungswürdig. Die Serie bietet keinen einfachen, unterhaltsamen Sehgenuss, sondern Themen, die einen auch emotional herausfordern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„The Woman in the Wall” ist ein interessanter Mix aus Mystery, Drama und Krimi vor einem historisch korrekten, bitteren Hintergrund</strong>. Leider sind die ersten beiden Episoden so sperrig, dass viele danach aufhören würden. Doch das ist schade, denn im Ganzen lohnt sich die Miniserie.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-woman-in-the-wall-mystery-trifft-auf-bittere-vergangenheit-review-miniserie/">The Woman in the Wall – Mystery trifft auf bittere Vergangenheit. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MobLand – Unterhaltsames, starbesetztes Gangster-Familiendrama. Review Staffel 1</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/mobland-unterhaltsames-starbesetztes-gangster-familiendrama-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 07:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„MobLand” ist eine britische Gangster-Dramaserie, in der rivalisierende Londoner Gangs um die Vorherrschaft auf dem Drogenmarkt kämpfen. Im Zentrum steht [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/mobland-unterhaltsames-starbesetztes-gangster-familiendrama-review-staffel-1/">MobLand – Unterhaltsames, starbesetztes Gangster-Familiendrama. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„MobLand” ist eine britische Gangster-Dramaserie, in der rivalisierende Londoner Gangs um die Vorherrschaft auf dem Drogenmarkt kämpfen. Im Zentrum steht Harry, der Problemlöser der einflussreichen Familie Harrigan, die sich nach einer Eskapade des jüngsten Familienmitglieds auf Konfrontationskurs mit den Stevensons befindet. Die Story ist nicht neu oder spektakulär, aber die Besetzung und die Inszenierung sind großartig.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Harry Da Souza (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0362766/?ref_=tt_cst_t_1">Tom Hardy</a>) ist so etwas wie die Exekutive in der Gangsterfamilie Harrigan. Wenn es ein Problem gibt, wird er angerufen und findet schnell eine Lösung. Lösungen, die er allerdings nicht für die Probleme mit seiner eigenen Familie findet. Zu Beginn muss er sich darum kümmern, dass der junge, aufbrausende und arrogant-naive Eddie Harrigan (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6978918/?ref_=tt_cst_t_5">Anson Boon</a>) während einer Partynacht jemand anderen absticht. Harry sorgt dafür, dass alles unter den Teppich gekehrt wird, doch bald darauf fördert er ein viel größeres Problem zu Tage. Denn bei Eddies Aktion war auch der jüngste Sprössling der Stevensons zugegen, der seit dem Abend vermisst ist. Die Stevensons sind die großen Rivalen der Harrigans und bereits im Fentanyl-Geschäft verwurzelt. Sie verlangen Erklärungen. Als das Problem an den Patriarchen Conrad (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000112/?ref_=tt_cst_t_2">Pierce Brosnan</a>, herrlich übertrieben) und die Matriarchin (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0000545/?ref_=tt_cst_t_6">Helen Mirren</a>, erfrischend böse) herangetragen wird, droht alles zu eskalieren. Denn in ihrer Selbstüberschätzung kokettieren sie stets damit den Kriegspfad einzuschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist, dass sich „MobLand” <strong>auf eine Gangsterfamilie fokussiert, deren Stern unterzugehen droht</strong> – es wird nicht der Einstieg in den Drogenhandel und der Aufstieg präsentiert, sondern eine Familie, die strauchelt und nach Strohhalmen greift. Das ist inhaltlich aber auch das einzig Besondere an der Handlung. Denn natürlich geht es um rivalisierende Gangs, um Grabenkämpfe, um Intrigen, um Korruption, um die Polizei und vor allem um einen Haufen familiärer Probleme. Harry hat mit seiner Frau ständig Streit und auch innerhalb der Harrigan Familie gibt es fast pausenlos Zerwürfnisse und Konflikte. Einige Handlungsstränge gefielen mir dabei weniger gut (Harry und seine Frau und speziell seine Tochter und Eddie), aber wenn es ums Geschäft geht, ist die Serie sehr unterhaltsam. <strong>Das große Faustpfand sind die Darsteller</strong>. Speziell die großen drei sind außergewöhnlich gut und es macht einfach Spaß ihnen bei ihrer Arbeit zuzusehen. Zudem ist die Inszenierung phasenweise außergewöhnlich gut. <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0005363/?ref_=ttfc_fcr_1_2">Guy Ritchie</a> führt in den ersten beiden Episoden Regie, was man auch sieht. Speziell die erste Folge hat ein überragendes Tempo und verknüpft gekonnt Kamera, Musik und Dialoge. Generell nimmt die Geschichte spätestens ab Folge 5 Fahrt auf und gönnt sich bis zum Ende keine Ruhepause mehr. Inhaltlich ähnelt „MobLand” zwar „Gangs of London”, doch der Fokus liegt hier deutlich mehr auf dem Drama, den Dialogen, kurzen, brutalen Aktionen und weniger auf ausgedehnten Actionsequenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„MobLand” ist eine hervorragend produzierte und inszenierte Serie, die von ihrem Starensemble lebt und durchgehend unterhaltsam ist.</strong> Sie erfindet allerdings das Rad nicht neu und bleibt klassischen Versatzstücken von Gangsterdramen treu. Für Staffel 2 würde ich mir noch etwas mehr Mut wünschen, aber dennoch ist Staffel 1 bereits ein Serienhighlight und eine der besten Neustarts 2025.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/mobland-unterhaltsames-starbesetztes-gangster-familiendrama-review-staffel-1/">MobLand – Unterhaltsames, starbesetztes Gangster-Familiendrama. Review Staffel 1</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nippon Sangoku – Krieg, Intrigen und Taktik im postnuklearen Japan.</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/nippon-sangoku-krieg-intrigen-und-taktik-im-postnuklearen-japan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 20:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anime/Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Historiendramen]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction/Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Nippon Sangoku” ist ein ungewöhnlicher Anime, der ein in drei Reiche geteiltes postnukleares Japan visuell ausdrucksstark skizziert und darin Kriegsgeschichten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-pink-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Nippon Sangoku” ist ein ungewöhnlicher Anime, der ein in drei Reiche geteiltes postnukleares Japan visuell ausdrucksstark skizziert und darin Kriegsgeschichten behandelt. Der Fokus liegt auf dem Militär und den Machthabern der Länder des ehemaligen Japans. Dabei steht die Kriegstaktik im Vordergrund (Sun Tzu wird ständig referenziert), ständig werden ausgefeilte Schlachtpläne ausgebreitet, aber auch der innenpolitische Machterhalt und Intrigen und kommen nicht zu kurz. Unsere Hauptfigur ist allerdings ein Agrarbeamter, der sich in Yamatos Armee versucht hochzuarbeiten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aoteru Misumi lebt ein ruhiges Leben mit seiner Frau im Bezirk Yamato. Doch eines Tages kommt der Innenminister Yamatos zu Gast, der durch seine äußerste Brutalität und Skrupellosigkeit auffällt. Misumis Frau stößt die Schikane der lokalen Bevölkerung auf und sie prangert diese Missstände öffentlich an. Ein Fehler, der Misumi dazu bringt, ein klares Ziel zu verfolgen: <strong>Er möchte Japan wiedervereinen.</strong> Nach einer actiongeladenen ersten Folge werden zunächst viele verschiedene Figuren eingeführt und die Hauptfiguren müssen sich innerhalb der Armee zurechtfinden. Danach verlagert sich der Fokus auf die Innenpolitik und Expansionspläne Yamatos. Später wird der Konflikt mit dem rivalisierenden Seii heiß, auch hier wird sich viel Zeit für die „Diktatorin”, ihren Weg zur Macht, ihre Unterstützer und ihre Kriegspläne genommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie ist gut produziert und entwickelt schnell eine <strong>visuell ganz eigene Identität</strong>, bei der man die Manga-Herkunft sehr deutlich bemerkt. Viele Farben werden verwendet, viele Geräusche visuell dargestellt, die Gesichter immer wieder in violette Farbe getaucht. Zudem fällt die Serie durch ihre Brutalität auf, häufiger werden Köpfe abgehackt und das Blut spritzt. Interessant ist, dass es gar nicht so viele Schlacht- oder Actionsequenzen gibt, wie man vermuten könnte. Stattdessen wird extrem viel geredet, geplant, gedacht, taktiert und intrigiert. Die eigentlichen Schlachten werden recht knapp abgehandelt und von einer Erzählerin untermalt, die so klingt, als würde sie aus einem Geschichtsbuch vorlesen. Man sollte also keine falschen Erwartungen an die Serie haben: <strong>Es ist eine Laberserie mit einzelnen Schlachtszenen</strong> und visuellen sowie inszenatorisch spannenden Ideen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Erzähltempo der Serie ist gut. Nach einem starken Beginn nimmt sich die Exposition recht viel Zeit. Sobald Seii auf den Plan tritt, wird es aber schnell interessant. Was mir fehlte war Worldbuilding. Zu Beginn wird einmal kurz umrissen, was mit dem alten Japan geschah, aber mir fehlte der Tiefgang bei der Bevölkerung. Der Militär- und Machtapparat der Länder wird durchleuchtet und ausgiebig betrachtet, doch leider kommt die normale Bevölkerung dabei zu kurz. Deswegen fehlte mir etwas das Gefühl für die Länder und warum welche Gruppierung wie weit technologisch entwickelt ist (Bogen gegen Schusswaffen).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nippon Sangoku” ist eine Serie wie keine andere. Weil nicht die Schlachten, sondern die Planung der Schlachten, Taktik und Intrigen im Vordergrund stehen. Der hohe Dialoganteil kommt unerwartet, aber er funktioniert und die Handlung wird durch zahlreiche visuelle Spielereien nicht langweilig. Die Zielgruppe dürfte recht nischig sein, aber ich möchte empfehlen mal reinzuschauen, wenn man sich für <strong>Anime, Dystopie, Militär oder Politik interessiert.</strong></p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/nippon-sangoku-krieg-intrigen-und-taktik-im-postnuklearen-japan/">Nippon Sangoku – Krieg, Intrigen und Taktik im postnuklearen Japan.</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Among Us – Die späte Adaption des Covid-Hype-Games hat ihre Momente. Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/among-us-die-spaete-adaption-des-covid-hype-games-hat-ihre-momente-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 22:38:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anime/Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction/Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu viele Jahre nach dem Hype gibt es nun eine animierte 10-teilige (Mini-)Serie zu „Among Us” mit einer Gesamtlaufzeit von [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/among-us-die-spaete-adaption-des-covid-hype-games-hat-ihre-momente-review/">Among Us – Die späte Adaption des Covid-Hype-Games hat ihre Momente. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-pink-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Zu viele Jahre nach dem Hype gibt es nun eine animierte 10-teilige (Mini-)Serie zu „Among Us” mit einer Gesamtlaufzeit von knapp über 2 Stunden. Die Sci-Fi-Horror-Comedy erzählt eine Runde des Spiels. Alle verschiedenfarbigen Crewmitglieder sind an Bord eines Raumschiffs, auf einmal geschehen Morde von einem Alien. Doch das Schlimmste: Die Imposter (Aliens) sehen so aus wie normale Crewmitglieder. Somit verdächtigt nun jeder jeden und der besondere Kniff ist, dass man andere per Mehrheitsvotum ins All werfen und damit töten kann. Funktioniert das als Serie? Teilweise.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Animationsserie funktioniert visuell. Sie bedient sich der Ästhetik des Spiels und nutzt auch diverse Versatzstücke und Soundeffekte. Besonders gelungen empfand ich die Sequenzen, in denen kurzzeitig die Kamera aus dem Game verwendet wird. Die Animationen sehen gut, aber nicht großartig aus. <strong>Inhaltlich referenziert man viel</strong> und verliert sich teils in Anspielungen und (vermeintlichen) Insider-Gags (wie dem Kostüm-Crewmate). Allerdings versucht man sich auch an eigenen Ideen. Gerade anfangs erscheint alles noch als sehr wirr und chaotisch. Man möchte möglichst viel in die etwa <strong>13-minütigen Episoden</strong> hineinzuquetschen und versucht sich sogar an einer Exposition zu den Figuren, die allerdings alle recht dümmlich und stereotyp wirken. Der Humor ist relativ flach, ab und an gibt es aber auch gute Beobachtungen oder gesellschaftskritische Kommentare, die man so gar nicht erwartet hätte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist die Serie bis zur Mitte ziemlich banal, überfrachtet und relativ langweilig. Kann man (nebenbei) schauen, kann man aber auch lassen. Doch glücklicherweise bringt Episode 7, die auf „<a href="https://www.imdb.com/de/title/tt0050083/" title="Die 12 Geschworenen">Die 12 Geschworenen</a>” anspielt, endlich die Wende. Durch eine dezimierte Teilnehmerzahl hat man Zeit Figurenkonstellationen auszuspielen. Der <strong>Fokus auf das gegenseitige Beschuldigen</strong> und die Auswirkungen solcher Behauptungen hilft der Handlung sehr, die sich überraschend auch um emotionale Tiefe bemüht. Auch danach wird sich auf die Stärken des Spiels fokussiert: Das Endgame, wenn es um Sieg oder Niederlage geht. Die letzten zwei Folgen sind dann actionreicher und ganz amüsant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Among Us” kann man sich durchaus ansehen, zumindest, wenn man früher das Videogame gespielt hat. </strong>Die erste Hälfte ist sehr chaotisch und wirr, in der zweiten Hälfte findet die Handlung aber ihren Rhythmus und liefert einige gute Momente. Insofern können Fans mit der Serie ihren Spaß haben. Personen, die bisher keine Berührungspunkte mit dem Videogame hatten, wird die Serie vermutlich eher nicht überzeugen können. </p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/among-us-die-spaete-adaption-des-covid-hype-games-hat-ihre-momente-review/">Among Us – Die späte Adaption des Covid-Hype-Games hat ihre Momente. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post – Starkes „David gegen Goliath&#8220;-Dokudrama</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/unschuldig-mr-bates-gegen-die-post-starkes-david-gegen-goliath-dokudrama/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2026 12:40:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama (Ensemble) Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post” ist ein Dokudrama mit True Crime Elementen über den britischen Royal-Mail-Horizon-Skandal. Ab dem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/unschuldig-mr-bates-gegen-die-post-starkes-david-gegen-goliath-dokudrama/">Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post – Starkes „David gegen Goliath“-Dokudrama</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post” ist ein Dokudrama mit True Crime Elementen über den britischen Royal-Mail-Horizon-Skandal. Ab dem Jahr 2000 wurden zahlreiche Filialleiter von der britischen Post des Betrugs bezichtigt, zu Ausgleichszahlungen verpflichtet und sogar verurteilt – alles zu Unrecht, weil die Post Fehler ihres Systems nicht eingestehen wollte. Die Miniserie fokussiert sich auf die dramatischen, bitteren Schicksale der Opfer, die zu Tätern gemacht wurden, und zeichnet ihren Kampf gegen die Post und für Gerechtigkeit nach.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die vierteilige Miniserie</strong> (Gesamtlaufzeit etwa 3 Stunden) präsentiert einen der <strong>größten Justizskandale Großbritanniens</strong> und gibt den Betroffenen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Durch die Serie wurde das Problem der breiten Öffentlichkeit bekannt, so dass sich die britische Regierung gezwungen sah Stellung zu beziehen und Hilfe zu versprechen. Die Miniserie erreichte damit sogar gesellschaftlich etwas und ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Entschädigung für die zahlreichen Opfer, die auch heute noch um Gerechtigkeit kämpfen, denn die juristische Aufarbeitung ist weiterhin nicht abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Inszenatorisch ist die Serie solide</strong>, es gibt keine Spielereien, die ablenken. Stattdessen liegt der Fokus komplett auf der faszinierenden und schockierenden Geschichte und bedient sich klassischer musikalischer Untermalung. Die Darsteller sind allesamt sehr gut (speziell <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0429363/?ref_=tt_cst_t_1">Toby Jones</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0230826/?ref_=tt_cst_t_2">Monica Dolan</a>) und spielen die häufig echten Menschen sehr überzeugend. Man fiebert und fühlt mit, wenn die Initiative von Mr. Bates erneut Rückschläge kassiert, man sieht, was dieses institutionelle Fehlverhalten der Post für die einzelnen Filialleiter bedeutet und man hofft mit, wenn es endlich Hoffnung auf Gerechtigkeit gibt. Wenn man vorher vom Thema noch nichts weiß, ist der Einstieg in die Serie etwas schwierig, aber schnell zieht das Tempo an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mr.Bates gegen die Post” ist ein starkes Dokudrama, das keine Risiken eingeht, sondern die Geschichte geradlinig und mit Fokus auf die Betroffenen erzählt. Allen Fans von Dokudramen, Gerichtsdramen, True Crime und „David gegen Goliath”-Serien möchte ich die britische Miniserie empfehlen.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/unschuldig-mr-bates-gegen-die-post-starkes-david-gegen-goliath-dokudrama/">Unschuldig – Mr. Bates gegen die Post – Starkes „David gegen Goliath“-Dokudrama</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>The Hack – Von Journalisten, die Handys abhören. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/the-hack-von-journalisten-die-handys-abhoeren-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 08:34:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalgeschichten basierend auf wahren Ereignissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„The Hack” ist eine britische Journalismus- und True Crime- Miniserie, die zwei separate Storylines verfolgt, die sich am Ende verbinden: [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-hack-von-journalisten-die-handys-abhoeren-review-miniserie/">The Hack – Von Journalisten, die Handys abhören. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„The Hack” ist eine britische Journalismus- und True Crime- Miniserie, die zwei separate Storylines verfolgt, die sich am Ende verbinden: Die Aufdeckung des phone hacking Skandals der Zeitung „News of the World” durch den Guardian und die neuerliche Untersuchung des Mordes an Daniel Morgan. Der Journalismus-Teil ist spannend, aufschlussreich, leichtfüßig und kreativ inszeniert, der True Crime-Teil zieht sich leider.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die 7-teilige Miniserie</strong> spielt zwischen 2002 und 2012 und stammt von <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2113666/?ref_=ttfc_fcr_2_1">Jack Thorne</a> („<a href="https://serienempfehlungen.de/adolescence-das-one-shot-meisterwerk-ueber-einen-jungen-killer-review-miniserie/" title="Adolescence – Das One-Shot Meisterwerk über einen schockierenden Mordfall. Review Miniserie">Adolescence</a>&#8222;, „<a href="https://serienempfehlungen.de/his-dark-materials-fantasy-parallelwelten-und-young-adult-kram-review-ganze-serie/" title="His Dark Materials – Young Adult Fantasy mit Parallelwelten. Review ganze Serie">His Dark Materials</a>&#8222;, „<a href="https://serienempfehlungen.de/toxic-town-muetter-gegen-eine-korrupte-stadtverwaltung-review-miniserie/" title="Toxic Town – Mütter gegen eine korrupte Stadtverwaltung. Review Miniserie">Toxic Town</a>&#8222;). Der Guardian-Journalist Nick Davies (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0855039/?ref_=tt_cst_t_1">David Tennant</a>) erhält Insiderinformationen über kriminelles Fehlverhalten bei der großen Boulevard-Zeitung „News of the World”. Sie sollen Polizisten bestochen und Privatdetektive beauftragt haben, um die Mobiltelefone von Politikern, Schauspielern und Personen des öffentlichen Lebens abhören zu können und diese Informationen in ihrer Zeitung zu veröffentlichen. <strong>Später geht es so weit, dass sie die Familien und sogar die Opfer von Gewalttaten selbst bespitzelten.</strong> Damit verwoben wird der Mord an Daniel Morgan, den Dave Cook (<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Carlyle">Robert Carlyle</a>) von der Polizei neu aufrollen soll. Irgendwann finden sie Informanten, aber der Fall droht erneut in sich zusammenzufallen. Doch auch er hat Insiderinformationen, die „News of the World” zu Fall bringen könnten. Die Miniserie verfolgt diese beiden Handlungen in zunächst separaten Strängen, der Journalismus-Fokus ist deutlich besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilweise versprüht „The Hack” Esprit, Spannung und Kreativität. Die Hauptfigur durchbricht ständig <strong>die vierte Wand</strong> und spricht direkt mit der Zuschauerschaft, um Geschehnisse einzuordnen. Das wirkt passend, leichtfüßig und interessant. Doch gegenüber wird eine mühsame Polizeiermittlung gestellt, die mit Korruption und Bremsern innerhalb der eigenen Reihen präsentiert wird und ganz klassisch inszeniert wird. Gegensätzlicher könnten sowohl Erzählweise als auch Inszenierung kaum sein – eine seltsame Entscheidung bereits in Folge 2 das Tempo so massiv herauszunehmen und sich selbst auszubremsen. Mir erschloss sich zudem nicht, warum dieser Mord eine so hohe Relevanz für die Enthüllungen bei „News of the World&#8220; hatte. Nur 5 oder 6 Folgen und ein größerer Fokus auf die Journalismusgeschichte hätte das Erzähltempo der Serie erhöht und der Miniserie im Ganzen sehr gut getan. Das große Ensemble spielt sehr gut, ich habe mich gefreut auch <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0429363/?ref_=tt_cst_t_3">Toby Jones</a> („<a href="https://serienempfehlungen.de/the-long-shadow-misogynie-und-unfaehigkeit-der-polizei-review-miniserie/" title="The Long Shadow – Unfähige Polizei sucht Serienmörder. Review Miniserie">The Long Shadow</a>&#8222;) und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3310211/?ref_=tt_cst_t_4">Rose Leslie</a> („<a href="https://serienempfehlungen.de/game-of-thrones-auf-dem-weg-in-den-serien-olymp-abgestuerzt-review-ganze-serie/" title="Game of Thrones – Auf dem Weg in den Serien-Olymp abgestürzt. Review ganze Serie">Game of Thrones</a>”) mal wieder zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„The Hack” versucht eine klassische Journalismus-Enthüllungsgeschichte mit klassischen True Crime zu verbinden.</strong> Dieser Mix gelingt leider nicht so gut, aber der journalistische Teil ist sehr sehenswert. Eine gute Inszenierung trifft auf einen schockierenden, interessanten Fall. Die Miniserie ist deshalb empfehlenswert, wenn man diese Themen mag. Sie lässt aber leider Potenzial liegen.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/the-hack-von-journalisten-die-handys-abhoeren-review-miniserie/">The Hack – Von Journalisten, die Handys abhören. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ana und Oscar – Authentisches Liebesdrama zwischen 30 und 40. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/ana-und-oscar-authentisches-liebesdrama-zwischen-30-und-40-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 07:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drama mit dem Thema Liebe/Romanzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=2253</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Ana und Oscar” ist eine intensive spanische Liebesdrama-Serie, in der man immer an Silvester für einen Tag über einen Zeitraum [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/ana-und-oscar-authentisches-liebesdrama-zwischen-30-und-40-review-miniserie/">Ana und Oscar – Authentisches Liebesdrama zwischen 30 und 40. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Ana und Oscar” ist eine intensive spanische Liebesdrama-Serie, in der man immer an Silvester für einen Tag über einen Zeitraum von 10 Jahren als Beobachter in die Leben der beiden Hauptfiguren eintaucht. Sie treffen sich im Alter von 30 Jahren und beginnen bald darauf eine Liebesbeziehung. Aber auf die Höhen folgen auch viele Tiefen. Die dialoglastige, kammerspielartige Serie überzeugt durch ihre hohe Authentizität, wundervolle Darsteller und eine Machart mit langen Szenen ohne Schnitte, die den Realismus unterstreicht. Die zweitbeste westliche Liebesdrama-Serie nach Normal People und ein echter Geheimtipp.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Silvester 2014: Ana (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm4170579/?ref_=tt_cst_t_1">Iria del Río</a>) feiert ihren 30. Geburtstag, fühlt sich in ihrem Leben aber nicht so recht angekommen. Ihr Job als Barkeeperin gibt ihr nicht viel, ihre Freundinnen schenken ihr einen großen roten Koffer, da sie in Kürze für ein Jahr nach Kanada auswandern will. Mehr zufällig trifft sie auf den Arzt Oscar (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2882206/?ref_=tt_cst_t_2">Francesco Carril</a>), der ebenso ziellos wirkt. Sofort besteht eine <strong>Chemie zwischen den beiden</strong> und bei dem Titel kann man sich schon denken, wohin die Reise führt. Nach einer intensiven ersten Begegnung steckt zunächst noch Oscar in einer anderen Beziehung, kurz darauf werden die beiden aber zu einem Paar. Nach einer folgenschweren Berlin-Episode verschlägt es die Figuren auch nach Frankreich. Dabei wird die Stimmung immer melancholischer und trauriger, vor allem, als auch noch ein Baby in der Verlosung auftaucht. Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee der Serie ist clever. Statt alle Aspekte der Beziehung der beiden haarklein (in Zeitraffern) zu erzählen, wirft die <strong>10-teilige Miniserie</strong> stattdessen jedes Jahr das Schlaglicht auf eine der beiden Hauptfiguren an Silvester. Was innerhalb des jeweiligen vergangenen Jahres passiert ist, erfährt man mehr beiläufig durch die zahlreichen Gespräche, die von den Figuren geführt werden. So setzt sich nach und nach ein <strong>glaubhaftes Mosaik</strong> zusammen. Genauso clever ist die Machart, die teilweise ans Theater erinnert und eine hohe Intensität und Authentizität verleiht. Denn häufig gibt es lange Sequenzen ohne Schnitt. Die Figuren interagieren kammerspielartig miteinander und dass die Handlung auf ein großes Ereignis zusteuert. Beispielsweise wird beim immer unangenehmer werdenden Gespräch unter Freunden voll draufgehalten oder auch bei einem extrem fiesen und heftigen Streit. Die Charaktere können nicht fliehen und genauso kann man als Zuseher seinen Blick nicht abwenden. Ob alle Dialoge vorgeschrieben oder doch improvisiert waren, ist letztlich völlig egal, denn die Wirkung stimmt: Die Geschichte wirkt real. Ich glaubte das Erzählte und war irgendwann einer Sogwirkung verfallen. In solchen Momenten merkt man, dass Schöpfer <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2507695/?ref_=tt_ov_1_3">Rodrigo Sorogoyen</a> (diesmal mit <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm5331937/?ref_=tt_ov_1_1">Sara Cano</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm6348677/?ref_=tt_ov_1_2">Paula Fabra</a>) eigentlich aus dem Spannungskino, dem Thrillerbereich (Antidisturbios) kommt. Denn die Inszenierung erinnert in ihrer Intensität manchmal genau daran: <strong>Ein Liebesdrama als fesselnder Thriller inszeniert</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Mitte hängt die Geschichte minimal durch und ab und an wird etwas zu stark mit Stereotypen oder Zufällen gearbeitet. Ob man den Verlauf der Handlung mag, ist subjektiv. Aber das sind letztlich nur kleine Kritikpunkte. Denn „Ana und Oscar” ist eine <strong>realistisch anmutende Liebesdrama-Serie</strong>, der es sogar exzellent gelingt, mit dem Aussehen seiner Charaktere die 10 Jahre authentisch abzubilden. Dazu sind die Darsteller großartig. Zunächst wird große Sympathie transportiert, aber im Verlauf gibt es auch für die Zuschauerschaft mehr Zweifel am Charakter der Figuren. Das spanische Setting sorgt zudem für eine gelungene Abwechslung, ebenso ist <strong>eine Liebesgeschichte zwischen zwei Figuren von ihrem 30. bis zu ihrem 40. Lebensjahr erfrischend in einem Meer von Teenie oder Young Adult-Geschichten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte „Ana und Oscar” breitflächig empfehlen. Fans von „<a href="https://serienempfehlungen.de/normal-people-die-beste-serien-lovestory-review-miniserie/" title="Normal People – Die beste Serien Lovestory. Review Miniserie">Normal People</a>” sollten auf jeden Fall einschalten, genauso Dramafans. Auch Fans von klassischen Liebesgeschichten oder Booktok-Stories sollten auf ihre Kosten kommen. Denn „Ana und Oscar” ist besser als vieles davon und kann vielleicht die Tür zu einem anderen Blickwinkel auf Liebesgeschichten (auf dem Bildschirm) öffnen. Die Serie ist leider ziemlich unbekannt und damit ein <strong>echter Geheimtipp</strong>!</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/ana-und-oscar-authentisches-liebesdrama-zwischen-30-und-40-review-miniserie/">Ana und Oscar – Authentisches Liebesdrama zwischen 30 und 40. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Infiniti – Wenn ein Raumschiff mit der ISS zusammenprallt. Review Miniserie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/infiniti-wenn-ein-raumschiff-mit-der-iss-zusammenprallt-review-miniserie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 23:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix/Special Interest]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction/Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungs- und Politthriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Infiniti” ist eine Weltraum- und Krimiserie mit Elementen des Verschwörungsthrillers und der Science Fiction. Zu Beginn kollidiert ein Raumschiff mit [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/infiniti-wenn-ein-raumschiff-mit-der-iss-zusammenprallt-review-miniserie/">Infiniti – Wenn ein Raumschiff mit der ISS zusammenprallt. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-cool-to-warm-spectrum-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-9717b7d6c2be4ebedc22c30605680e29 wp-block-paragraph"><strong>„Infiniti” ist eine Weltraum- und Krimiserie mit Elementen des Verschwörungsthrillers und der Science Fiction. Zu Beginn kollidiert ein Raumschiff mit der ISS und beschädigt diese erheblich. Wie konnte es dazu kommen? War es ein Unfall? Und was hat es mit den enthaupteten Leichen in der kasachischen Steppe auf sich? Die Serie überzeugt mit ihrem unverbrauchten Setting, tritt aber leider zu lang auf der Stelle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der <strong>6-teiligen französischen Miniserie</strong>, die überwiegend authentisch in Kasachstan gedreht wurde, steht die französische Astronautin Anna (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2072818/?ref_=tt_cst_t_1">Céline Sallette</a>), die mit einer Gruppe von Astronauten vom russisch verwalteten Kosmodrom Baikonur starten soll. Doch aufgrund einer Panikattacke startet nicht sie, sondern ihr amerikanischer Kollege (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0795345/?ref_=tt_cst_t_4">Lex Shrapnel</a>), mit dem sie eine kurze, aber intensive Affäre hatte. Der US-Astronaut sorgt beim Andocken dann später für den katastrophalen Unfall. Schnell wird sich innerhalb der Verwaltung gegenseitig beschuldigt, wer für den Vorfall verantwortlich war. <strong>War es Sabotage?</strong> Vielleicht von den Amerikanern? Oder doch von den Russen? Parallel entfaltet sich eine Handlung in der kasachischen Steppe. Ein Kommissar (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm9992659/?ref_=tt_cst_t_2">Daniyar Alshinov</a>) findet eine Leiche, deren Kopf abgetrennt wurde. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass es sich bei der Leiche um den amerikanischen Astronauten handelt. Doch wie kann dieser gleichermaßen auf der Erde und im Weltall sein? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie ist überraschend konsequent und durchaus brutal. <strong>Großartig ist das unverbrauchte Setting.</strong> Kasachstan sieht man in Serien schließlich selten und es gelingen einige wunderbare Kamerashots und Bilder von Orten, die man so nicht kennt. Generell ist die Produktion auf einem hohen Niveau. Die Weltraumkomponenten sehen gut aus, die Schauplätze sind super, man bekommt ein Gefühl für die Kasachen. Die Darsteller sind solide. Was die Serie erheblich ausbremst, ist ihre Langsamkeit. Zudem werden einige Geheimnisse etwas zu früh gelüftet. So schaut man eher den Figuren beim Rätseln über die Verschwörung zu als, dass man selbst rätseln muss. Denn als Zuschauer wird man schnell ins Bild gesetzt. Immerhin bleibt das große Weltraumgeheimnis, das irgendwann recht plakativ mit <strong>Schrödingers Katze</strong> erklärt wird, als das letzte große Mysterium. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Infiniti” hat viele gute Seiten.</strong> Vor allem im visuellen Bereich, der Grundidee, dem Setting und der Konsequenz. Leider erschwert das sehr langsame Erzähltempo den Sehgenuss. Speziell in der Mitte tritt man extrem auf der Stelle. Außerdem helfen die zahlreichen Zeitsprünge mit teils redundantem Inhalt nicht dabei das Tempo hochzuhalten. Zudem kann sich die eigentlich spannende Verschwörung nicht ganz entfalten, weil man als Zuschauer zu früh zu viel weiß. Dennoch hat Infiniti auch seine guten Momente und speziell die letzte Folge bietet viel für Sci-Fi-Fans. Ob sich der Zeitaufwand lohnt, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Ich fand es ganz interessant, aber das Potential wird nicht ausgeschöpft.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/infiniti-wenn-ein-raumschiff-mit-der-iss-zusammenprallt-review-miniserie/">Infiniti – Wenn ein Raumschiff mit der ISS zusammenprallt. Review Miniserie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Teach You a Lesson – „Autoritäter Müll&#8220; oder unterhaltsamer Genremix? Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/teach-you-a-lesson-autoritaeter-muell-oder-unterhaltsamer-genremix-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 11:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix/Special Interest]]></category>
		<category><![CDATA[Special Interest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Teach You a Lesson” ist eine polarisierende koreanische Dramaserie im Schulmilieu, die auf einem Webtoon basiert. Mit Action-, Rache- und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/teach-you-a-lesson-autoritaeter-muell-oder-unterhaltsamer-genremix-review/">Teach You a Lesson – „Autoritäter Müll“ oder unterhaltsamer Genremix? Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-cool-to-warm-spectrum-gradient-background has-text-color has-background has-link-color wp-elements-e871243f766e100a011098e0c36070b7 wp-block-paragraph"><strong>„Teach You a Lesson” ist eine polarisierende koreanische Dramaserie im Schulmilieu, die auf einem Webtoon basiert. Mit Action-, Rache- und Comedyelementen wird eine Story erzählt, die sich gesellschaftskritisch mit Gewalt, Mobbing, Drogenhandel und vielen weiteren Problemen an Südkoreas Schulen beschäftigt. Allerdings werden diese Missstände nach dem „Auge um Auge”-Prinzip von einer fragwürdigen neuen Behörde bekämpft. Funktioniert das als Serie?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort ist ein „Ja”, allerdings mit Einschränkungen. Denn „Teach You a Lesson” schafft es durch seine versierte Machart hervorragend <strong>den Blick auf die zahlreichen Probleme in Koreas Schulsystem zu werfen.</strong> Doch die Lösung dafür ist extrem zweifelhaft: Denn auf Gewalt wird mit Gewalt reagiert, die neu zusammengestellte „Eingreiftruppe” aus Ex-Militärs „erteilt Lektionen”. Doch von vorne:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Teach You a Lesson” bietet <strong>in jeder Folge einen neuen Problemfall an einer Schule</strong> und fühlt sich deshalb sehr formelhaft an. Allerdings gibt es auch eine übergeordnete Handlung, die sich stark an Rache orientiert. Kern einer jeden Folge ist Missstände an einer Schule aufzuzeigen. Im ersten Teil der jeweiligen Episode werden diese teils äußerst brutal ausgespielt und mit melancholischer Musik unterlegt, so dass einem die Fälle durchaus an die Nieren gehen können – vor allem, weil einige davon leider in der Realität beheimatet sind. Es geht um <strong>brutales Mobbing unter Schülern</strong>, so dass sie Selbstmord begehen. Gehänselte Schüler werden zu „Runnern” für Drogenhändler. Andere werden ausgenutzt und anderweitig gemobbt, die Täter schaffen aber eine Täter-Opfer-Umkehr, indem sie das aktuelle Mobbing-Meldesystem Koreas ad absurdum führen. Generell stürzt sich die Serie auf die zahlreichen institutionellen Probleme, die sie im koreanischen Schulsystem ausgemacht hat. Speziell positioniert sich die Serie überwiegend als Advokat für die Lehrer, die kaum noch Rechte oder Möglichkeiten haben. In einer Folge hat zwar selbst ein Lehrer Dreck am Stecken, im Allgemeinen geht es aber eher darum, dass diese selbst terrorisiert werden. Von Schülern und von Eltern. In jeder Folge wird ein neues Problem zunächst ausgiebig in den rund einstündigen Episoden präsentiert. Im zweiten Teil der jeweiligen Folge tritt dann die Eingreiftruppe auf den Plan und <strong>rächt sich stellvertretend an den Unruhestiftern.</strong> Wird gemobbt, dann wird zurück gemobbt. Wird terrorisiert, dann wird zurück terrorisiert. <strong>Wird geschlagen, dann wird zurückgeschlagen</strong>. Stellvertretende Selbstjustiz (aber legitimiert), wenn man so möchte und logisch eingebettet in eine koreanische Filmlandschaft, die Rachegeschichten liebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese <strong>„Auge um Auge”-Idee</strong> kann man noch irgendwo in Ordnung finden, wenn eine Mutter, die zuvor eine Lehrerin mit ständigen Nachrichten und Anweisungen zu allen Uhrzeiten terrorisiert hat und fast in Selbstmord trieb, dem nun spielerisch selbst ausgesetzt wird, um ihr die Augen zu öffnen. Wenn allerdings die Schüler blutig geschlagen und von dem „Lehrpersonal” erniedrigt werden, tritt das den guten Geschmack mit Füßen. Deshalb muss sich die Serie den Vorwurf der autoritären Fantasie gefallen lassen. Die Rachesequenzen sind zwar stilistisch überhöht und comichaft dargestellt, wodurch sie sich der Realität in gewisser Weise entziehen. Doch das reißt die Serie selbst ein, indem sie die Eingreiftruppe in die realistisch wirkende politische Landschaft Koreas integriert. Immer wieder gibt es Schlagabtäusche auf politischer Ebene, es geht darum, ob die Eingreiftruppe politisch legitimiert werden soll oder nicht. Dieser Spagat ist deshalb schwierig und gelingt nicht wirklich. Was aber gelingt, ist es Aufmerksamkeit zu schaffen. Und vielleicht gelingt das durch diesen überharten, überinszenierten und verrückten „Lösungsansatz” besser, als wenn man nach echten Lösungen suchen würde. Das wäre zwar pädagogisch sinnvoller, aber ohne die <strong>Action-, Comedy- und Racheelemente</strong> würden die Serie viel weniger Menschen sehen. Mein wohlwollender Blick ist deshalb, dass die Serie großartig auf Missstände hinweist und damit ein breites Publikum erreicht. Teil der Lösung sollten die dargestellten Methoden keinesfalls sein, aber vielleicht können durch die Empörung die institutionellen Probleme des Schulsystems in der koreanischen Politik besser beleuchtet werden. Manchmal muss man schockieren, damit man gehört wird. <strong>Die Serie kann man als klaren Auftrag an die Politik verstehen, selbst vernünftige Methoden zu entwickeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fernab dieser politischen Dimensionen, die wir „aus dem Elfenbeinturm” in Deutschland distanziert betrachten können (obwohl wir natürlich auch Probleme mit Gewalt an Schulen, Mobbing oder der Frage, wie man mordende strafunmündige Kinder belangt, zu tun haben), stellt sich noch die Frage, wie unterhaltsam die Serie ist. In diesem Bereich kann man kaum meckern. <strong>Die Klaviatur eines ausgefeilten Genremix wird gekonnt gespielt.</strong> Die Inszenierung ist stark, Produktion und Darsteller sind gut, der Aufwand einer jeden Folge mit neuem Cast und neuer Geschichte ist bemerkenswert. Die Racheformel funktioniert und bedient Selbstjustiz-Gelüste, die Comedy fügt sich überraschend gut ein. Mir war es etwas zu formelhaft und mir stießen einige deutliche Stereotype, mit denen die Serie zuhauf arbeitet, manchmal auf. <strong>In der Einzelbetrachtung der 10 Folgen gefiel mir der Fokus auf die Eltern, wie sie Lehrer und ihre eigenen Kinder unter Druck setzen,</strong> generell besser als der gewaltreiche Mobbingfokus unter den Schülern, da diese Themen noch nicht so oft besprochen wurden und auch in Deutschland ein Schlaglicht verdient haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Teach You a Lesson” ist aus verschiedenen Gründen sehenswert. </strong>Erstens, weil es ein unterhaltsamer Genremix ist, zweitens, weil es deutlich auf Missstände hinweist und drittens, weil es polarisiert und diskussionswürdig ist. Ich verstehe aber jeden, der die Serie als „autoritären Müll” ablehnt. Mit meiner wohlwollenden Lesart hatte ich Spaß mit der Serie und wurde das ein oder andere Mal auch emotional erwischt. Obwohl mir das Formelhafte weniger zusagen und die Gewaltrache mir stellenweise zu weit ging, mochte ich die mutige, verrückte Idee eines Genremix an einer Schule.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/teach-you-a-lesson-autoritaeter-muell-oder-unterhaltsamer-genremix-review/">Teach You a Lesson – „Autoritäter Müll“ oder unterhaltsamer Genremix? Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fallout – Gelungene Verfilmung der Videospiel Sci-Fi-Apokalypse. Review Staffeln 1 &#038; 2</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/fallout-gelungene-verfilmung-der-videospiel-sci-fi-apokalypse-review-staffel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 20:25:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Action-Thriller und Action-Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Genremix]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery/Sci-Fi/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction/Dystopie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit „Fallout” wagte sich Amazon an eine der großen Videospielverfilmungen mit apokalyptischer Prämisse. Obwohl „Fallout” keine „Last of Us”-Höhen erreicht, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/fallout-gelungene-verfilmung-der-videospiel-sci-fi-apokalypse-review-staffel-1/">Fallout – Gelungene Verfilmung der Videospiel Sci-Fi-Apokalypse. Review Staffeln 1 & 2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-black-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-004a1da87116ad87392276a7735a42a0 wp-block-paragraph" style="background-color:#a94dff"><strong>Mit „Fallout” wagte sich Amazon an eine der großen Videospielverfilmungen mit apokalyptischer Prämisse. Obwohl „Fallout” keine „Last of Us”-Höhen  erreicht, kann die Serie in ihrem wilden Genremix aus Action-Adventure, Apokalypse und Comedy durchaus überzeugen, gerade aufgrund des Worldbuildings.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den <strong>1960er sind unzählige Atombomben auf die USA</strong> (und vermutlich die ganze Welt) gefallen und haben Infrastruktur und Menschenleben weitgehend ausgelöscht, alles in eine atomare Wüste verwandelt. „Glücklicherweise” hatte Vault Tech vorgesorgt und riesige Bunker, <strong>die Vaults</strong>, gebaut, in die die Reichen fliehen konnten. Nun sind <strong>200 Jahre vergangen</strong> und die Bewohner der Vaults führen vernünftige, ruhige Leben, immer mit dem zeitlich unklaren Ziel, in der Zukunft die Oberfläche neu zu bevölkern. Eines Tages soll es zu einer Hochzeit kommen, doch die Lage eskaliert und fördert nach den starken ersten beiden Episoden eine ganze neue Welt zu Tage. Bei der Erkundung folgen wir einigen Hauptfiguren. Vor allem der <strong>ehemalige Vaultbewohnerin</strong> Lucy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3480246/?ref_=tt_cst_t">Ella Purnell</a>), die nun die – doch nicht so leere – Oberfläche entdeckt, aber auch <strong>Knappe Maximus</strong> (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2343418/?ref_=tt_cst_t_1">Aaron Moten</a>), der einer Bruderschaft angehört, die riesige Mech-Waffen von vor der Apokalypse besitzt und damit die Welt vermeintlich sicherer macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gibt es einen <strong>Ghoul</strong>: Bitte was? Ja, ein ehemaliger Filmstar der 60er, der durch seine Frau im Dunstkreis Vault Techs verkehrte und einige Infos über die damalige Ursache der Apokalypse mitbekam, vor allem aber ordentlich Strahlung abbekam, was man an seinem Äußeren gut erkennen hat. Er hat seine ganz eigene Agenda in dieser apokalyptischen Welt und ist ein <strong>1A Westernheld Charakter</strong>, wie „Der Mann in Schwarz&#8220; in „<a href="https://serienempfehlungen.de/westworld-das-western-roboter-mystery-epos-mit-einer-ueberragenden-1-staffel-review-ganze-serie/" title="Westworld – Das Western-Roboter-Mystery-Epos mit einer überragenden 1. Staffel. Review ganze Serie">Westworld</a>&#8222;. Angereichert werden die Handlungsstränge der Hauptcharaktere von einer Ministoryline, die sich aufklärend in den Vaults abspielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Welt von Fallout ist der Star.</strong> Die vielen verschiedenen Fraktionen, wie es zu den Vaults kam, was in den Vaults Seltsames, Mysteriöses passiert und wie wessen Agenda aussieht, stehen im Mittelpunkt, der somit auch Mystery-Elemente beinhaltet. Die Handlung ist lange Zeit eine Art <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/MacGuffin" title="MacGuffin">MacGuffin</a>. Alle jagen einem Wissenschaftler hinterher, der sich wohl etwas extrem Wichtiges in den Kopf spritzte, worauf nun alle Fraktionen geiern, weil es bei der Erfüllung der eigenen Ziele enorm helfen würde. Das ist weder besonders originell noch ausgefeilt, aber es reicht vollkommen aus, um die Handlung voranzutreiben, die Figuren die Welt entdecken zu lassen (<strong>Roadtrip</strong>) und zu einigen Showdowns zusammenzubringen. Eingeträufelt wird bei Fallout eine gehörige Portion <strong>Absurdität und Comedy</strong> (die mal zündet, mal eher nicht). Der Look der Serie ist überwiegend überzeugend, die Special Effects können sich zumeist gut sehen lassen, die Flashbacks sind stimmig eingesetzt. Die letzte Episode der ersten Staffel beantwortet einige aufgeworfene Fragen sehr gut, während sie genügend weitere Fragen stellt, um es spannend zu halten. Die Darsteller sind nicht überragend, aber in Ordnung, ich habe mich vor allem gefreut, <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0001492/?ref_=ttfc_fcr_cst_24">Kyle MacLachlan</a> und <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0188165/?ref_=ttfc_fcr_cst_21">Michael Cristofer</a> in Nebenrollen zu sehen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staffel 2 </strong>schließt nahtlos an die 1. Staffel an. Das gilt für die Handlung, aber auch die Stärken und Schwächen. Weiterhin ist die dargestellte Welt das Faustpfand der Serie. Die zahlreichen verschiedenen Kulissen und Settings sind wunderbar ausgearbeitet, die unterschiedlichen Fraktionen geben der Welt eine Tiefe und lassen sie authentisch wirken. Diesmal steht <strong>New Vegas</strong> (und mutmaßlich einiges aus dem Spiel) im Mittelpunkt der Handlung. Erneut beleuchtet eine Zeitebene in der Vergangenheit die Frage, wie es zu dieser Katastrophe überhaupt kommen konnte und erneut gibt es viele verschiedene Figuren mit eigenen Handlungssträngen. Manchmal artet das etwas aus, weil einige Charaktere wenig zur großen Handlung beitragen und sich wie Ballast anfühlen (der Bruder). Von den zahlreichen Szenenwechseln, die mit häufigen Schwarzblenden einhergehen, hätte ich mir weniger und stattdessen mehr Stringenz gewünscht. Die gibt es allerdings in der Haupthandlung. Die Geschichte ist diesmal deutlicher umrissen, die Hauptfiguren haben <strong>klarere Ziele</strong>, die sie verfolgen. Das funktioniert bei Lucy und dem Ghoul gut, bei Marcus wird es etwas chaotischer. Generell gefiel mir speziell die Vergangenheit sehr gut, weil es dort um die Beantwortung von Fragen geht. Ansonsten wird nämlich wieder viel nur angedeutet. Somit wird zwar die Spannung hochgehalten, aber ich bekomme auch leichte &#8222;Endlos-Serie&#8220;-Vibes. Zusammenfassend kann die 2. Staffel das Niveau der ersten komplett halten. Die Hauptgeschichte ist etwas besser, die Welt ist weiterhin wunderbar umgesetzt, die Comedyfarbe ist dieselbe, die Spezialeffekte sind auf einem guten Niveau, nur das Pacing ist vielleicht etwas schwächer. <strong>Wer die 1. Staffel mochte, kann auch mit der zweiten viel Spaß haben. </strong>Kritiker wird auch die 2. Staffel nicht umstimmen könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>unbekümmertem Vibe</strong> und Comedy-Elementen in großer Apokalypse, ist die Serie bisher einfach gut umsetzt. Sie ist zwar nirgends überragend (wobei vielleicht beim sehr stimmigen Soundtrack), aber überall gut und letztlich unterhaltsam. „Fallout” ist die <strong>leichtfüßige Variante</strong> im Vergleich zu „<a href="https://serienempfehlungen.de/silo-gefangen-oder-geschuetzt-im-dystopischen-sci-fi-silo-review-staffeln-12/" title="Silo – Gefangen oder geschützt im dystopischen Sci-Fi Silo? Review Staffeln 1&amp;2">Silo</a>” und spielt mehr außerhalb. </p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/fallout-gelungene-verfilmung-der-videospiel-sci-fi-apokalypse-review-staffel-1/">Fallout – Gelungene Verfilmung der Videospiel Sci-Fi-Apokalypse. Review Staffeln 1 & 2</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Happy Valley – Überraschend fieses Krimidrama. Review ganze Serie</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/happy-valley-ueberraschend-fieses-krimidrama-review-ganze-serie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassische Krimiserien]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi & Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Happy Valley” ist ein britisches Krimidrama, bei dem der Fokus mehr auf dem Leben der Kommissarin liegt als auf den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>„Happy Valley” ist ein britisches Krimidrama, bei dem der Fokus mehr auf dem Leben der Kommissarin liegt als auf den Kriminalfällen. Zum Miträtseln ist die Serie nichts – den/die Täter kennt man früh –, doch umso mehr zum Mitfiebern. Denn die dargestellten Themen sind fies, es gibt zahlreiche schwierige, emotionale Gespräche und auch vor Brutalität und Konsequenzen schreckt die Serie nicht zurück. Sie erinnert dabei an nordische Neo Noir Krimis, doch das Familiendrama steht noch mehr im Zentrum. Überraschenderweise erzählen alle 3 Staffeln eine zusammenhängende Geschichte und widmen sich nicht stur neuen Fällen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Catherine (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0484104/?ref_=tt_cst_t_1">Sarah Lancashire</a>) ist Polizistin im Norden Englands und dafür bekannt, sich voll in die Arbeit zu stürzen. Dort wird sie mit der <strong>Entführung einer jungen Frau</strong> konfrontiert. Doch die <strong>Vergangenheit</strong> lastet schwer auf Catherine und sie weiß anfangs noch nicht, dass der neue Fall und ein alter zusammenhängen. Denn Tommy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3584268/?ref_=tt_cst_t_3">James Norton</a>), der Vergewaltiger ihrer Tochter, kam vor Kurzem aus dem Gefängnis frei und stürzt sich sofort wieder in kriminelle Machenschaften. Catherine ist darüber bestürzt, denn ihre Tochter beging in Folge der Vergewaltigung Selbstmord, allerdings erst nachdem sie ihren Sohn zur Welt brachte: Das Ergebnis der Vergewaltigung. Catherine sorgt sich als einzige um den mittlerweile 9-jährigen Jungen und ihre Sorgen werden größer, dass Tommy Kontakt zu ihm aufnehmen könnte. Etwas Hilfe erhält sie von ihrer ehemals drogen- und alkoholabhängigen Schwester (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0278239/?ref_=tt_cst_t_2">Siobhan Finneran</a>). Nach einer ersten expositionsreichen Episode nimmt die Handlung schnell Fahrt auf und schockiert bereits in den mittleren Folgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie umfasst <strong>3 Staffeln, die jeweils 6 Episoden enthalten.</strong> Die ersten beiden Staffeln schließen fast unmittelbar aneinander an, die 3. und finale Staffel folgte 7 Jahre später. Überraschenderweise bleibt Tommy die ganze Zeit lang der Antagonist der Serie (wie in „The Fall”, nur anders). Seine Verbindung und sein Hass auf Catherine bleiben zentrales Thema, genauso wie der Umgang der Familie mit dieser lauernden, stets gefährlichen Vaterfigur, die Kontakt zu seinem Sohn sucht. Die 2. Staffel fokussiert sich stärker auf einen eigenen Kriminalfall, die 3. Staffel konzentriert sich völlig darauf, wie Catherine von ihrer Familie hintergangen wird und Tommy Kontakt zu seinem nun 16-jährigen Sohn hat – der Kriminalfall tritt in Staffel 3 völlig in den Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Happy Valley” ist ein Krimidrama mit einigen starken <strong>Höhepunkten</strong>, die sich allerdings vor allem im <strong>Familiendrama-Bereich</strong> in Form von harten, intensiven Gesprächen abspielen. Auch die ungewöhnlich fiesen Konsequenzen gefielen mir sehr gut. Denn die Serie ist definitiv nichts für schwache Nerven oder Freunde von „Berieselungs-Krimis”, die erschreckend leicht und locker mit den Themen Mord, Vergewaltigung, Entführung und Co. umgehen. „Happy Valley” ist der Gegenentwurf, die Handlung konterkariert den Titel. <strong>Den hohen Dramafokus muss man allerdings mögen, der Krimiteil fällt durchgängig etwas ab</strong> (speziell in Staffel 3). Ermittelt wird wenig, alle aus Catherine scheinen ohnehin extrem unfähig. Ich mochte aber das Familiendrama. Leider kann ich über ein Problem allerdings nicht hinwegsehen. In jeder Staffel gibt es eine große Dummheit, an der ich große Zweifel an der Logik und dem Realismus des Gezeigten bekommen habe. Ich möchte es nicht spoilern, aber teilweise sind Entscheidungen wirklich haarsträubend, naiv und dämlich. Dadurch wirkt die Handlung an diesen Stellen sehr konstruiert und zurechtgebogen. Man will eine bestimmte Situation erschaffen, denkt aber nicht richtig darüber nach, wie man sie sinnvoll kreiert, sondern nimmt den schnellsten Weg. Das ist enttäuschend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Staffeln sind alle auf einem ähnlichen Niveau. Der Krimianteil ist in den ersten beiden Staffeln deutlich stärker, das Familiendrama entfaltet sich in der finalen Staffel sehr gut. Mir gefiel dennoch die 1. Staffel am besten. Inszenierung und Produktion sind solide, die Darsteller sind überwiegend gut (vor allem Lancashire). Seltsam ist so manche Figurenentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Serie glänzt mit vielen <strong>intensiven Gesprächen und großen Konsequenzen.</strong> Der Fokus liegt allerdings stets auf dem Familiendrama, es handelt sich nicht um eine klassische Krimiserie, obwohl die Hauptfigur Polizistin ist und ermittelt. Alle 3 Staffeln von „Happy Valley” lohnen sich. Ich mochte die Serie gern, habe aber leider in jeder Staffel Makel gefunden, die mich aus der Welt herausgerissen haben. Somit bleibt der Serie leider eine noch höhere Wertung verwehrt. Sie lohnt sich dennoch.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/happy-valley-ueberraschend-fieses-krimidrama-review-ganze-serie/">Happy Valley – Überraschend fieses Krimidrama. Review ganze Serie</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Euphoria Staffel 3 – Ein Ende mit Schrecken. Review</title>
		<link>https://serienempfehlungen.de/euphoria-staffel-3-ein-ende-mit-schrecken-review/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 22:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Dramen mit Krimi-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminelle Organisationen (Mafia, Yakuza, Kartelle)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://serienempfehlungen.de/?p=2235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dritte und finale Staffel von „Euphoria” ist kaum wiederzuerkennen. Aus einer depressiven, stylischen, versexten und drogengetränkten Coming-of-Age Geschichte wird [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/euphoria-staffel-3-ein-ende-mit-schrecken-review/">Euphoria Staffel 3 – Ein Ende mit Schrecken. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-light-green-cyan-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Die dritte und finale Staffel von „Euphoria” ist kaum wiederzuerkennen. Aus einer depressiven, stylischen, versexten und drogengetränkten Coming-of-Age Geschichte wird eine typische Gangrivalität im Drogenmilieu. Dazu gesellt sich eine breite OnlyFans-Story, die zwar ein paar gute Einblicke liefert, aber letztlich oberflächlich bleibt und unnötigerweise mit Kriminalität verwoben wird. Viele altbekannte Figuren kehren zurück, eine Weiterentwicklung ist 4 Jahre später aber kaum zu erkennen. Alles in allem ist die 3. Staffel keine Vollkatastrophe, aber völlig unnötig und nur noch ganz selten „Euphoria”. Dabei habe ich ausdrücklich kein Problem mit den angeblich so „schockierenden Szenen” rund um das OnlyFans-Thema, sondern mit Ideenarmut und dem seltsamen Fokus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://serienempfehlungen.de/euphoria-versextes-depressives-und-drogenverseuchtes-highschool-drama-review-staffeln-12/" title="Euphoria – Versextes, depressives und drogenverseuchtes Highschool Drama. Review Staffeln 1&amp;2">Zum Review von Staffel 1 &amp; 2.</a> Zu Beginn wird viel Zeit damit verbracht die verpasste Zeit zwischen Staffel 2 und 3 nachzuerzählen. Ich verkürze es, somit kann man sich die ersten beiden Episoden fast sparen. Alles ist weiterhin kacke, alle Charaktere sind noch recht ähnlich. Rue (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm3918035/?ref_=tt_cst_t_1">Zendaya</a>) arbeitet mittlerweile als <strong>Drogenschmugglerin</strong>, macht das ganz gut und gerät zwischen<strong> zwei rivalisierende Gangs</strong>. Jules (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm9476408/?ref_=tt_cst_t_2">Hunter Schafer</a>) ist jetzt Sugarbaby und Malerin, darüber hinaus passiert bei ihr nichts Relevantes. Cassy (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2858875/?ref_=tt_cst_t_5">Sydney Sweeney</a>) will endlich berühmt werden, aber gleichzeitig auch das Ekelpaket Nate (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm8624059/?ref_=tt_cst_t_6">Jacob Elordi</a>, wenige Drehtage) heiraten. Nate wird erpresst, sie will per OnlyFans an Geld kommen. Dabei hilft Maddie (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm7051533/?ref_=tt_cst_t_4">Alexa Demie</a>), die jetzt Mitarbeiterin einer Schauspielagentin in Hollywood ist, aber im Bereich von <strong>OnlyFans</strong> und Content Creatoren eigentlich das große Geld sieht. Fehlt noch Lexi (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2654829/?ref_=tt_cst_t_3">Maude Apatow</a>), die jetzt persönliche Assistentin bei einer Daily Soap im TV ist. Viel mehr passiert um diese Figuren herum auch nicht. Sie haben mal gute Momente, mal schlechte Momente, die die Schattenseiten ihres jeweiligen Businesses zeigen. Viel passiert da nicht. Immerhin liefert die Hochzeit in Folge 3 ein paar schöne Interaktionen der Hauptfiguren untereinander, die sonst in fast keiner Szene am selben Ort sind. Schauspielerisch ist das in Ordnung, mehr aber auch nicht. Ansonsten gibt es nur selten kreative Ideen, wie die Godzilla-Sequenz in Folge 5, die allerdings auch fragwürdig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man muss einsehen, dass Staffel 3 eigentlich <strong>eine Gangrivalität unter Drogenbanden</strong> (<a href="https://www.imdb.com/de/name/nm2194373/?ref_=ttfc_fcr_3_16">Martha Kelly</a> vs. <a href="https://www.imdb.com/de/name/nm0015382/?ref_=ttfc_fcr_3_23">Adewale Akinnuoye-Agbaje</a>) ist und darauf den Großteil der Erzählzeit verwendet. Dabei gerät Rue zwischen die Fronten und wechselt diese mehrfach unglaubwürdig, während sie ungehörig viel Plot Armour hat. Es sorgt nicht gerade für Spannung, die Hauptfigur per Cliffhangern stets größter Gefahr auszusetzen, wenn man ohnehin weiß, dass ihr nichts passieren wird. Mit Elementen des Western, ein paar Slapstick-Momenten, Gore-Sequenzen und ständig dümmlich handelnden Figuren wirkt die 3. Staffel manchmal wie eine<strong> Parodie des Genres</strong>. Ultimativ ist das hart enttäuschend und wird durch viel zu viel Gelaber über die Bibel und Gott am Ende nur noch schlimmer. Es reicht halt nicht nur zu schockieren und eklig zu sein, Die 3. Staffel verkommt in vielen Szenen zum <strong>Selbstzweck</strong>. Levinson scheint sich im ideenlosen Kopieren besserer Serien zu verlieren und darüber seine eigenen Figuren teils fast vergessen zu haben. Erst im <strong>nostalgisch-bitteren Finale </strong>findet er kurzzeitig die alte Atmosphäre zurück, wirft sie aber schon bald wieder zugunsten von Rache und Gott über Bord, während die altbekannten Figuren erschreckend wenig dazu beizutragen haben. Das ist schon arg enttäuschend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem beschissenen „<a href="https://serienempfehlungen.de/the-idol-the-weeknds-verkanntes-meisterwerk-oder-etwas-fuer-die-muelltonnereview-miniserie/" title="The Idol – The Weeknds verkanntes Meisterwerk oder für die Mülltonne? Review Miniserie">The Idol</a>” hatte ich allerdings auch nicht mehr viel erwartet. Mir wäre es deutlich lieber gewesen, wenn die Serie nach Staffel 2 beendet worden wäre. Denn der Beginn von Staffel 3 ist langatmig, die Mitte schleppt sich mit altbekanntem, maximal solide ausgeführtem Drogenrivalitäten-Kram und OnlyFans “wie werde ich schnell berühmt”-Plot über die Zeit und das Ende, was endlich emotional packen könnte, wird mit komischem Fokus erzählt. Natürlich ist die Produktion weiterhin top und der Soundtrack (Score+bekannte Songs) gefiel mir sehr gut. Aber die Atmosphäre des alten „Euphoria” wird nur in den Nostalgiemomenten wieder eingefangen. Der Rest wirkt wie eine <strong>generische Kopie anderer Serien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hätte Levinson eine Crime-Gangster-Drogen Geschichte machen wollen, hätte er das gern tun können. Aber doch bitte nicht unter dem Namen „Euphoria”. Vielleicht sehe ich das auch zu engstirnig. Serien sollen und dürfen sich schließlich gerne weiterentwickeln und auch das Genre wechseln. Aber hier passt einfach zu wenig zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch klingt das alles schlechter, als es am Ende ist. Völliger Müll, wie „The Idol”, ist es nicht geworden, auch wenn man der Serie erneut eine misogyne Komponente unterstellen kann. Ich mochte die ersten beiden Staffeln wirklich gern. <strong>Hiervon mochte ich sehr wenig, obwohl sicherlich objektiv nicht alles schlecht ist.</strong> Leider fällt damit „Euphoria” als Gesamtkunstwerk auch aus meinen Top 100 auf den aktuellen Platz 211, was ich angesichts der ersten beiden Staffeln sehr bedaure.</p><p>The post <a href="https://serienempfehlungen.de/euphoria-staffel-3-ein-ende-mit-schrecken-review/">Euphoria Staffel 3 – Ein Ende mit Schrecken. Review</a> first appeared on <a href="https://serienempfehlungen.de">Are you series?</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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